7-tägiger Winterurlaub in Finnland mit Halbpension: Vvielfältige Winteraktivitäten vor Ort buchbar, gestalten Sie Ihren individuellen Winterurlaub
  
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Kalevala - Winterurlaub im märchenhaften Finnland

Finnland-Winterurlaub mit vielfältigen Aktivitäten in Karelien

 

Genießen Sie einen märchenhaften Winterurlaub in Finnland: Das schneesichere Skiparadies Finnland ist das ideale Urlaubsziel für alle Wintersportler und Schneeliebhaber, die dem Massentourismus der Alpen entfliehen möchten.

Das moderne, stilvolle Hotel Kalevala empfängt Sie mit persönlicher Atmosphäre inmitten der unberührten finnischen Winterlandschaft. Zum Urlaubsgenuss gehören neben Langlauf weitere Winteraktivitäten, finnische Sauna und Köstlichkeiten der karelischen Küche. Finnen wissen eben zu leben und zu entspannen! Gestalten Sie Ihren ganz persönlichen Winterurlaub in Finnlands Osten.

Winterurlaub in Finnland: Individueller Skiurlaub abseits vom Massentourismus

Das Land, in dem der Weihnachtsmann Zuhause ist (das behaupten zumindest die Finnen), bietet genau die richtige Umgebung für einen traumhaften Winterurlaub im Schnee mit aufregenden Winterabenteuern. Hervorragend präparierte Langlaufloipen sowie eine ausgezeichnete Unterkunft werden Sie hier im Norden begeistern. Und mit etwas Glück können Sie während Ihres Winterurlaub in Finnland sogar Nordlichter beobachten. Bei Fragen zu dieser außergewöhnlichen Winterreise stehen wir Ihnen gern auch telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und wünschen Ihnen einen unvergesslichen Winterurlaub in Finnland.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise nach Finnland
Individuelle Anreise zum Flughafen. Flug via Helsinki nach Finnland. Abholung in Kajaani und Transfer zum Hotel (ca. 2 Std.). Abendessen und Übernachtung im Hotel Kalevala.
Tag 2-6: Individueller Aufenthalt vor Ort
Ihren Aufenthalt vor Ort gestalten Sie individuell. Zum enthaltenen Programm können Sie vor Ort weitere Aktivitäten wie Eisschwimmen, Ski fahren mit Huskies, Eisangeln oder Wellness-Behandlungen ergänzen. Folgende Ausflüge und Abenteuer gehören zu Ihrem Winterurlaub in Finnland:
- 2-stündige geführte Schneeschuhwanderung
- Schneemobil-Safari mit Guide, ca. 2 h und 20 km, Thermokleidung für den Ausflug wird gestellt, 2 Personen pro Schneemobil
- Fahrt im Hundeschlitten nahe der russischen Grenze mit Picknick unterwegs, Thermokleidung für den Ausflug wird gestellt
- Langlauf-Schule und Ausflug zur Insel Harakkasaari, ca. 2 Std., die Ski-Ausrüstung steht Ihnen für den Rest der Woche zur Verfügung
Tag 7: Abreise
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen via Helsinki zurück nach Deutschland. Individuelle Heimreise.
Anmerkung: Je nach Flugverbindung kann eine Zwischenübernachtung in Helsinki erforderlich sein.

Unterkunft und Verpflegung

Sie verbringen Ihren Finnland-Winterurlaub im kleinen Familienhotel Kalevala. Die Unterkunft verfügt über 44 gut ausgestattete Zimmer sowie drei Suiten (inkl. Bademäntel, Fön, Minibar, Fernseher, Dusche/WC). Mit einem reichhaltigen Frühstück starten Sie in den Tag, den Sie individuell gestalten. Tagsüber haben Sie die Möglichkeit, kleine Snacks zu kaufen. Das Abendessen besteht aus einem 4-Gänge-Menü, das im Restaurant serviert wird. An manchen Abenden Ihres Skiurlaub in Finnland gibt es ein Buffet oder Themendinner.

Die Umgebung

In Kuhmo beginnt die Skisaison im allgemeinen im November/Dezember und dauert bis in den April hinein. Das Hotel Kalevala liegt direkt neben dem Skizentrum, wo ein Teil der Loipen beginnt. In Kuhmo gibt es  im Winter ein ca. 100 km langes, maschinell gepflegtes Loipennetz, sowie ca. 400 km markierte Motorschlittenwege. Zur nächsten Huskyfarm sind es 40 km.

Zubuchbare Leistungen

(Preis pro Person)
  • Flug ab anderem Flughafen: auf Anfrage
  • Einzelzimmer: +185 EUR
  • Superior-Zimmer: +75 EUR
  • Suite: +305 EUR
  • Verlängerungsnacht im DZ (inkl. Halbpension): +110 EUR
  • Verlängerungsnacht im EZ (inkl. Halbpension): +140 EUR
  • Bahnfahrt mit RIT zum Flughafen innerhalb Deutschlands
  • Reiseversicherung

Vor Ort buchbar:
Aktivitäten und Programme: Biathlon, Langlauf mit Huskies, Eis-Skulpturen bauen, Eisschwimmen, Torfsauna, finnische Massage...

Reiseleistungen

Anreise ab/bis: Flug von Deutschland nach Finnland
  • Linienflug von Berlin/Düsseldorf/Frankfurt/München nach Kajaani und zurück mit Finnair/AirBerlin in N-Klasse
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück
  • 6 Übernachtungen im Hotel Kalevala im Doppelzimmer
  • 6x Frühstücksbuffet, 6x 4-gängiges Abendessen
  • freie Nutzung der Abendsauna und Whirlpool, 3x wöchentlich Outdoor-Jaccuzzi
  • Winter-Aktivitäten lt. Programm mit Ski-Landlauf-Schule, Schneeschuhtour, Huskytour, Schneemobilsafari
  • Ski-Ausrüstung für den gesamten Aufenthalt
  • Bademäntel
  • freie Nutzung von Schlitten, Tretschlitten, DVDs, Playstation2, Nintendo WII, Spielen und Büchern

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
 Januar
04.01.2017 - 10.01.20171750 EURJetzt buchen
05.01.2017 - 11.01.20171750 EURJetzt buchen
06.01.2017 - 12.01.20171750 EURJetzt buchen
07.01.2017 - 13.01.20171750 EURJetzt buchen
08.01.2017 - 14.01.20171750 EURJetzt buchen
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21.01.2017 - 27.01.20171750 EURJetzt buchen
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23.01.2017 - 29.01.20171750 EURJetzt buchen
24.01.2017 - 30.01.20171750 EURJetzt buchen
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26.01.2017 - 01.02.20171750 EURJetzt buchen
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29.01.2017 - 04.02.20171750 EURJetzt buchen
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31.01.2017 - 06.02.20171750 EURJetzt buchen
 Februar
01.02.2017 - 07.02.20171750 EURJetzt buchen
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13.02.2017 - 19.02.20171750 EURJetzt buchen
14.02.2017 - 20.02.20171750 EURJetzt buchen
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17.02.2017 - 23.02.20171750 EURJetzt buchen
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19.02.2017 - 25.02.20171750 EURJetzt buchen
20.02.2017 - 26.02.20171750 EURJetzt buchen
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23.02.2017 - 01.03.20171750 EURJetzt buchen
24.02.2017 - 02.03.20171750 EURJetzt buchen
25.02.2017 - 03.03.20171750 EURJetzt buchen
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28.02.2017 - 06.03.20171750 EURJetzt buchen
 März
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Veranstalter: Club Aktiv

Kartenskizze Kalevala

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Reise Informationen

„KALEVALA“ – Das Hotel, der Mythos
Persönliche Atmosphäre und individuelles Ambiente charakterisieren das moderne, stilvolle Hotel Kalevala. Es bietet anspruchsvollen, individuellen Service zum Genießen. Die finnische Sauna garantiert Erholung pur! Und draußen erwartet Sie eine wundervolle Winterlandschaft, die zu verschiedenen Unternehmungen einlädt.
Mitten im Wald, direkt am See gelegen, strahlt die Landschaft kraftvolle Ruhe aus. Der Name „Kalevala“ bezeichnet den finnischen Nationalepos, die bedeutendste literarische Sammlung aus dem 19. Jahrhundert in finnischer Sprache. Der Name leitet sich von dem Urvater der besungenen Helden, Kaleva, ab und bedeutet wörtlich Land Kalevas.

Weitere Informationen

Das finnische Nationalepos "Kalevala"

Das Kalevala ist das finnische Nationalepos und eines der wichtigsten literarischen Werke in finnischer Sprache. Geschrieben wurde es von Elias Lönnrot (1802-1884). Lönnrot reiste zwischen 1824 und 1844 mehrmals nach Karelien, um Quellenmaterial zu sammeln. Die Grundlage des Kalevala bilden Überlieferungen und Heldensagen aus der finnischen Mythologie. Elias Lönnrot sammelte diese zunächst unter wissenschaftlichem Hintergrund und veröffentlichte die Sammlung 1834. Lönnrot war davon überzeugt, dass die vielen einzelnen Sagen und Geschichten einst zusammen gehörten. Daher verfasste er aus den einzelnen Liedern ein zusammenhängendes Werk mit logischer Handlung, wozu er z.T. Zusammenhänge veränderte.
Am 28.02.1835 unterzeichnete Lönnrot das Vorwort der Kalevala, wodurch dieser Tag heute als „Kalevala Day“ in Finnland gefeiert wird. Die erste Ausgabe der Kalevala erschien 1835-1836 in zwei Bänden. Diese erweiterte Lönnrot in den kommenden Jahren mit zusätzlichem Material und verdoppelte den Umfang des Werks fast. Das „neue Kalevala“ erschien 1849 und umfasst 22.795 Verse, unterteilt in 50 Runen-Gesänge. Diese Version gilt heute als Standardtext, wobei es aber unzählige Varianten und Übersetzungen in 51 Sprachen gibt.
Das Werk trug entscheidend zur Entwicklung des finnischen Nationalbewusstseins bei, da zur Zeit des Erscheinens Finnland im Aufbau einer eigenen Identität war. Noch heute ist das Kalevala an vielen Stellen des modernen Lebens wiederzufinden: bekannte Abschnitte des Werkes werden oft zitiert, Stadtteile werden nach Namen aus dem Kalevala benannt, Vornamen wir Väinö, Ilmari, Tapio oder Aino sind auch heute noch geläufig und viele Unternehmen führen Namen mit Bezug auf das Epos, wie zum Beispiel das Finanzunternehmen „Sampo“.

Der Name Kalevala ist abgeleitet vom Urvater des Epos-Helden mit Namen „Kaleva“. Übersetzt bedeutet dies soviel wie „Land Kalevas“.
Ein Großteil der Erzählung rankt sich um das Werben von Väinämöinen um die Herrscherin des Nordlandes, Louhi. Eng verknüpft mit deren Geschichte ist der Konflikt der Völker Kalevala und Pohjola um den Sampo. Dieser mythische Gegenstand soll seinen Besitzer zu Wohlstand verhelfen.

Die Geschichte beginnt mit der Reise Vainömöinens ins Nordland, wo er um die Tochter der Herrscherin Louhi werben möchte. Unterwegs begegnet er Joukahainen, der aus Rache das Pferd Väinämöinens erschießt. Väinämöinen stürzt ins Meer, wo ihn ein Adler rettet und ins Nordland bringt. Um von dort aus zurück nach Hause zu kommen, verspricht er der Herrscherin Louhi, der Schmied Ilmarinen werde ihr den Sampo schmieden. Ilmarinen wird daher von Väinämöinen ins Nordland gezaubert. Hier schmiedet der den Sampo, für den er als Belohnung die Tochter der Herrscherin Louhi versprochen bekam. Jedoch kehrt er ohne die versprochene Braut in seine Heimat zurück.
Im weiteren Verlauf reisen Väinämöinen und Ilmarinen erneut ins Nordland, um um die Nordlandtochter zu werben. Diese entscheidet sich für den Schmied, der mit ihrer Hilfe übernatürliche Aufgaben besteht. Als seine Frau von wilden Tieren getötet wird, kehrt Ilmarinen in seine Heimat zurück, wo er von dem Wohlstand berichtet, den der Sampo dem Nordland beschert hat. Daraufhin beschließen Väinämöinen, Ilmarinen sowie ein weiterer Gefährte ins Nordland zu reisen, um den Sampo zu stehlen. Im darauffolgenden Kampf zerbricht der Sampo.

Fakten Finnland

Fläche: 338.432 km²
Einwohner: 5,4 Mio.
Hauptstadt: Helsinki, 604.380 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Republik. Der Präsident wird für 6 Jahre gewählt. Reichstag mit einer Kammer, 200 für je vier Jahre gewählte Abgeordnete.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genügt zur Einreise nach Finnland ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bei der finnischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geldwechsel, Zahlungsmittel
Finnland war das erste Land Europas, dass den Euro eingeführt hat (hier gehen ja die Uhren eine Stunde vor). Gängige Kreditkarten werden meist akzeptiert.

Klima
Das Klima in Finnland kann man als kühl aber beständig bezeichnen.
Im Winter sind Temperaturen bis -30°C möglich, aber eher selten. Nachtfrost gibt es teilweise bis in den Sommer hinein. Während dieser Zeit sind Durchschnittstemperaturen bis 20°C zu erwarten, wobei auch die Wassertemperaturen aufgrund geringer Wassertiefen bis auf diese Werte klettern können. Die Monate Mai und Juni gelten als sehr trocken, während August und September am meisten Regen bringen.
Im Sommer (Ende Mai bis Mitte September) herrscht eine Durchschnittstemperatur von 13 bis17 °C.
Zuverlässige Wettervorhersagen finden Sie unter: fmi.fi

Reiseführer und Bildbände
Reise durch Finnland (Max Galli/Ernst-Otto Luthardt), Bildband
Finnen von Sinnen (Wolfram Eilenberge, Verlag Blanvalet)
Langenscheidts Sprachführer Finnisch
 
Sprache
Finnisch klingt für unsere Ohren fremd. Das Finnische gehört zu den finno-ugrischen Sprachen, welche eine der beiden Unterfamilien des Uralischen darstellen und ist daher entfernt mit dem Ungarischen und eng mit dem Estnischen verwandt. Die englische Sprache wird aber meist verstanden.
Sprachführer: z. B. Finnisch E-Wörterbuch, Yksi, kaksi, kolmem (Finnisch für Deutschsprachige in zwei Teilen).

Zeit
In Finnland gilt die Osteuropäische Zeit (OEZ), d.h. es gibt von Deutschland aus eine Zeitverschiebung von +1 Stunde.

Zollbestimmungen
Für die Einfuhr von Alkohol und Tabak sind die Bestimmungen seit dem EU-Beitritt deutlich gelockert worden. Allerdings gilt für Alkohol ein Mindestalter von 20 Jahren, Tabak mind. 18 Jahren.
Ausführliche Informationen:  http://www.tulli.fi/en/finnish_customs/publications/index.jsp (Englisch)

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Wikipedia „Finnland“