4-tägige Kurzreise nach Lappland inkl. Direktflug nach Nord-Schweden mit vielfältigen Winteraktivitäten vor Ort
  
4-tägige Kurzreise nach Lappland inkl. Direktflug nach Nord-Schweden mit vielfältigen Winteraktivitäten vor Ort
  
4-tägige Kurzreise nach Lappland inkl. Direktflug nach Nord-Schweden mit vielfältigen Winteraktivitäten vor Ort
  
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Schwedisch-Lappland: Stippvisite am Polarkreis

4-tägige Kurzreise in den Norden Skandinaviens

Die Kurzreise nach Lappland führt Sie nach Jokkmokk direkt am Polarkreis. Hier spüren Sie die Faszination polarer Winterlandschaft und haben Chancen die mystischen Nordlichter zu sehen. Es erwarten Sie unvergessliche Eindrücke aus dem kulturellen Leben der Sami, Winteraktivitäten und Zeit für individuelle Unternehmungen. Lappland lädt mit zugefrorenen Seen, schneebedeckten Wäldern und der klaren Luft zu Ausflügen in die Natur ein.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf*

1. Tag: Anreise nach Jokkmokk am Polarkreis
Individuelle Anreise zum Flughafen. Von hier aus fliegen Sie nach Arvidsjaur in Nord-Schweden. Am Flughafen erwartet Sie bereits Ihre Reiseleitung. Gemeinsam fahren Sie durch die herrliche Winterlandschaft Lapplands und entdecken vielleicht Rentiere oder Elche. Bevor Sie Ihr Hotel in Jokkmokk erreichen (Transfer ca. 2 Std.), machen Sie Station am Polarkreis. In Jokkmokk angekommen, beziehen Sie die Zimmer und erhalten anschließend Informationen für Ihre Aktivitäten und Besichtigungen während des Aufenthalts in Lappland. Am Abend unternehmen Sie eine Wanderung in die Umgebung. Übernachtung im Hotel Jokkmokk.
2. Tag und 3. Tag: Aktivitäten in Lappland
Der Tag beginnt mit einem guten Frühstück im Hotel. Anschließend können Sie den Urlaub nach Ihren Wünschen gestalten. Erkunden Sie Jokkmokk auf eigene Faust oder nehmen Sie an einem der geführten Ausflüge (gegen Aufpreis) teil. Langlaufski und Schneeschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. In Jokkmokk lohnt sich ein Besuch des Sami-Museums, in dem die samische Kultur und Lebensweise anschaulich dargestellt wird. Auch die Geschäfte der Kunsthandwerker oder Jokkmokk’s Tenn, wo nach alter Tradition Zinn zu edlem Schmuck verarbeitet wird, sind sehr sehenswert.
Bereits vorab können Aktivitäten gebucht werden: Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit dem Hundeschlitten. Ein Ganztagesausflug führt zum Eishotel nach Jukkasjärvi. Der Besuch der Rentierfarm gibt einen schönen Einblick in das Leben und Arbeiten der Sami mit ihren Rentieren.
An ausgewählten Terminen ist ein Besuch des berühmten ICEHOTELs in Jukkasjärvi möglich. (Termine 23.2.18, 2.3.18 und 9.3.18)
Vielleicht sehen Sie direkt  Nordlicht. Auch ein Busausflug auf der Suche nach Polarlichtern ist buchbar.
Übernachtung im Hotel Jokkmokk.
4. Tag (Montag): Rückreise
Nach dem Frühstück steht der Bus zum Rücktransfer bereit. Rückflug nach Deutschland und individuelle Heimreise.
*Programmänderungen vorbehalten.

Unterkunft und Verpflegung

Sie übernachten im 3* Hotel Jokkmokk in zentraler und doch ruhiger Lage. Alle 75 Zimmer sind mit Bad oder Dusche und WC ausgestattet. Nach einem aufregendem Tag in der Natur können Sie am Abend in der Sauna entspannen oder das Feuer im offenen Kamin genießen. Im hoteleigenen Restaurant haben Sie die Möglichkeit lappländische Spezialitäten, wie Rentier- oder Elchfilet, zu probieren. In der besonderen Stimmung der Torfhütte des Hotels schmeckt es noch besser. Das Frühstücksbuffet ist im Reisepreis enthalten. Gegen Aufpreis kann Halbpension hinzugebucht werden.
Jokkmokk liegt in unmittelbarer Nähe zum Polarkreis und ist das Zentrum der samischen Kultur in Schweden. Das Samen-Museum Ájtte sowie Geschäfte, Museen und Berge sind vom Hotel aus leicht zu erreichen. Unmittelbar hinter dem Hotel befindet sich der See Talvatis und die Wildnis beginnt, sodass sich viele Möglichkeiten für Ausflüge und Aktivitäten in Lappland bieten.

Ausflüge vor Ort


Hundeschlittentour
Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt in Hundesschlitten. Sie sitzen mit 3-4 Personen im Schlitten, der vom Musher gelenkt wird.
Dauer: ca. 3 Std. inkl. Kaffeepause.
Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen.

Ausflug zu einem Rentierzüchter
Etwas außerhalb von Jokkmokk befindet sich eine Rentierfarm. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die Rentierzucht und das Leben in polaren Gebieten. Eine Samin erzählt aus ihrer Geschichte und den Lebensweisen mit den Rentierherden.
Dauer: ca. 2-3 Std. inkl. Snack und Heißgetränk.
Samstag oder Sonntag, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen.

Lappland mit allen Sinnen
Eine Einheimische zeigt Ihnen die verborgenen Details Jokkmokks. Sie erzählt Ihnen, dass es mehr als vier Jahreszeiten in Lappland gibt, welche Pflanzen von den Sami als Heilkräuter eingesetzt werden und vieles mehr. Mit Bildern, Geschichten, musikalischen Einlagen und Erzählungen tauchen Sie in die Welt Lappalnds. Vor allem ihre selbst produzierten Köstlichkeiten, die sie allein aus der Natur bezieht, selbst veredelt und konserviert stehen im Vordergrund dieser sinnlichen Präsentation.
Dauer: ca. 1,5 Std.
Samstag oder Sonntag, Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen.

Busausflug "Auf der Suche nach Polarlichtern"
Nach dem Abendessen beginnt der Busausflug "Auf der Suche nach Polarlichtern". Sie fahren in unbewohnte Gegenden der Region Jokkmokk. Hier wo kein störendes Licht vorhanden ist, sind die Polarlochter ggf. deutlicher zu sehen. Ihr Reiseleiter informiert über das Himmelsphänomen und hat Heißgetränke für Sie dabei. Bitte beachten Sie, dass es für die Nordlichter keine Garantie geben kann und die Sichtung stark vom Wetter abhängt.
Samstag oder Sonntag, Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen.

Motorschlitten-Safari
Fahrt mit dem Motorschlitten durch Lapplands Winternatur. Mindestalter: 18 Jahre, güliger Führerschein erforderlich.
Zwei Personen fahren auf einem Schlitten, unterwegs wird der Fahrer gewechselt.

Eishotel Jukkasjärvi
Der Ganztagesausflug führt vorbei an Gällivare durch das winterliche Lappland bis in die nördlichste Stadt Schwedens nach Kiruna. Die Stadt wurde wegen der nördlichsten Erzgrube weltbekannt. Nicht weit von Kiruna entfernt, liegt Jukkasjärvi. Hier befindet sich das berühmte Eishotel. Aus tonnenschweren Eisblöcken entsteht alljährlich diese Anlage, die mit ihren aus Eis gebauten Unterkünften, einer Hotelbar und einer kleinen Kapelle alljährlich tausende Besucher aus aller Welt lockt. Die Skulpturen und Designideen der Eiskünstler lassen immer wieder eindrucksvolle Eiswelten entstehen.
Möglich an folgenden Terminen: 23.02.18; 02.03.18; 09.03.18
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)
  • Zuschlag Halbpension: ab +99 EUR
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen: +20 EUR
  • weitere Aktivitäten und Ausflüge
    - Hundeschlitten-Safari: +169 EUR
    - Ausflug zu einem Rentierzüchter: +49 EUR
    - Präsentation Lappland mit allen Sinnen: +39 EUR
    - Busausflug Polarlichter: +49 EUR
    - Motorschlittensafari: +159 EUR
    - Ausflug zum Eishotel: +119 EUR
    - Verleih von Schneeschuhen und Langlaufski: vor Ort
  • KinderermäßigungKinderermäßigung 1 Kind (2-12 Jahre, im Zustellbett bei zwei Vollzahlern): 40%
    Kinderermäßigung 1-2 Kinder (2-12 Jahre, im Doppelbett bei einem Vollzahler): 25%
  • Informationen zur Bahnfahrt mit RIT innerhalb D
  • Reiseversicherung

Reiseleistungen

An-/Abreise: Flug von Deutschland nach Schweden
  • Direktflug mit FlyCar ab/bis Hannover/Frankfurt-Hahn nach Arvidsjaur, inkl. Steuern und Gebühren
  • Bustransfer Flughafen Arvidsjaur–Jokkmokk–Flughafen
  • 3x Übernachtung im Hotel Jokkmokk; Zimmer mit Bad mit Du/WC; kostenfreie Saunabenutzung
  • 3x Frühstücksbuffet
  • Orientierungsspaziergang am Ankunftstag
  • Besuch der Polarkreisstation
  • Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
  • ausführliche Reiseunterlagen
  • 24h Notruf-Service

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
08.12.2017 - 11.12.2017699 EURJetzt buchen
12.01.2018 - 15.01.2018749 EURJetzt buchen
19.01.2018 - 22.01.2018749 EURJetzt buchen
26.01.2018 - 29.01.2018749 EURJetzt buchen
09.02.2018 - 12.02.2018799 EURJetzt buchen
16.02.2018 - 19.02.2018799 EURJetzt buchen
23.02.2018 - 26.02.2018799 EURJetzt buchen
02.03.2018 - 05.03.2018799 EURJetzt buchen
09.03.2018 - 12.03.2018799 EURJetzt buchen
16.03.2018 - 19.03.2018799 EURJetzt buchen
23.03.2018 - 26.03.2018799 EURJetzt buchen
29.03.2018 - 03.04.2018999 EURJetzt buchen

Veranstalter: Zonista GmbH

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Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Schweden

Fläche: 450.000 km²
Einwohner: 9,6 Mio.
Hauptstadt: Stockholm, 868.000 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Monarchie. Der König (zur Zeit Carl XVI. Gustav) hat nur repräsentative und zeremonielle Aufgaben. Die politische Macht haben der Reichstag und der Staatsminister. Mit einem Sitzanteil von 40% ist der schwedische Reichstag das Parlament mit der weltweit höchsten Frauenquote.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Schweden ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der schwedischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geld & Geldwechsel
Da Schweden der Europäischen Gemeinschaft angehört, aber noch nicht den Euro akzeptiert, sollten Sie während der Anreise Geld tauschen (dies ist oft auf der Fähre möglich). Ansonsten ist es meist am günstigsten in Schweden Geld am Bankautomaten abzuheben. Die schwedische Währung ist die schwedische Krone (SEK).
1 Krone = 100 Öre.
Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = ca. 8,9 SEK
100 SEK = 11,20 EUR
In Skandinavien sind Kreditkarten weit verbreitet, fast überall werden American Express, Mastercard/ Eurocard & Visa akzeptiert.

Klima
Das Klima in Schweden ist bemerkenswert angenehm, da es zum Teil sehr positiv vom Golfstrom beeinflusst wird. Sogar in Höhe des Polarkreises kann es aufgrund der langen und intensiven Sonneneinstrahlung ausgesprochen warm werden. In Höhe Luleå, am Bottnischen Meer hat sich an der Küste für Badefreunde sogar der Name "schwedische Riviera" niedergelassen. Von Ende Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nördlich des Polarkreises nicht unter. Dies ist auch in den südlichen Teilen des Landes während der Sommermonate deutlich zu sehen.

Reiseführer & Bildbände
Baedeker: Schweden Reiseführer
Mairs Geographischer Verlag: Schweden
Michelin: Skandinavia, Schweden
Polyglott: Schweden Apa Guide

Sprache
Neben der schwedischen Landessprache ist die deutsche Sprache oftmals auch bekannt, sodass Sie sich auch in Deutsch verständigen können. Die englische Sprache wird überall verstanden.

Zeit
In Schweden gilt die Mitteleuropäische Zeit, d.h. es gibt keine Zeitverschiebung.

Zollvorschriften
Reisenden aus EU-Ländern ist die Einfuhr besteuerter Waren für den eigenen Bedarf oder zu Weitergabe als Geschenk in unbegrenzter Menge erlaubt mit Ausnahme von Alkohol- und Tabakwaren. Seit dem 01. Januar 2003 gelten neue Zollbestimmungen bei der Einreise nach Schweden: Alkohol: Von Reisenden, die das 20. Lebensjahr vollendet haben: 5 Liter Spirituosen (über 22 Vol %) und 6 Liter Starkwein (über 15 Vol %) sowie 52 Liter Wein und 64 Liter Bier (über 3,5 Vol %)Tabakwaren: Von Reisenden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben: 400 Zigaretten oder 200 Zigarillos oder 100 Zigarren oder 550 gr. RauchtabakWeiterhin genehmigungspflichtig ist die Einfuhr von Waffen und Munition. Auch für die Einfuhr von Haustieren gelten besondere Bestimmungen.