Gruppenreise zum Ski fahren über Weihnachten und Silvester nach Slangen Seter in Norwegen, auch als Kurzvariante mit 7 Übernachtungen buchbar
  
Gruppenreise zum Ski fahren über Weihnachten und Silvester nach Slangen Seter in Norwegen, auch als Kurzvariante mit 7 Übernachtungen buchbar
  
Gruppenreise zum Ski fahren über Weihnachten und Silvester nach Slangen Seter in Norwegen, auch als Kurzvariante mit 7 Übernachtungen buchbar
  
Gruppenreise zum Ski fahren über Weihnachten und Silvester nach Slangen Seter in Norwegen, auch als Kurzvariante mit 7 Übernachtungen buchbar
  
Gruppenreise zum Ski fahren über Weihnachten und Silvester nach Slangen Seter in Norwegen, auch als Kurzvariante mit 7 Übernachtungen buchbar
  

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Norwegen - Wintermärchen mit Blockhaus-Feeling

Weihnachten und Silvester mit viel Schnee und behaglicher Atmosphäre

Weiße Winterwälder, spürbare Ruhe und frische Luft - Winter in Norwegen. Die einsame, winterliche Landschaft am Jotunheimen Gebirge lädt zu Langlauf-Touren und geführten Skiwanderungen ein. Am Abend erwartet Sie der knisternde Kamin und die heiße Sauna in Slangen Seter. Auf dieser geführten Gruppenreise wird Silvester zum unvergesslichen Erlebnis. 




Reisebeschreibung

Reiseverlauf*
1. Tag: Individuelle Anreise nach Kiel. Hier trifft sich die Gruppe und geht gemeinsam auf die Fähre nach Norwegen. Die Reise beginnt mit der Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo. Übernachtung an Bord.
2. Tag: Bereits das erste Highlight am Morgen: Die Einfahrt in den Oslofjord! Von Oslo aus geht es weiter mit dem Bus durch Norwegen nach Slangen Seter. Im Haus erwarten uns bereits ein prasselndes Kaminfeuer und der Willkommenstrunk.
3. Tag: Der erste Tag des Skiurlaubs beginnt mit der Einführung in die Langlauftechnik. Die anschließende Tour führt entlang eines zugefrorenen Sees.
4. Tag: Heute steht der zweite Teil der Langlauf-Einführung an. Anschließend fahren wir eine kleine, ebene Tour zur Espebrücke.
5. Tag: Auf unseren Langlauf-Ski durchqueren wir die Wälder und folgen der kleinen "Elchrunde". Während sich einige Reisegäste schon gut in Slangen Seter eingelebt und erholt haben, kommen heute die "Kurzreisenden" dazu. 
6. Tag: Nach Skitouren durch die Wälder fahren wir heute ins Fjell. In der baumlosen Weite kommt "Arktisfeeling" auf.
7. Tag: Wir schnallen die Ski an und fahren über die Vinstraschlucht ins Hüttendorf Storholiseter. Am Abend feiern wir Silvester.
8. Tag: Das neue Jahr beginnt mit einer Langlauf-Tour im Fjell. Nach einem kurzen Transfer nach Skabu, befahren wir baumlose Ebenen und genießen den traumhaften Ausblick.
9. Tag: Die heutige Skitour führt uns zur Espedalen Fjellstue in der wir uns bei leckerem Kakao aufwärmen.
10. Tag: Heute folgen wir auf unseren Langlaufski der großen "Elchrunde". Mit etwas Glück sehen wir auch Elche und nicht nur ihre Spuren.
11. Tag: Der Bus bringt uns ins Loipengebiet, von wo aus wir am Fuß des Berges Ruten auf unseren Ski entlanggleiten.
12. Tag: Nach spannenden Skitouren und guter Erholung treten wir die Heimreise an. Der Bus bringt uns zurück nach Oslo. Mittags gehen wir wieder an Bord der Fähre. Übernachtung an Bord.
13. Tag: Ankunft in Kiel gegen 10 Uhr. Individuelle Heimreise.
*Änderungen im Reiseverlauf aufgrund örtlicher Gegebenheiten sowie in Ab­sprache mit der Gruppe sind möglich.


Unterkunft und Verpflegung

Die Anreise nach Slangen Seter beginnt mit einer Minikreuzfahrt. Mit der Fähre reisen Sie ab Kiel nach Norwegen an. Genießen Sie die 20-stündige Überfahrt an Bord der komfortablen Fähren. Sie übernachten in 4-Bett-Außenkabinen mit Meerblick.
In Slangen Seter erwartet Sie ein besonders schönes Holzhaus - es gilt als eines der schönsten Gruppenhäuser Norwegens. Insbesondere die naturnahe Lage sowie die stilvolle Einrichtung machen die Unterkunft und Skireise in Norwegen zu etwas besonderem.
Das aus massivem Holz gebaute Haus bietet gemütliche Atmosphäre wie vor 100 Jahren. Im Erdgeschoss befindet sich der Speisesaal, der auch abends für gemütliches Beisammensein genutzt wird. Im Kaminzimmer kann hervorragend nach einem Skitag am prasselnden Feuer entspannt werden. Toiletten, Duschen und Sauna befinden sich im Keller des Hauses. Die einfachen Schlafzimmer mit Etagenbetten für 2 bis 4 Personen befinden sich im oberen Stockwerk.
Die Köchin verwöhnt alle Reisenden mit leckeren Mahlzeiten. Dafür helfen alle beim Auf- und Abdecken sowie Bestücken der Spülmaschine mit. Das Lunchpaket kann sich jeder beim Frühstück individuell zusammenstellen.


Anforderungen

Die Skireise ist für fortgeschrittene Langläufer sehr gut geeignet. Auch Anfänger sind willkommen - sie lernen in den ersten beiden Tagen die Langlauf-Technik und können so auch an den Skiwanderungen teilnehmen. Die Touren führen durch abwechslungsreiches Gelände mit teils moderaten Steigungen. Skating ist nicht möglich. Da wir viel Zeit im Freien und auf Skiern verbringen, ist etwas Kondition notwendig.
Zum Jahreswechsel herrschen in Slangen Seter meist ideale Skibedingungen. Die Langlauf-Loipen, die vom Hausbesitzer oder auch von uns selbst gespurt werden, beginnen direkt am Haus und ermöglichen abwechslungsreiche Skitouren für jeden Geschmack. In 4 km Entfernung beginnt ein maschinell gespurtes Loipengebiet.


Zubuchbare Leistungen

(Preis pro Person)
  • Übernachtung im 3er-Zimmer p.P.: +39/49 EUR
  • Übernachtung im 2er-Zimmer p.P.: +95/126 EUR
  • Übernachtung im Einzel-Zimmer: +249 EUR (nur beim Termin 26.12. - 7.1.18 möglich)
  • Übernachtung in Hütte ohne WC, 2er-Belegung p.P.: +0 EUR
  • Übernachtung in Hütte ohne WC, Einzelbelegung: +95/126 EUR
  • Skiverleih (Ski, Schuhe, Stöcke, Gamaschen): +85 EUR
  • Ermäßigung für Eigenanreise Oslo: -100 EUR
  • Reisegepäck-, Diebstahl- und Krankenrücktransportversicherung
  • Bahnanreise mit RIT innerhalb Deutschlands


Vor Ort zu zahlen
  • Verpflegung auf der An-und Abreise

Reiseleistungen

An-/Abreise: Eigenanreise bis/ab Kiel
  • Fährfahrt von Kiel - Oslo mit Color Line und zurück
  • 2x Übernachtung in 4-Bett-Außenkabinen mit Meerblick
  • Busfahrt Oslo - Slangen Seter und zurück
  • 10/7x Übernachtung mit Frühstück in 4er-Zimmern
  • 10/7x 3-Gänge-Menü abends, Lunchpaket für Touren
  • Einführung Langlauf
  • täglich geführte Skitouren
  • Saunanutzung
  • Reiseleitung

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
26.12.2017 - 07.01.20181198 EURJetzt buchen
29.12.2017 - 07.01.2018998 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 12 max. 24 Personen

Veranstalter: Natours Reisen GmbH

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Reise Informationen

Hinweise zur Ausrüstung

Eine ausführliche Packliste erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Hier bereits vorab einige wichtige Gegenstände:
  • Langlauf-Ski mind. 45 - 55 mm breit, gut passende Schuhe, zuverlässige Bindung
  • wind- und wasserabweisende Hose und Jacke
  • 1 Paar Finger + 1 Paar Fausthandschuhe
  • Mütze + Schal + Stirnband
  • Gesichtsmaske / Sturmhaube
  • Gamaschen, über Schuh und Waden
  • atmungsaktive Funktions-Unterwäsche
  • dünne und dicke Socken
  • ein dünner Pullover und lange Hose
  • stoßfeste Thermoskanne ca. 1 l und Brotdose
  • Sitzkissen
  • Tagesrucksack
  • Handtücher + Saunatuch
  • Bettbezug, Kopfkissenbezug, Laken
  • Sonnen- oder Skibrille
  • außerdem ggf. CDs, Spiele, Musikinstrumente, Noten, Liedtexte, gute Laune

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Norwegen

Fläche: 385.199 km², wovon ca. 61.000 km² auf Spitzbergen entfallen
Die Entfernung Luftlinie vom Nordkap nach Lindesnes beträgt 1.752 km. Die Küstenlinie des Festlands ist ca. 21.437 km lang. An der breitesten Stelle ist das Land 430 km breit, an der schmalsten 6,3 km.
Einwohner: 5,06 Mio.
Hauptstadt: Oslo, 623.000 Einwohner
Staatsform: Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie. König Harald V. bestieg den Thron am 21.2.1991 als Nachfolger seines Vaters Olav V. Das Parlament (storting) besteht aus einer Kammer mit 165 Abgeordneten, wobei die dünn besiedelten nördlichen Bezirke im Verhältnis zu ihrer Stimmenzahl stärker repräsentiert sind als der dichter besiedelte Süden.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Norwegen ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der norwegischen Botschaft.

Geldtausch
Die norwegische Währung sind norwegische Kronen (NOK). 1 Krone=100 Öre. Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.  
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = 8,3 NOK  
100 NOK = 12,05 Euro
Meist ist es günstiger, im Reiseland Devisen zu tauschen. Die erste Gelegenheit, Bargeld oder mit EC-Karte, besteht an Bord der Fähre. Der Kurs ist akzeptabel, es entfällt die übliche Wechselgebühr.
Am Bankautomat können Sie Geld abheben. Euroschecks werden in Norwegen  nicht akzeptiert, Kreditkarten (VISA, Eurocard) sind weit verbreitet.

Klima
Angesichts der großen Entfernungen (von Oslo bis zum Nordkap sind es knapp 1500 km Luftlinie) sind allgemeingültige Aussagen zum Wetter schwierig. Im Mai treiben oft noch Eisschollen auf den nördlichen Flüssen, neben der Nordkapstraße kann noch Schnee liegen. Der Herbst beginnt in Lappland Ende August, die Touren sind bis Mitte September sicher fahrbar. Erfahrungswerte zeigen, dass Ende Juli/Anfang August oft recht stabile, schöne Wetterverhältnisse herrschen. Das Klima Norwegens ist wärmer als gemeinhin angenommen. Durch den Einfluss des Golfstroms sind auch die Küsten im Winter eisfrei.
Zuverlässige Wettervorhersagen finden Sie unter www.yr.no

Reiseliteratur
„Reiseführer Norwegen“, Baedeker
Ebba D. Drolshagen, „Gebrauchsanweisung für Norwegen“
Anne Holt „Der norwegische Gast“

Sprache/Verständigung
In Norwegen gibt es drei offizielle Sprachen: Das bokmål leitet sich mehr aus dem Dänischen ab und wird vornehmlich in den Städten gesprochen. Auf dem Land hören Sie oft nynorsk, das sich an das Altnorwegisch anlehnt und als Gegensprache zum bokmål im vorletzten Jahrhundert entstand. Samii ist die offiziell anerkannte Sprache der Samen (“Lappen”) in Lappland. Daneben gibt es noch unzählige Dialekte, die es dem ungeübten Ohr manchmal schwer machen, Norwegisch zu verstehen. Dann hilft oft Englisch weiter, das die meisten Norweger verstehen (auch, weil englischsprachige Filme nicht synchronisiert werden). Und wenn Norweger Deutsch sprechen, werden sie darauf drängen, sich mit Ihnen auf Deutsch zu unterhalten.

Zeit
Eine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Norwegen gibt es nicht, es gilt die MEZ bzw. MESZ.

Zollbestimmungen
Für Skandinavien benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Pass. Zollfrei mitnehmen können Sie (pro Erwachsenem):
a) 1l hochprozentigen Alkohol (bis 60%) und 1,5 l Wein (bis 22%) und 2l Bier
b) 3l Wein und 2l Bier
c) 5l Bier dazu jeweils 1 Stange Zigaretten.
Informationen im Internet: www.norwegen.no/travel/zoll/