Kurzreise mit Direktflug nach Schwedisch-Lappland, Übernachtung im Eis-Iglu möglich
  
Kurzreise mit Direktflug nach Schwedisch-Lappland, Übernachtung im Eis-Iglu möglich
  
Kurzreise mit Direktflug nach Schwedisch-Lappland, Übernachtung im Eis-Iglu möglich
  
Kurzreise mit Direktflug nach Schwedisch-Lappland, Übernachtung im Eis-Iglu möglich
  
Kurzreise mit Direktflug nach Schwedisch-Lappland, Übernachtung im Eis-Iglu möglich
  

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Frühlingswinter und Ostern im Schnee

Kurzreise in den schwedischen Winter

Noch einmal raus in den Schnee, Winterluft atmen und der Natur ganz nahe sein. Im Frühling erleben Sie im schwedischen Arjeplog eine malerische Winterlandschaft. Wer im Winter hierzulande den Schnee vermisst hat, wird im hohen Norden Schwedens auch zu Ostern voll auf seine Kosten kommen!
Ihr Hotel Kraja liegt traumhaft an einem See, hier können Sie einige Winter-Tage auf lappländische Art genießen. Lassen Sie sich außerdem bei der Führung durch das IGLOOTEL verzaubern, ein Kunstwerk aus Schnee und Eis gebaut. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, haben Sie die Möglichkeit, gleich vorab eine Nacht im Iglu zu buchen. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst!




Reisebeschreibung

Frühlingswinter im Schnee – Reiseverlauf

Tag 1: Anreise
Individuelle Anreise zum Flughafen. Direktflug ab gebuchtem Flughafen nach Arvidsjaur in Nordschweden. Ankunft und Begrüßung am Flughafen durch Ihren Reiseleiter und anschließend ca. 1,5 stündiger Transfer in Ihr Hotel. Herzlich Willkommen in Lappland.
Tag 2 und 3: Winter in Lappland
Nachdem Sie gut gefrühstückt haben, können Sie sich aufmachen, um Lappland zu entdecken. Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen Aktivitäten. Entweder erkunden Sie die Region in Eigenregie oder Sie buchen Im Voraus einen der spannenden geführten Ausflüge. Für viele wird ein Traum wahr, wenn sie die unberührte Landschaft mit einem Hundeschlittengespann erleben dürfen. Es gibt wohl kaum eine Form der Fortbewegung in Lappland, die so ursprünglich ist und es ist ein beeindruckendes Erlebnis, wenn die treuen Vierbeiner die Besucher mit ihrer ganzen Energie begrüßen und nur darauf warten durch den Schnee zu rasen zu können.
Aber auch gemächliche Touren, wie z.B. eine Schneeschuhwanderung, sind außergewöhnlich und machen Spaß!
Tag 4: Rückreise
Nach dem Frühstück geht es wieder mit dem Transferbus zurück zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland und individuelle Heimreise.


Ostern im Schnee – Reiseverlauf

Tag 1: Anreise
Individuelle Anreise zum Flughafen. Direktflug ab gebuchtem Flughafen nach Arvidsjaur in Nordschweden. Ankunft und Begrüßung am Flughafen durch Ihren Reiseleiter. Anschließend werden Sie in Ihr Hotel nach Arjeplog gebracht (Transfer ca. 1,5 Stunden). Genießen die Winterwelt bei einem Erkundungsspaziergang.
Tag 2 – 5: Feiertage in Nordschweden
Nach einem ausgiebigen Frühstück können Sie Ihre Urlaubstage in Lappland auf individuelle Art und Weise genießen. Die hübsche, verschneite Landschaft lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein und auch die Gemütlichkeit Ihres Hotels wird Sie kaum drinnen halten können. Es gibt vieles zu entdecken: Hundeschlittenfahrten, Schneeschuhwanderungen, Eisangeln und einiges mehr- wenn Sie die Abenteuer Schwedisch Lapplands erleben möchten, buchen Sie am besten einen der geführten Ausflüge dazu. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in ein Sami Center? Dort erhalten Sie einen Einblick in die Kultur der Ureinwohner von Lappland. Auch, wenn sich die Sami mittlerweile der Moderne angepasst haben, sind sie ihrer Kultur und der Natur noch immer eng verbunden und geben ihr Wissen voller Stolz an die Besucher weiter.
Wenn Sie eine Übernachtung im Iglu gebucht haben, werden Sie Ihr Hotelzimmer für eine Nacht verlassen und erleben, wie magisch Schnee und Eis sein können. Ihr Zimmer im Hotel wird für diese Zeit gehalten, so dass Sie sich ganz entspannt auf dieses Erlebnis einlassen können. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden - einen Einblick in dieses kunstvoll errichtete Bauwerk erhalten Sie bei einer Führung.
Tag 6: Abschied nehmen
Nachdem Sie gefrühstückt haben, treten Sie die Rückreise an. Sie werden nach Arjeplog gebracht und per Direktflug geht es für Sie zurück zum gebuchten Flughafen in Deutschland. Individuelle Heimreise.


Unterkunft und Verpflegung

Sie verbringen die Reise im Hotel Kraja in Arjeplog. Das 4*-Hotel bietet 75 Zimmer und 72 Hütten, einen Wellnessbereich und ein behaglich eingerichtetes Restaurant mit herrlichem Blick über die Seenlandschaft.
Kulinarisch werden Sie hier mit schwedischen Köstlichkeiten verwöhnt.
Das Hotel liegt etwa 1 km vom Zentrum Arjeplogs entfernt, so dass kleine Geschäfte, ein Museum und Restaurants mit einem Spaziergang erreicht werden können.


Zubuchbare Leistungen

(Preis pro Person)
  • Einzelzimmer-Zuschlag: ab +160 EUR
  • Übernachtung im IGLOOTEL, Standard-Iglu mit bis zu 6 Personen: +100 EUR*
  • Übernachtung im IGLOOTEL, Romantik-Iglu mit 2 Personen: +200 EUR*
    (während Ihrer IGOOTEL-Übernachtung wird Ihr Hotel­zimmer kostenfrei für Sie frei gehalten).
Aktivitätenprogramm vor Ort:
  • Schneemobilsafari* (inkl. Bekleidung)
     - Schnupper-Tour, ca. 1,5h: +159 EUR
     - Basic-Tour, ca. 2h: +199 EUR
     - ½ Tages-Tour, inkl. Kaffee/Tee und Snacks, ca. 3,5h: +319 EUR
     - 1 Tages-Tour, inkl. Lunch, ca. 5-6h: +399 EUR
  • SpeedCar-on-Ice,  1x 7 Runden: +79 EUR
  • Hundeschlittentour,  ca. 1,5h (bis zu 4 Personen pro Schlitten): +199 EUR
  • Elch-Safari (inkl. Transfer), ca. 1,5h inkl. Kaffe/Tee und Snacks: +199 EUR
  • Schneeschuhe (Leihgebühr pro Tag): +29 EUR
  • Geführte Schneeschuhwanderung, ca. 2,5h inkl. Kaffee/Tee: +69 EUR
  • Driving-on-Ice (pro Auto, inkl. Transfer), ca. 2h inkl. Instructor (Porsche Boxter): +960 EUR
  • Eisangeln (inkl. Transfer; ab 4 Personen buchbar), ca. 2,5h inkl. Lunch und Kaffe/Tee: +79 EUR
  • Båtsuoj Sami Center (inkl. Transfer), ca. 2h, inkl. geführter Tour, Lunch und Kaffee/Tee: +115 EUR
  • Polarkreis-Paket (inkl. Transfer), Tour zum Polarkreis inkl. Lunch, Eisangeln und Polarkreis-Urkunde: +249 EUR

Reiseleistungen

An-/Abreise: Direktflug ab/bis Deutschland
  • Direktflug mit FlyCar ab Stuttgart oder Hannover nach Arvidsjaur und zurück
  • 3 bzw. 5 Übernachtungen im DZ, Bad oder Dusche/WC in der Hotel-/Bungalowanlage Kraja inkl. Frühstück
  • Alle erforderlichen Transfers vor Ort
  • Thermo-Overalls für die Aufenthaltsdauer
  • Deutschsprachige Reiseleitung

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
23.03.2018 - 26.03.2018899 EURJetzt buchen
29.03.2018 - 03.04.2018999 EURJetzt buchen

Veranstalter: Reisebüro Rainer Dreher

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Schweden

Fläche: 450.000 km²
Einwohner: 9,6 Mio.
Hauptstadt: Stockholm, 868.000 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Monarchie. Der König (zur Zeit Carl XVI. Gustav) hat nur repräsentative und zeremonielle Aufgaben. Die politische Macht haben der Reichstag und der Staatsminister. Mit einem Sitzanteil von 40% ist der schwedische Reichstag das Parlament mit der weltweit höchsten Frauenquote.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Schweden ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der schwedischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geld & Geldwechsel
Da Schweden der Europäischen Gemeinschaft angehört, aber noch nicht den Euro akzeptiert, sollten Sie während der Anreise Geld tauschen (dies ist oft auf der Fähre möglich). Ansonsten ist es meist am günstigsten in Schweden Geld am Bankautomaten abzuheben. Die schwedische Währung ist die schwedische Krone (SEK).
1 Krone = 100 Öre.
Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = ca. 8,9 SEK
100 SEK = 11,20 EUR
In Skandinavien sind Kreditkarten weit verbreitet, fast überall werden American Express, Mastercard/ Eurocard & Visa akzeptiert.

Klima
Das Klima in Schweden ist bemerkenswert angenehm, da es zum Teil sehr positiv vom Golfstrom beeinflusst wird. Sogar in Höhe des Polarkreises kann es aufgrund der langen und intensiven Sonneneinstrahlung ausgesprochen warm werden. In Höhe Luleå, am Bottnischen Meer hat sich an der Küste für Badefreunde sogar der Name "schwedische Riviera" niedergelassen. Von Ende Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nördlich des Polarkreises nicht unter. Dies ist auch in den südlichen Teilen des Landes während der Sommermonate deutlich zu sehen.

Reiseführer & Bildbände
Baedeker: Schweden Reiseführer
Mairs Geographischer Verlag: Schweden
Michelin: Skandinavia, Schweden
Polyglott: Schweden Apa Guide

Sprache
Neben der schwedischen Landessprache ist die deutsche Sprache oftmals auch bekannt, sodass Sie sich auch in Deutsch verständigen können. Die englische Sprache wird überall verstanden.

Zeit
In Schweden gilt die Mitteleuropäische Zeit, d.h. es gibt keine Zeitverschiebung.

Zollvorschriften
Reisenden aus EU-Ländern ist die Einfuhr besteuerter Waren für den eigenen Bedarf oder zu Weitergabe als Geschenk in unbegrenzter Menge erlaubt mit Ausnahme von Alkohol- und Tabakwaren. Seit dem 01. Januar 2003 gelten neue Zollbestimmungen bei der Einreise nach Schweden: Alkohol: Von Reisenden, die das 20. Lebensjahr vollendet haben: 5 Liter Spirituosen (über 22 Vol %) und 6 Liter Starkwein (über 15 Vol %) sowie 52 Liter Wein und 64 Liter Bier (über 3,5 Vol %)Tabakwaren: Von Reisenden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben: 400 Zigaretten oder 200 Zigarillos oder 100 Zigarren oder 550 gr. RauchtabakWeiterhin genehmigungspflichtig ist die Einfuhr von Waffen und Munition. Auch für die Einfuhr von Haustieren gelten besondere Bestimmungen.