4-tägige Skiwanderung mit Übernachtung in Waldhütten, hierbei dient das Wildnisdorf Solberget als Basislager
  
4-tägige Skiwanderung mit Übernachtung in Waldhütten, hierbei dient das Wildnisdorf Solberget als Basislager
  
4-tägige Skiwanderung mit Übernachtung in Waldhütten, hierbei dient das Wildnisdorf Solberget als Basislager
  
4-tägige Skiwanderung mit Übernachtung in Waldhütten, hierbei dient das Wildnisdorf Solberget als Basislager
  
4-tägige Skiwanderung mit Übernachtung in Waldhütten, hierbei dient das Wildnisdorf Solberget als Basislager
  

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Schweden - Skitour Laponia

Geführte Skiwanderung durch den Muddus-Nationalpark

Der Winterurlaub in Schweden beginnt im Wildnisdorf Solberget. Nach einigen ruhigen Tagen starten Sie zur 4-tägigen Skiwanderung. Sie durchfahren den Muddus-Nationalpark, der zum Weltkulturerbe Laponia gehört. In ungespurtem Gelände werden Sie auf traditionellen Holzskiern den südlichen Teil des Parks erkunden. Unterwegs entdecken Sie sicher zahlreiche Tierspuren und mit viel Glück auch das ein oder andere Tier. Eine Skiwanderung für erfahrene Langläufer.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf

Im Wildnisdorf angekommen beginnt der Urlaub mit der Einführungsrunde. Die Gastgeber zeigen Ihnen das Wildnisdorf und alle tierischen Bewohner. In den nächsten Tagen erkunden Sie die Umgebung Ihrer Unterkunft und Fahren sich für die anstehende Skiwanderung ein. Anschließend brechen Sie zu Ihrer 4-tägigen Tour auf und gehen im Muddus-Nationalpark skiwandern.
Die Ruhe und die absolute Unberührtheit dieses Nationalparkes werden Sie begeistern. Wenn der Mond am sternenklaren Himmel scheint, ist auch eine nächtliche Tour auf Ski möglich. Nach der Skiwanderung kommen Sie zurück nach Solberget, wo die warme Sauna auf Sie wartet.
Wer möchte, kann nach der Rückkehr in Solberget noch eine Runde mit dem Rentierschlitten fahren. Auch ein Erlebnis der besonderen Art.

Unterkunft und Verpflegung

Beachten Sie bitte, dass bei dieser Reise sehr einfache Standards im herkömmlichen Sinne herrschen. Auf einer anderen Art genießen die Reiseteilnehmer jedoch einen sehr hohen Standard, der durch die Einzigartigkeit des Wildnisdorfes und der Skiwanderung mit anderen Reisen nur schwierig vergleichbar ist. Während der Reise gibt es keinen Strom, dafür Petroleumlampen, Kerzenlicht und Holzöfen. Das Wasser wird an der Waldquelle oder am Brunnen geholt. Dafür können Sie die Natur in ihrer ursprünglichen Form erleben – fern jeder Zivilisation und in Gemeinschaft mit vielen Tieren.
Geschlafen wird während der Ski-Wanderung in Wanderhütten.
Die Verpflegung ist landestypisch. Das bedeutet, auf dem Speiseplan stehen verschiedene Wilddelikatessen, wie zum Beispiel Rentier- und Elchfleisch sowie Fisch. Vegetarische Verpflegung ist mit Einschränkungen möglich (bitte bei der Anmeldung angeben). In der Regel gibt es ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen, welches durch eine leichte Zwischenmahlzeit ergänzt wird. Ein Teil der Lebensmittel kommt aus kontrolliert biologischem Anbau, alle anderen werden im Dorfladen in Nattavaara eingekauft. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten helfen die Gäste mit.

Anforderungen

Da bei dieser Tour das gesamte Gepäck auf dem Rücken getragen wird und die Skiwanderung meist durch ungespurtes Gelände verläuft, sind Skikenntnisse auf jeden Fall notwendig. Außerdem ist für diese Tour eine sehr gute Kondition erforderlich! Es handelt sich um eine anstrengende Tour, aber auf keinen Fall um eine Extremtour.

Zubuchbare Leistungen

  • Ausflug ins Eishotel Jukkasjärvi: ab 50 EUR/Person für Autoausleihe (190km einfach) zuzüglich ca. 38 EUR Eintritt
  • Ausflug ins Samenmuseum nach Jokkmokk: ab 25 EUR/Person für Autoausleihe (100km einfach) zuzüglich ca. 9 EUR Eintritt. Kann vor Ort gebucht werden.
  • Massage ab 36 EUR
  • Individuelle Verlängerungstage sind auf Anfrage möglich (ab 75 EUR pro Nacht)
  • Vorübernachtungen: ab 85 EUR pro Nacht
  • Übernachtung im Doppelzimmer: auf Anfrage pro Nacht 8 EUR (Sie werden es jedoch zu schätzen wissen, wenn Sie nicht immer selbst Holz machen und heizen müssen, sondern sich mit anderen Personen abwechseln können.)
  • Hundeschlittenfahrt ab 156 EUR für 3 Stunden möglich. Bitte im Voraus buchen.

Reiseleistungen

An- und Abreise: Eigenanreise bis/ab Nattavaara in Schweden
  • Abholung Bhf. Nattavaara
  • Einführungsrunde (am ersten Tag ca. 13 Uhr)
  • 3 Übernachtungen in urigen Unterkünften im Mehrbettzimmer
  • 3 Übernachtungen in einfacher Waldhütte auf der Tour
  • Vollverpflegung (Abendessen am Anreisetag bis Mittagessen am Abreisetag) mit landestypischen Spezialitäten
  • 1 geführte Skitour (ca. 2 Std.)
  • 1 Rentierschlittenausfahrt (ca. 1 Std.)
  • 4-tägige Skiwanderung im Muddus Nationalpark mit erfahrenem Guide
  • Skiausrüstung, Schneeschuhe
  • Kartenmaterial der Umgebung
  • Rentierfütterung
  • Saunabenutzung
  • Samischer Abend
  • deutschsprachige Betreuung vor Ort

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
11.03.2018 - 17.03.20181390 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 3 max. 4 Personen

Veranstalter: Vildmarksbyn Solberget

maps

Reise Informationen

Für die beiden Ausflüge zum Eishotel oder nach Jokkmokk erhalten Sie ein Auto vom Wildnisdorf und fahren selbst. Bitte Führerschein mitbringen.  

Die Unterkünfte

Der Bauwagen Der Bauwagen ist eine traditionelle Unterkunft schwedischer Waldarbeiter. Er wurde im Jahr 2000 renoviert, sodass hier nun insgesamt 2-4 Personen übernachten können. Im Bauwagen finden Sie ein 140cm breites Stockbett. Ideal ist der Bauwagen für 2-3 Personen (ca. 14 m²) geeignet, die etwas mehr Privatsphäre schätzen. Der Wagen liegt etwa 100m vom Gästehaus und 30m von der Sauna entfernt und bietet einen schönen Blick auf die Rentiere.
Auf dem Holzofen kann nicht nur gekocht werden, er heizt den Wohnwagen auch. Zusätzlich steht ein Gaskocher zur Verfügung. In der Regel nehmen die Bewohner des Bauwagens die Mahlzeiten im Gästehaus bzw. Gemeinschaftsraum ein. Die Holzfällerhütte Dieses Blockhaus wurde 1999 eirrichtet und bietet bis zu 16 Personen Platz. Hier im Haus, das im Stil der alten Holzfällerhütten gebaut wurde, schlafen Sie in 150cm breiten Stockbetten. Da viele Personen in einem Haus wohnen, haben Sie weniger Arbeit mit dem Heizen, denn hier kann man sich abwechseln. Der gusseiserne Ofen sorgt für wohlige Wärme und leckere Mahlzeiten. Im Sommer kann der Gasherd im Vorraum genutzt werden. Die Mahlzeiten werden im Aufenthaltsraum des Gästehauses oder im neuen Aufenthaltsraum im ehemaligen Tierstall eingenommen. Das Gästehaus liegt ca. 90m entfernt. Die nächste Toilette ist ca. 30m von der Holzfällerhütte und die Sauna ca. 50m. Das Gästehaus Das Gästehaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und bietet heute vier Zimmer und einen großen Gemeinschaftsraum. Jedes Gästezimmer hat Platz für 4-5 Personen. Drei der Zimmer sind mit Doppelbetten ausgestattet. Ein Zimmer hat Stockbetten. Jedes Zimmer kann seperat geheizt werden, was Aufgabe der Gäste ist.

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Schweden

Fläche: 450.000 km²
Einwohner: 9,6 Mio.
Hauptstadt: Stockholm, 868.000 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Monarchie. Der König (zur Zeit Carl XVI. Gustav) hat nur repräsentative und zeremonielle Aufgaben. Die politische Macht haben der Reichstag und der Staatsminister. Mit einem Sitzanteil von 40% ist der schwedische Reichstag das Parlament mit der weltweit höchsten Frauenquote.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Schweden ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der schwedischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geld & Geldwechsel
Da Schweden der Europäischen Gemeinschaft angehört, aber noch nicht den Euro akzeptiert, sollten Sie während der Anreise Geld tauschen (dies ist oft auf der Fähre möglich). Ansonsten ist es meist am günstigsten in Schweden Geld am Bankautomaten abzuheben. Die schwedische Währung ist die schwedische Krone (SEK).
1 Krone = 100 Öre.
Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = ca. 8,9 SEK
100 SEK = 11,20 EUR
In Skandinavien sind Kreditkarten weit verbreitet, fast überall werden American Express, Mastercard/ Eurocard & Visa akzeptiert.

Klima
Das Klima in Schweden ist bemerkenswert angenehm, da es zum Teil sehr positiv vom Golfstrom beeinflusst wird. Sogar in Höhe des Polarkreises kann es aufgrund der langen und intensiven Sonneneinstrahlung ausgesprochen warm werden. In Höhe Luleå, am Bottnischen Meer hat sich an der Küste für Badefreunde sogar der Name "schwedische Riviera" niedergelassen. Von Ende Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nördlich des Polarkreises nicht unter. Dies ist auch in den südlichen Teilen des Landes während der Sommermonate deutlich zu sehen.

Reiseführer & Bildbände
Baedeker: Schweden Reiseführer
Mairs Geographischer Verlag: Schweden
Michelin: Skandinavia, Schweden
Polyglott: Schweden Apa Guide

Sprache
Neben der schwedischen Landessprache ist die deutsche Sprache oftmals auch bekannt, sodass Sie sich auch in Deutsch verständigen können. Die englische Sprache wird überall verstanden.

Zeit
In Schweden gilt die Mitteleuropäische Zeit, d.h. es gibt keine Zeitverschiebung.

Zollvorschriften
Reisenden aus EU-Ländern ist die Einfuhr besteuerter Waren für den eigenen Bedarf oder zu Weitergabe als Geschenk in unbegrenzter Menge erlaubt mit Ausnahme von Alkohol- und Tabakwaren. Seit dem 01. Januar 2003 gelten neue Zollbestimmungen bei der Einreise nach Schweden: Alkohol: Von Reisenden, die das 20. Lebensjahr vollendet haben: 5 Liter Spirituosen (über 22 Vol %) und 6 Liter Starkwein (über 15 Vol %) sowie 52 Liter Wein und 64 Liter Bier (über 3,5 Vol %)Tabakwaren: Von Reisenden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben: 400 Zigaretten oder 200 Zigarillos oder 100 Zigarren oder 550 gr. RauchtabakWeiterhin genehmigungspflichtig ist die Einfuhr von Waffen und Munition. Auch für die Einfuhr von Haustieren gelten besondere Bestimmungen.

Ski- und Schneeschuhwandern

Abenteuer erleben
Wanderungen im Winter sind ein besonderes Erlebnis: Weitab der Zivilisation, Eintauchen in die Natur und Elemente, körperliche Herausforderung. Ihr Erfolg ist abhängig vom Wetter, einer soliden Ausrüstung und dem Teamgeist der Gruppe. Etwas Vorbereitung, hier und da helfend Hand anlegen, sich Einlassen auf die Situation (und das Beste daraus machen) sind der Schlüssel für erlebnisreiche Touren. Eine Gewähr, dass jede Tour wie in den Ausschreibungen beschrieben stattfindet, übernehmen wir im Interesse der Sicherheit der Teilnehmer nicht.

Für wen sind Schneeschuh- und Skitouren geeignet?
Schneeschuhwandern ist in erster Linie für AnfängerInnen und Leute, die gern gemütlich die wundervolle Landschaft im Norden genießen wollen. Sie setzen keine besondere körperliche Kondition voraus, allerdings erhöht körperliche Fitness auch hier den Spaß.
Skiwanderungen/Schneeschuhwanderungen von Hütte zu Hütte richten sich an Personen, die Langlauferfahrung haben und neue Erlebnisse abseits der Loipen suchen. Wobei es auch hier unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gibt. Langlauferfahrung heißt: dahingleiten können und auf Abfahrten sicher stehen.
Die Touren mit Expeditionscharakter finden Sie in auf dem Kungsleden und in Hüttenwandern mit Huskies. Touren mit Ski und Pulka, die auf dieser Wanderung von Hunden gezogen wird, führen durch den bezaubernd rauhen Winter. Diese Touren erfordern eine gute Portion Abenteuerlust, Teamgeist und Kondition.

Was muss ich für die Touren mitbringen
Hier eine erste Übersicht der wichtigsten persönlichen Ausrüstung. Eine ausführliche Ausrüstungsliste ist den Reiseinformationen beigefügt.

  •       Winddichter Anorak mit Kapuze
  •       Mütze und Schal
  •       Fausthandschuhe/winddichte Überhandschuhe
  •       dünnere Pullover
  •       Wollsocken
  •       winddichte Überhose, Jogginghose
  •       Rucksack, bruchfeste Thermosflasche, Brotdose
  •       ausreichenden Sonnenschutz

 Nur für Übernachtungstouren:

  •       Stahlkantenskier, Lederskischuhe
  •       Schlafsack (bis -5°C)
  •       Schlafmatte
  •       Rucksack, ca. 60l

Weitere Informationen: hier klicken