9-tägiger Winterurlaub in Norwegen, Skiwanderung ohne Guide entlang des Peer Gynt Weges mit Gepäcktransfer mit einer Gesamtstrecke von 80 km in 4 Etappen
  
9-tägiger Winterurlaub in Norwegen, Skiwanderung ohne Guide entlang des Peer Gynt Weges mit Gepäcktransfer mit einer Gesamtstrecke von 80 km in 4 Etappen
  
9-tägiger Winterurlaub in Norwegen, Skiwanderung ohne Guide entlang des Peer Gynt Weges mit Gepäcktransfer mit einer Gesamtstrecke von 80 km in 4 Etappen
  
9-tägiger Winterurlaub in Norwegen, Skiwanderung ohne Guide entlang des Peer Gynt Weges mit Gepäcktransfer mit einer Gesamtstrecke von 80 km in 4 Etappen
  
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Ski-Langlauf auf dem Peer Gynt Weg

Langlaufurlaub im Skigebiet von Gålå in Norwegen

Der Peer-Gynt-Weg führt durch das Königreich Peer Gynts durch das westliche Gudbrandsdal. Espedalen, Fefor, Gålå, Kvitfjell und Skeikampen sind Stationen der Skireise. Alle sind bekannt als Skiorte mit langer Tradition für Winterurlaub und gehören zu den besten Ski-Gebieten in Norwegen. Während der Skiwanderung übernachten Sie in ausgesuchten Hotels und fahren tagsüber mit leichtem Gepäck, für den Gepäcktransport ist gesorgt. In Espedalen, 80 km nordwestlich von Lillehammer gelegen, beginnt Ihre individuelle Skiwanderung entlang des Peer Gynt Weges. Ziel ist Skeikampen, etwa 40 km nördlich von Lillehammer.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf der Langlauf-Tour

1. Tag: Anreise nach Norwegen
Individuelle Anreise nach Kiel. Mit der komfortablen Fähre von Color Line reisen Sie über Nacht nach Oslo. Übernachtung in 2-Bett-Innenkabinen an Bord.
2. Tag: Bahnfahrt nach Vinstra
Frühstück an Bord mit Blick auf den Oslo-Fjord, 10 Uhr Ankunft in Oslo; Sie fahren selbstständig mit dem Bus zum Bahnhof. Von dort aus geht es mit dem Zug weiter nach Vinstra, wo Sie mit dem hotel-eigenen Kleinbus oder Taxi abgeholt werden. Ihr Hotel liegt in Espedalen, wo Sie am nächsten Tag zur Skiwanderung aufbrechen. Übernachtung im Dalseter Berghotel.
3. Tag: Espedalen - Fefor, ca. 18 km  
Auf Langlauf-Ski folgen Sie dem Peer Gynt Weg nach Fefor. Wenn Sie möchten, können Sie die Etappe durch einen Abstecher zum Gipfel des Berg Ruten auf 22 km ausdehnen. Übernachtung im Fefor Berghotel.
4. Tag: Fefor - Gålå/Wadahl, ca. 14 km
Die einfache Tages-Skitour führt Sie entlang des Sees Gålå (sprich: Golo, deutsche Schreibweise: Gala) nach Gålå. Auf einer Freilichtbühne wird hier im Sommer die Geschichte von Peer Gynt als Schauspiel gezeigt. Übernachtung in der Wadahl Mountain Lodge.
5. Tag: Gålå
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die verschiedenen Langlauf-Möglichkeiten, der Ort Gala ist von mehr als 230 km Loipen umgeben, oder fahren Sie im nahegelegenen Skigebiet Abfahrtsski. Hier stehen mehr als 20 km Abfahrtspisten zur Auswahl. Weitere Übernachtung in der Wadahl Mountain Lodge.
6. Tag: Gålå - Kvitfjell, ca. 26 km
Sie fahren durch das Tal durch einfaches Gelände und genießen das winterliche Gudbrandsdal. Heutiges Ziel Ihrer Skiwanderung ist der Ort Kvitfjell, zu deutsch "Weißer Berg". Neben Langlauf ist Kvitfjell auch als Austragungsort des alpinen Skiweltcups bekannt. Übernachtung im Kvitfjell Hotel.
7. Tag: Kvitfjell - Skeikampen, ca. 22 km
Durch hügeliges Gelände fahren Sie auf ihren Langlaufski zum Thon Hotel Skeikampen. Die Loipen rund um Skeikampen gehörten zu den besten Norwegens und beginnen direkt vor der Haustür Ihres Hotels auf 800 m Höhe.
8. Tag: Bahnfahrt nach Oslo
Nach einem letzten Frühstück im Hotel werden Sie zurück zum Bahnhof in Lillehammer gebracht, von wo aus Sie mit dem Zug zurück nach Oslo fahren. Um 14 Uhr legt die Fähre nach Kiel ab. Übernachtung an Bord.
9. Tag: Ankunft in Kiel
Nach dem üppigen Frühstück an Bord kommen Sie am Morgen in Kiel an; Ihr Winterurlaub endet mit der individuellen Heimreise.

Unterkunft und Verpflegung

Auf der Fähre zwischen Kiel und Oslo übernachten Sie in geräumigen Zweibett-Innenkabinen. Das Frühstücksbuffet ist inkludiert. Für weitere Mahlzeiten stehen Ihnen an Bord verschiedene Restaurants, Cafés oder Bistros zur Auswahl.
Während der Skiwanderung übernachten Sie in ausgesuchten Hotels entlang des Peer Gynt Weges. Sie wohnen im Doppelzimmer mit Dusche und WC. Im Reisepreis ist eine erweiterte Halbpension inbegriffen. Hierzu gehören das Frühstücksbuffet, an dem Sie sich ein Lunchpaket für die Langlauf-Etappe zubereiten und auch Ihre Thermoskanne befüllen können. Das Abendessen wird wahlweise als Buffet oder Gänge-Menu gereicht. 

Anforderungen

Der Peer Gynt Weg führt durch recht einfaches Terrain, das Ihnen herrliche Ausblicke in den Nationalpark Jotunheimen ermöglicht. Die Loipe wird regelmäßig gespurt. Dennoch erwarten Sie auch anspruchsvolle Passagen. Hierzu gehören erhebliche Höhenunterschiede sowie herausfordernde Abfahrten. Erfahrung im Langlauf sowie ersten Skiwanderungen sollten Sie mitbringen. Eine gute Kondition ist hilfreich, da Sie ca. 4-5 Stunden auf Ski verbringen.
Die Tagesetappen liegen zwischen 14 und 26 km und verlaufen zwischen 700 und 1500 müNN. Die Loipen beginnen in der Regel direkt am Hotel und führen sowohl durch geschützte Täler als auch in die faszinierende nordische Welt der Berge mit grandiosen Ausblicken.

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)
  • Außenkabine auf der Fähre: +60 EUR je Strecke
  • Einzelbelegung: ab +440 EUR
  • Skiverleih (Ski, Schuhe und Stöcke): +140 EUR (zzgl. Kaution vor Ort)

Reiseleistungen

An-/ Abreise: ab/bis Kiel
  • Überfahrt mit der Fähre von Color Line von Kiel nach Oslo und zurück
  • 2 Übernachtungen an Bord der Fähre in 2-Bett-Innenkabinen
  • 2x Frühstücksbuffet an Bord der Fähre
  • Bahnfahrt vom Bahnhof in Oslo nach Vinstra
  • Transfer von Vinstra nach Espedalen
  • Tansfer von Skeikampen nach Lillehammer
  • 6 Übernachtungen im Doppelzimmer, inkl. Frühstück, Lunchpaket, Abendessen
  • Gepäcktransfer zwischen den einzelnen Unterkünften
  • Bahnfahrt vom Bahnhof in Lillehammer nach Oslo
  • Kartenmaterial und Tourbeschreibung für Ihre Skitour

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
03.02.2018 - 11.02.20181830 EURJetzt buchen
17.02.2018 - 25.02.20181890 EURJetzt buchen
24.02.2018 - 04.03.20181890 EURJetzt buchen
10.03.2018 - 18.03.20181830 EURJetzt buchen
17.03.2018 - 25.03.20181865 EURJetzt buchen
24.03.2018 - 01.04.20182075 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 2 Personen

Veranstalter: Club Aktiv

Reise Informationen

Peer Gynt

Peer Gynt ist ein Gedicht des Schriftstellers Henrik Ibsen (1828-1906). Ibsen schrieb das Gedicht auf Grundlage norwegischer Feenmärchen und Volkssagen. Die Hauptfigur des Dramas ist der Bauernsohn Peer Gynt. Sein Vater war einst angesehen und wohlhabend. Durch Misswirtschaft und hohen Alkoholkonsum verkommt der Hof aber zunehmend. Der Taugenichts Peer flüchtet sich in eine Welt aus Lügen und Geschichten, in denen der Hof zum schönen Anwesen wird. Auf der Suche nach Liebe entfernt er sich in die Welt der Trolle und Dämonen, entführt Ingrid, die Braut eines anderen und lernt Solveig kennen. Als Ingrid beginnt ihn zu langweilen, macht er sich davon und reist bis nach Marokko. Durch Sklavenhandel kommt er zu einem gewissen Wohlstand. Als er Jahrzehnte später in seine Heimat zurückkehrt, ist der Hof verfallen. Er trifft auf den so genannten Knopfgießer, der ihm mitteilt, dass er umgeschmolzen werden soll. Sein Leben lang sei er nie er selbst gewesen und nun wäre es an der Zeit sich aufzulösen. Peer kämpft um seine Seele und erbittet sich etwas Zeit. Er findet allerdings niemanden der die These des Knopfgießers widerlegen kann. Der Knopfgießer gewährt Peer ein zweites Mal Aufschub. Peer beichtet bei einem Geistlichen und gerät dabei an einen Teufel in Soutane. Dieser zeigt sich jedoch wenig beeindruckt von den gestandenen Vergehen. Zudem sei er in Eile, da er einen gewissen Peer Gynt sucht. Peer gibt sich nicht zu erkennen und schickt den Teufel in die Irre. Der Knopfgießer gewährt Gynt noch einen dritten Aufschub. Auf seinem Weg durch die Wälder hört er Solveig singen, die er von Jahren kennengelernt hatte. Er bittet sie Klage gegen ihn zu erheben. Stattdessen dankt sie ihm für seine Rückkehr.

Der Peer Gynt Weg

Die Heimat Peer Gynts ist das Gudbrandsdal. Es ist mit 320 km das längste Tal Norwegens und erstreckt sich von Lillehammer bis Bryggja an der Westküste. Die Peer Gynt Region zieht sich von Skeikampen im Süden bis Skåbu im Norden. Im Osten liegt der Skiort Kvitfjell, im Westen begrenzt Espedalen die Gebirgsregion.
Der eigentliche Peer Gynt Wanderweg ist 70 km lang und führt von Espedalen bis nach Skeikampen. Die Peer Gynt Region umfasst mehr als 600 km gespurte Loipen. Die durchschnittliche Höhe liegt bei etwa 900 m, sodass die Schneesicherheit fast garantiert ist.

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Wikipedia „Norwegen“