10-tägiger Winterurlaub in Schweden mit Aufenthalt im Wintercamp Idre und Schneeschuhwanderung von Hütte zu Hütte
  
10-tägiger Winterurlaub in Schweden mit Aufenthalt im Wintercamp Idre und Schneeschuhwanderung von Hütte zu Hütte
  
10-tägiger Winterurlaub in Schweden mit Aufenthalt im Wintercamp Idre und Schneeschuhwanderung von Hütte zu Hütte
  
10-tägiger Winterurlaub in Schweden mit Aufenthalt im Wintercamp Idre und Schneeschuhwanderung von Hütte zu Hütte
  
10-tägiger Winterurlaub in Schweden mit Aufenthalt im Wintercamp Idre und Schneeschuhwanderung von Hütte zu Hütte
  

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Schneeschuhwanderung in Schweden - Schneeschuh-Hüttenwanderung

Schneeschuhwanderung in Schweden - Schneeschuhwandern durch die unendlichen Weiten des Fulufjälls

Diese Winterreise nach Schweden verbindet einen herrlichen Winterurlaub mit einer mehrtägigen Schneeschuhwanderung und lässt Sie die Winterwelt im hohen Norden auf ganz besondere Art erleben.

 

Die ersten Tage Ihres Winterurlaubs in Schweden verbringen Sie im Wintercamp Idre. Hier erwarten Sie zahlreiche Wintersportangebote, wie zum Bespiel Skilanglauf, Skiwandern, Abfahrtsski, Hundeschlitten- oder Scootertouren. Anschließend brechen Sie zu einer viertägigen Schneeschuhwanderung durch den Fulufjäll-Nationalpark auf. Auf Schneeschuhen wandern Sie durch eine fast unberührte Wildnis Skandinaviens von Hütte zu Hütte. Lauschen Sie beim Schneeschuhwandern durch die unbeschreiblich schöne Winterlandschaft Schwedens der wohltuenden Stille und entschleunigen vom stressigen Alltag. Die malerische Landschaft, welche Sie auf der Wanderung durchqueren, wird Sie mit ihren bizarren Eis- und Schneekristallen und den traumhaften Lichtverhältnissen begeistern und bietet immer wieder aufregende Fotomotive, mit welchen Sie die Daheimgebliebenen beeindrucken können. Und mit ein wenig Glück beobachten Sie während der Schneeschuhtour durch die schwedische Wildnis auch wilde Tiere, wie beispielsweise Luchse, Polarfüchse und Vielfraße - oder entdecken zumindest die Spuren der seltenen Tiere im Schnee.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf*

1. Tag: Anreise nach Schweden
Individuelle Anreise nach Hamburg. Von hier aus geht es am Nachmittag (voraussichtlich 17 Uhr) mit dem Bus nach Schweden.
2. Tag: Ankunft
Am Morgen Ankunft im Wintercamp Idre. Sie frühstücken und beziehen anschließend die Ferienhäuser. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Nehmen Sie bereits heute am Programm des Wintercamps teil.
3.-5. Tag: Winterurlaub im Wintercamp Idre
In Idre haben Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihren Winterurlaub in Schweden zu gestalten. Verbringen Sie den Tag auf Langlauf-Loipe oder Ski-Piste, unternehmen Sie gemeinsam eine Langlauftour oder fahren Sie mit dem Hundeschlitten. Ihre Reisebegleitung koordiniert die Aktivitäten und organisiert Transfers. Am Abend des fünften Tages bereiten Sie Ihre Schneeschuhtour vor.
6. Tag: Start der Schneeschuhwanderung
Am Morgen werden Sie zur Björnholmstugan gebracht, wo Ihre Schneeschuhwanderung in Schweden beginnt. Die erste Etappe der Schneeschuhtour führt hinauf auf das Fjäll. Ca. 14 km lange Schneeschuhwanderung zur Tangåstugan.
7. Tag: Der See Tangan
Heute wandern Sie auf Schneeschuhen entlang des zugefrorenen Sees Tangan zur Tangsjönstugan, ca. 10 km.
8. Tag: Der höchste Wasserfall Schwedens
Die heutige Schneeschuhtour führt Sie weiter Richtung Norden zur Rörsjönstugan, ca. 9 km. Von hier aus ist eine Wanderung zum Njupeskär möglich (ca. 2 Stunden, ohne Gepäck). Dies ist der höchste Wasserfall Schwedens.
9. Tag: Letzte Etappe
Die letzte Etappe der Schneeschuhwanderung ist ca. 5 km lang und endet mit dem Abstieg vom Fjäll. Wir werden nun zurück ins Wintercamp Idre gebracht. Nach dem Sortieren der Ausrüstung essen wir gemeinsam zu Abend und anschließend fährt der Bus Richtung Heimat ab.
10. Tag: Abreise
Ankunft in Hamburg gegen Mittag. Individuelle Heimreise.
*Hinweis: Geänderter Ablauf zum Silvester-Termin. Einwöchige Hüttenwanderung mit 6 Übernachtungen in Berghütten und 1 Übernachtung in Idre.

Unterkunft und Verpflegung

Im Wintercamp Idre übernachten Sie in gemütlichen Ferienhäusern. Ein Koch sorgt für Frühstück und Abendessen. Beim Frühstück kann ein Lunchpaket für den Tag zusammengestellt werden. Während der Schneeschuhwanderung schwingen Sie selbst den Kochlöffel und bereiten die Mahlzeiten gemeinsam zu. Die expeditionsgeeignete Verpflegung wird zur Verfügung gestellt. Die Schneeschuhwanderung führt von Hütte zu Hütte. Diese gehören zum Hüttennetz des schwedischen Wandervereins und sind einfach ausgestattet. Sie übernachten im Mehrbettzimmer. Bei Lagerfeuer und Kerzenschein vermisst jedoch niemand Strom, fließendes Wasser oder Heizung.

Anforderungen und Ausrüstung

Die Technik des Schneeschuhlaufens ist schnell zu erlernen, sodass auch Anfänger nach einer kurzen Einweisung und einigen Übungsrunden auf eine Tour gehen können. Wer gern wandert, kann auch mit Schneeschuhen laufen. Erfahrung im Schneeschuhwandern ist nicht erforderlich. Die Tagesetappen, zwischen 7 und 13 km, erfordern eine normale bis gute Kondition. Inkl. Ausrüstung und Verpflegung sind ca. 10-15 kg Gepäck zu tragen. Zusätzlich stehen für den Gepäcktransport einige Pulkas (Schlitten) zur Verfügung, die abwechselnd von den Teilnehmern gezogen werden. Ein echtes Winter-Wildnis-Abenteuer. Wechselnde Schnee- und Wetterverhältnisse können Einfluss auf Tour nehmen. Daher sind Teamgeist und Improvisationsbereitschaft mitzubringen.
Wind- und wasserdichte Jacke und Hose , Gamaschen und Thermoskanne gehören ins Reisegepäck. Für die Übernachtung in den Hütten wird ein Schlafsack (der Komfortbereich sollte bei mindestens -10°C liegen) benötigt. Auf Wunsch kann ein entsprechend warmer Schlafsack inkl. Inlet geliehen werden. Der Rucksack sollte ein Fassungsvermögen von mind. 55 l haben. Auch dieser kann bei Bedarf geliehen werden.

Zubuchbare Leistungen

  • Verlängerungswoche im Wintercamp Idre: auf Anfrage ab +559 EUR
  • Miete Trekkingrucksack: +20 EUR
  • Miete Winterschlafsack mit Inlett: +20 EUR
  • Bahnanreise mit RIT innerhalb Deutschland
  • Reiseversicherung

Reiseleistungen

An-/Abreise: Busfahrt ab/an Hamburg nach Schweden
  • Busanreise ab Hamburg und Fährüberfahrten (Puttgarden-Rödby, Helsingör-Helsingborg)
  • örtliche Transfers
  • 4 Nächte Unterkunft im Ferienhaus inkl. Bettwäsche
  • Sauna
  • Frühstück, Lunchpaket, Abendessen
  • Programmorganisation
  • Schneeschuhwanderung mit 3 Hüttenübernachtungen
  • Tekkingverpflegung
  • Schneeschuhe und Pulkas
  • Gemeinschaftsausrüstung (Biwaksäcke, Schneeschaufeln, Benzinkocher, Koch- und Essgeschirr)
  • Reiseleitung und Tourenbegleitung

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
29.12.2017 - 07.01.2018929 EURJetzt buchen
12.01.2018 - 21.01.2018899 EURJetzt buchen
02.02.2018 - 11.02.2018929 EURJetzt buchen
16.02.2018 - 25.02.2018929 EURJetzt buchen
02.03.2018 - 11.03.2018929 EURJetzt buchen
23.03.2018 - 01.04.2018929 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 4 max. 7 Personen

Veranstalter: Rucksack Reisen GmbH

maps

Reise Informationen

Persönliche Ausrüstung
Schneeschuhe für das 4-tägige Schneeschuhwandern in Schweden werden gestellt. Auch die Koch- und Sicherheitsausrüstung steht vor Ort zur Verfügung. Teilnehmer der Schneeschuhwanderung benötigen einen Trekkingrucksack (ca. 60l), Isomatte und einen guten Schlafsack für niedrige Temperaturen (Komfortbereich bis mind. -10 °C). Dieser kann auch für 20 EUR vor Ort geliehen werden). Hinzu kommt Kleidung, die nach dem Zwiebelschalensystem zusammengestellt wird. Dazu gehört eng anliegende Funktionsunterwäsche, eine Schicht Fleece und ggf. eine Daunenjacke sowie eine wind- und regendichte Außenschicht. Auch Fausthandschuhe, Mütze, Gamaschen, Sonnenbrille und gute Bergschuhe und eine Thermoskanne gehören beim Schneeschuhwandern ins Gepäck. Eine ausführliche Packliste für diese Schneeschuhwanderung in Schweden erhalten Sie mit den Reiseunterlagen.

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Schweden

Fläche: 450.000 km²
Einwohner: 9,6 Mio.
Hauptstadt: Stockholm, 868.000 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Monarchie. Der König (zur Zeit Carl XVI. Gustav) hat nur repräsentative und zeremonielle Aufgaben. Die politische Macht haben der Reichstag und der Staatsminister. Mit einem Sitzanteil von 40% ist der schwedische Reichstag das Parlament mit der weltweit höchsten Frauenquote.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Schweden ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der schwedischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geld & Geldwechsel
Da Schweden der Europäischen Gemeinschaft angehört, aber noch nicht den Euro akzeptiert, sollten Sie während der Anreise Geld tauschen (dies ist oft auf der Fähre möglich). Ansonsten ist es meist am günstigsten in Schweden Geld am Bankautomaten abzuheben. Die schwedische Währung ist die schwedische Krone (SEK).
1 Krone = 100 Öre.
Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = ca. 8,9 SEK
100 SEK = 11,20 EUR
In Skandinavien sind Kreditkarten weit verbreitet, fast überall werden American Express, Mastercard/ Eurocard & Visa akzeptiert.

Klima
Das Klima in Schweden ist bemerkenswert angenehm, da es zum Teil sehr positiv vom Golfstrom beeinflusst wird. Sogar in Höhe des Polarkreises kann es aufgrund der langen und intensiven Sonneneinstrahlung ausgesprochen warm werden. In Höhe Luleå, am Bottnischen Meer hat sich an der Küste für Badefreunde sogar der Name "schwedische Riviera" niedergelassen. Von Ende Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nördlich des Polarkreises nicht unter. Dies ist auch in den südlichen Teilen des Landes während der Sommermonate deutlich zu sehen.

Reiseführer & Bildbände
Baedeker: Schweden Reiseführer
Mairs Geographischer Verlag: Schweden
Michelin: Skandinavia, Schweden
Polyglott: Schweden Apa Guide

Sprache
Neben der schwedischen Landessprache ist die deutsche Sprache oftmals auch bekannt, sodass Sie sich auch in Deutsch verständigen können. Die englische Sprache wird überall verstanden.

Zeit
In Schweden gilt die Mitteleuropäische Zeit, d.h. es gibt keine Zeitverschiebung.

Zollvorschriften
Reisenden aus EU-Ländern ist die Einfuhr besteuerter Waren für den eigenen Bedarf oder zu Weitergabe als Geschenk in unbegrenzter Menge erlaubt mit Ausnahme von Alkohol- und Tabakwaren. Seit dem 01. Januar 2003 gelten neue Zollbestimmungen bei der Einreise nach Schweden: Alkohol: Von Reisenden, die das 20. Lebensjahr vollendet haben: 5 Liter Spirituosen (über 22 Vol %) und 6 Liter Starkwein (über 15 Vol %) sowie 52 Liter Wein und 64 Liter Bier (über 3,5 Vol %)Tabakwaren: Von Reisenden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben: 400 Zigaretten oder 200 Zigarillos oder 100 Zigarren oder 550 gr. RauchtabakWeiterhin genehmigungspflichtig ist die Einfuhr von Waffen und Munition. Auch für die Einfuhr von Haustieren gelten besondere Bestimmungen.