10-tägige Gruppenreise zum Skilaufen ins Rondane-Gebirge in Norwegen, Unterkunft im Berghotel mit Hallenbad und Sauna
  
10-tägige Gruppenreise zum Skilaufen ins Rondane-Gebirge in Norwegen, Unterkunft im Berghotel mit Hallenbad und Sauna
  
10-tägige Gruppenreise zum Skilaufen ins Rondane-Gebirge in Norwegen, Unterkunft im Berghotel mit Hallenbad und Sauna
  
10-tägige Gruppenreise zum Skilaufen ins Rondane-Gebirge in Norwegen, Unterkunft im Berghotel mit Hallenbad und Sauna
  
10-tägige Gruppenreise zum Skilaufen ins Rondane-Gebirge in Norwegen, Unterkunft im Berghotel mit Hallenbad und Sauna
  

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Norwegen - Gruppenreise zum Skilaufen im Rondane-Gebirge

10-tägige Langlaufreise: Gruppenreise zum Skifahren ins Rondane-Gebirge in Norwegen

Das Hotel Rondablikk liegt am südwestlichen Teil des Rondane-Nationalparks in Norwegen. Urwüchsige Natur, eine grandiose, tief verschneite Bergwelt und purer Wintergenuss begleiten diese Ski-Reise ins Rondane-Gebirge. Die weißen Hochebenen und schneebedeckten, majestätischen Gipfel in Rondane bieten Spaß und Herausforderungen für Anfänger und Profis im Skilanglaufen gleichermaßen und garantieren eine unvergessliche Gruppenreise zum Skilaufen in Norwegen.

Gut 140 Kilometer präparierte Ski-Langlauf-Loipen, viele Gipfel in der Umgebung, sanfte Hänge oder waghalsige Sprünge über senkrechte Felsvorsprünge: Skiurlaub im Rondane-Gebirge bietet für alle Wintersportler genau das richtige Skierlebnis: Diese Gruppenreise zum Skifahren ins Rondane-Gebirge ist die ideale Skireise für Naturgenießer, Loipenflitzer und Cross-Country-Skier.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf der Ski-Gruppenreise ins Rondane-Gebirge in Norwegen
Tag 1: Anreise
Diese Gruppenreise zum Skifahren ins Rondane-Gebirge führt mit dem Bus von Oldenburg (11:30 Uhr), Bremen (12:30 Uhr) und Hamburg (14:30 Uhr) nach Norwegen. Über die so genannte Vogelfluglinie gelangen Sie an die schwedische Südküste und reisen so über Nacht mit dem Bus nach Rondane. Bereits am nächsten Morgen stehen Sie auf Langlaufskiern im norwegischen Schnee.
Tag 2: Ankunft in Rondane
Gegen 7:30 Uhr kommt die Gruppenreise im Hotel Rondablikk im Rondane-Gebirge in Norwegen an. Das Frühstücksbuffet erwartet Sie bereits. Den Rest des Tages können Sie nun schon zum Skilaufen nutzen. Erkunden Sie den Nationalpark Rondane und die Umgebung des Hotels auf einer ersten Skitour.
Tag 3-8: Skilaufen in Rondane
Das Rondablikk Hotel ist der richtige Ausgangspunkt für Skitouren in die Umgebung. Vielseitige Langlauf-Loipen durchziehen die Region und bieten Möglichkeiten für Skitouren verschiedener Schwierigkeiten und Länge. Unterwegs laden Einkehrziele zu einer Pause ein.
Tag 9: Fahrt nach Oslo
Nach einem letzten Frühstück vor Ort treten wir die Rückreise dieser Ski-Gruppenreise an. Mit dem Bus fahren Sie in die norwegische Hauptstadt Oslo, wo um 14 Uhr die Fähre nach Kiel ablegt. Entspannter könnte die Rückreise nicht sein. Genießen Sie die Überfahrt an Bord der modernen Fähre und lassen Sie Ihre Skireise ins Rondane Gebirge mit der Minikreuzfahrt zurück in die Heimat ausklingen. Übernachtung an Bord.
Tag 10: Ankunft in Kiel
Nachdem Color Line um 10 Uhr am Kai in Kiel festmacht, fährt die Gruppe mit dem Bus zurück nach Hamburg (ca. 12 Uhr), Bremen (ca. 14 Uhr) und Oldenburg (ca. 15 Uhr).

Am Rande des Nationalparks Rondane

Überwiegend ebenes Gelände und maschinell gespurte Loipen bieten für Langlauf-Anfänger gute Bedingungen. Doch die Rondane-Gruppenreise eignet sich auch gut für Querfeldeintouren mit breiten Langlauf-Skiern. Flache Gipfel sind mit Langlauf-Skiern relativ einfach zu besteigen und die Abfahrten zu meistern. Höhere Gipfel fordern erfahrene Ski-Langläufer mit Erfahrung und Ausdauer heraus. Die Loipen rings um das Hotel, insgesamt ca. 140 km, bieten ein sehr abwechslungsreiches Gebiet, mit Langlauf-Möglichkeiten von präparierten Skating-Loipen bis zu anspruchsvollen Fjell-Touren. Ob Loipenflitzer, Tiefschneewanderer oder Genießer - auf dieser Ski-Gruppenreise kommen alle Teilnehmer auf ihre Kosten.

Unterkunft und Verpflegung
Die Anreise nach Norwegen erfolgt im Schlafbus von Sausewind. Kleine Pausen, Fährüberfahrten und Snacks unterwegs sorgen für angenehmes Reisen. Unterwegs werden Kaffee und Kuchen, ein kleiner Abendimbiss sowie ein Schlummertrunk angeboten. Die Beinauflage und der große Sitzabstand sorgen für entspanntes Ruhen während der Fahrt. Die Anreise erfolgt über Nacht, damit Sie bereits am nächten Tag im Schnee stehen. Während der Skireise wohnen Sie im Rondablikk Høyfjellshotel (900 m Ü.d.M.). Im Haupthaus stehen Doppel-/Dreibettzimmer zur Verfügung. Weiterhin können Sie im Rahmen dieser Gruppenreise auch in der großen Komforthütte "Tinetunet" mit sechs Schlafzimmern übernachten. Weitere Schlafmöglichkeiten befinden sich auf dem Hochboden der Hütte. Die Sauna und das Hallenbad stehen allen Gästen zur Verfügung. Ein Saunatuch ist mitzubringen.
Zentraler Treffpunkt im Rondablikk Hotel ist die "Tinehütte". Ein großer Kamin- und Gruppenraum sowie die Küche befinden sich hier und geben der Skigruppe die nötige Freiheit. Hier werden auch kleine Mahlzeiten und Snacks serviert. Das Frühstück und Abendessen wir im Speisesaal des Hotels eingenommen. Am Frühstückstisch bereiten Sie sich Ihr Lunchpaket für den Tag zu.

Die Rückreise lassen wir entspannt erfolgen und mit einer Mini-Kreuzfahrt von Oslo nach Kiel die Reise ausklingen. Auf der Fährüberfahrt von Color Line von Oslo nach Kiel übernachten Sie in 4-Bett-Außenkabinen mit Du/WC, TV, Fön. Die Verpflegung auf der Fähre ist nicht im Preis enthalten.

Zubuchbare Leistungen
(Preise pro Person)

Reiseleistungen

An- und Abreise: ab/bis Deutschland
  • Busreise ab Oldenburg, Bremen, Hamburg nach Rondane und zurück
  • Anreise mit dem Nachtbus inkl. Snacks und Getränken
  • Fährfahrt Oslo-Kiel mit Bett in 4-Bett-Außenkabine
  • Unterkunft im Zweibett-Zimmer mit Du/WC
  • Winterpension mit Frühstück, Lunchpaket, Abendessen
  • Loipenkarte und Skigebietseinweisung
  • Sauna- und Hallenbadbenutzung
  • Skibegleitung und Organisation durch ein erfahrenes Team

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
26.01.2018 - 04.02.20181087 EURJetzt buchen
02.02.2018 - 11.02.20181087 EURJetzt buchen
09.02.2018 - 18.02.20181087 EURJetzt buchen
16.02.2018 - 25.02.20181087 EURJetzt buchen
23.02.2018 - 04.03.20181087 EURJetzt buchen
02.03.2018 - 11.03.20181087 EURJetzt buchen
09.03.2018 - 18.03.20181087 EURJetzt buchen
16.03.2018 - 25.03.20181087 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 20 max. 32 Personen

Veranstalter: Sausewind Reisen GmbH

maps

Reise Informationen

Informationen zur Ski-Ausrüstung
Für Norwegen empfehlen sich nicht zu schmale Skier. Die Loipen in Norwegen haben eine breitere Spur, sodass die Skier mindestens 45 mm breit sein sollen. Für gelegentliche Querfeldein-Touren empfehlen wir 55 - 80 mm Breite.
Die Schuhe sollten hoch und stabil sein und genügend Platz für ein zweites Paar Socken haben. Zusätzlich sind hohe Baumwoll-Gamaschen anzuraten, wie sie in Norwegen üblich sind. Sie verhindern zuverlässig, dass auf verschneiten Routen Schnee von oben in die Schuhe dringt und sind gleichzeitig äußerst "atmungs-aktiv". Einen Ski für alle Anforderungen gibt es nicht:
Mit dem Universalschuppenski (Leihausrüstung) stößt man z.B. auf vereisten ungespurten Flächen an Grenzen.
Dafür geeigneter sind breite Stahlkantenski. Mit Schuppen sind sie relativ schwer, langsam und passen ab 65 mm nicht in die Loipe.
Perfekt ist ein Wachsski (schmal oder breit): Sie sind schnell ist und leicht. Aber wer das Wachsen nicht gewohnt ist, greift auch schnell zum falschen Wachs. Und dann geht gar nichts mehr.
Sofern Sie also zwei verschiedene Paar Ski haben nehmen Sie sie einfach mit!

Leihski
Für Einsteiger in den Langlauf bietet der Veranstalter für die erste Fahrt Leihski an. Mit Leihski können Sie testen, wie Sie mit den langen Brettern zurechtkommen und welche Ausführung, ob sportlich, für Tiefschnee oder Wanderungen, für Sie richtig ist. Später können Sie mit Ihrer Erfahrung und Sachwissen zielgerichtet Skier kaufen. Die Leihgebühr für eine gute Ausrüstung beträgt 85 EUR für die gesamte Dauer der Reise inklusive einer Bruchversicherung. Die Leihskiaurüstung umfasst Ski, Schuhe, Stöcke sowie passende Gamaschen. Die verwendeten Skier der Marke Rossignol sind in einem Test der Zeitschrift „nordic sports“ als „Top Ski mit gutem Abstoß- und Gleitverhalten“ als Kaufempfehlung genannt worden! Bei weiteren Fragen zu dieser Gruppenreise zum Skifahren ins Rondane-Gebirge in Norwegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Wikipedia „Norwegen“