6-tägige Winterreise nach Finnland mit verschiedenen Aktivitäten (Schneeschuhwanderung, Hundeschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt) und sehr guten Chancen Nordlicht zu sehen
  
6-tägige Winterreise nach Finnland mit verschiedenen Aktivitäten (Schneeschuhwanderung, Hundeschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt) und sehr guten Chancen Nordlicht zu sehen
  
6-tägige Winterreise nach Finnland mit verschiedenen Aktivitäten (Schneeschuhwanderung, Hundeschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt) und sehr guten Chancen Nordlicht zu sehen
  
6-tägige Winterreise nach Finnland mit verschiedenen Aktivitäten (Schneeschuhwanderung, Hundeschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt) und sehr guten Chancen Nordlicht zu sehen
  
6-tägige Winterreise nach Finnland mit verschiedenen Aktivitäten (Schneeschuhwanderung, Hundeschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt) und sehr guten Chancen Nordlicht zu sehen
  

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Nordlicht-Reise Finnland: Auf der Jagd nach Nordlicht

Nordlicht-Reisen in Finnland: Unberührte Natur, magische Nordlichter am Himmel und samische Kultur

Erleben Sie unsere einzigartigen Nordlicht-Fahrten nach Finnland: Polarlicht, Sternenhimmel und Mond hüllen die Landschaft in geheimnisvolle Dämmerung, während Sie auf Schneeschuhen die nächtliche Umgebung des Feriencamps Valle in Utsjoki erkunden. Doch nicht nur abends erleben Sie bei diesem Winterurlaub in Nord-Finnland die Magie der dunklen Jahreszeit. Tagsüber stehen Hundeschlittentouren, Schneeschuhwanderungen und Fahrten mit dem Rentierschlitten auf dem Programm dieser Nordlicht-Reise. Nutzen Sie die Zeit in Utsjoki, der nördlichsten Gemeinde Finnlands, zur Erholung fernab des Alltags und lernen Sie die samische Kultur kennen.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf der Nordlicht-Fahrten*

Tag 1: Anreise nach Finnland
Individuelle Anreise zum Flughafen. Flug via Helsinki nach Nord-Finnland. Zu Beginn Ihrer Nordlicht-Reise werden Sie am Flughafen Ivalo von Ihrem Guide empfangen. Willkommen in Lappland. Gemeinsam fahren Sie nach Utsjoki (170 km – ca. zwei Stunden Fahrtzeit). Ihr samischer Gastgeber erwartet Sie bereits und zeigt Ihnen Ihre Unterkunft. Am Abend erhalten Sie Informationen zum Programm Ihres Winterurlaub und essen gemeinsam zu Abend.
Tag 2: Schneespaß und Nordlicht-Safari
Nach dem Frühstück treffen Sie sich mit Ihrem Guide und erhalten die warme Winterkleidung. Danach lernen Sie die richtige Langlauftechnik und erhalten Tipps & Tricks für die Benutzung der Schneeschuhe. Sie unternehmen kurze Touren in der Umgebung auf denen Ihr Guide über die Natur und Tiere der Gegend berichtet. Sie lernen auch, wie man Tierspuren liest, Feuer macht und kochen Kaffee am Lagerfeuer.
Nach dem Mittagessen fahren Sie mit Ihrem Gastgeber zu den alten „Kirchenhäusern“ in der Nähe des Dorfes. Die Kirchenhäuser stammen aus dem 18. Jahrhundert, einige sogar aus dem 17. Jahrhundert. Sie werden auch das „Dorfhaus Giisa“ besuchen, wo Sie das Sami-Kunsthandwerk der örtlichen Künstler bewundern können. Sie lernen auch das Dorf Utsjoki kennen. Nach der Rückkehr zum Camp wird das Abendessen serviert.
Auf der geführten Schneeschuhwanderung durch die Natur werfen Sie während der Nordlicht-Tour immer wieder einen Blick in den Himmel - immer auf der Suche nach Nordlicht (auch Polarlicht oder Aurora Borealis genannt).
Tag 3: Rentiersafari
Heute lernen Sie die Rentiere, die für die Kultur und die Geschichte der Sami sehr wichtig sind, näher kennen. Nach dem Frühstück erfolgt ein kurzer Spaziergang zum Rentiergehege Ihres Gastgebers. Sie treffen und füttern die Rentiere, bevor Sie eine kurze Rentiersafari beginnen. Unterwegs wird Kaffee in einem “Lavvu“ am offenem Feuer gereicht. Während der Pause erzählt Ihr Gastgeber über das Leben der Sami. Nach der Rückkehr gibt es Mittagessen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Gemeinsames Abendessen.
Tag 4: Hundeschlittenfahrt in Tana und Nordlicht-Tour
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer nach Tana, auf der norwegischen Seite des Teno-Flusses (Fahrtzeit ca. 50 Minuten). Begrüßung durch den Musher, Kennerlernen der Hunde und Einweisung ins Lenken der Hundeschlitten. Beginn der ca. 2-stündigen Hundeschlittensafari in der schönen winterlichen Fjällandschaft –  zwei Personen je Schlitten. Nach der Hundeschlittenfahrt stärken Sie sich mit einem Picknick und Kaffee am Lagerfeuer. Zurück in Utsjoki können Sie die Ruhe am Fluss genießen oder in der Sauna entspannen. Nach dem Abendessen unternehmen Sie eine weitere Nordlicht-Tour. Mit dem Auto fahren Sie zu Orten, die besonders gut für die Nordlicht-Beobachtung geeignet sind.
Tag 5: Wintertag in Utsjoki
Der heutige Tag der Nordlicht-Reise steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können sich entspannen und die Ruhe geniessen oder eine Schneeschuh- oder Langlauftour auf eigene Faust in der
Umgebung unternehmen. Auch ein Spaziergang zum Dorfshaus Giisa ist möglich. Hier treffen sich gern die Einheimischen um das Neuste zu erfahren.
Das Abendessen wird heute in einer Kota (Lappenzelt aus Holz) bei offenem Feuer gereicht. Auf dem Weg zurück zur Hütte haben Sie vielleicht Glück und entdecken flackerndes Polarlicht am Himmel.
Tag 6: Abreise
Frühstück und Freizeit je nach Ihrer Abflugzeit. Check-Out im Hotel und Transfer zum Flughafen nach Ivalo. Rückflug nach Deutschland.
* Änderungen im Reiseverlauf je nach Wetterbedingungen vor Ort möglich.

Unterkunft und Verpflegung

Das kleine im Familienbesitz befindliche Feriencamp Valle liegt direkt am bekannten Fluss Teno und ist die ideale Unterkunft für Ihre Nordlicht-Reise.
Das Feriendorf besteht aus einem Hauptgebäude mit Rezeption und vier gemütlichen Doppelzimmern. Hier im Hauptgebäude befindet sich auch der Essbereich sowie der Wohnbereich mit Kamin und wunderschöner Aussicht auf den Fluss Teno und die gegenüberliegenden Fjälls. Die vier Doppelzimmer teilen sich zwei Toiletten und Duschen sowie die Sauna.
Weiterhin gibt es in Utsjoki sechs gemütliche Holzhütten für 2-4 Personen, jeweils ausgestattet mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer mit Kochnische und Kamin, Sauna/Dusche/WC.
Im Dezember 2016 wird ein neues Hotelgebäude eingweiht. Hier stehen 12 Zimmer mit Dusche/WC zur Verfügung. Alle bieten Blick zum Fluss Teno.
Die Einzelbelegung im Appartement im Haupthaus ist ohne Aufpreis buchbar. EIn Doppelzimmer zur Alleinnutzung kostet 260 EUR Aufpreis.
Vollpension während der Reise ist inklusive.

Über Utsjoki

Utsjoki ist die nördlichste Gemeinde Finnlands, in der die meisten Bewohner samischen Ursprungs sind. Etwa 1400 Menschen leben in der Gemeinde, zusammen mit ca. 10.000 Rentieren.
Hier herrscht eine natürliche Langsamkeit. Bleiben Sie stehen, atmen Sie tief ein und nehmen den Duft der unberührten Natur auf. Schmecken Sie den Wald und das Wasser. In Utsjoki bekommen Ruhe und Regionalität einen neuen Sinn. Die lebendig glühende Kultur der Samen bringt viele Geschichten hervor, für alle sichtbar und erfahrbar, denn noch heute wird die Kultur gelebt. Während Ihres Aufenthalts erfahren Sie vieles über die Natur, Rentiere und Rentierzucht, über die Einwohner und das Leben in diesem nördlichen Dorf. Hören Sie die Natur sprechen und erholen Sie sich in Utsjoki.

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)
  • Flug ab anderem Flughafen: auf Anfrage
  • Kinderermäßigung für Kinder von 4-11 Jahre (bei Unterbringung in Hütte mit 2 Erwachsenen bzw. Zustellbett im Elternzimmer): -520 EUR
  • Aufpreis Einzelzimmer: +260 EUR
  • Verlängerungstag im DZ inkl. Halbpension: +105 EUR
  • Verlängerungstag im EZ inkl. Halbpension: +155 EUR
  • Bahnfahrt mit RIT zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands
  • Reiseversicherung

Reiseleistungen

An- und Abreise: Flug von Deutschland nach Finnland
  • Flug ab Frankfurt nach Ivalo und zurück
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen
  • Transfers vom Flughafen Ivalo nach Utsjoki und zurück zum Flughafen Ivalo
  • 5 Übernachtungen in gemütlichen Ferienhütten für 2-4 Personen oder Doppelzimmer in Utsjoki
  • Vollpension
  • Programm mit Winteraktivitäten und Nordlicht-Safaris wie beschrieben
  • Thermobekleidung für den gesamten Aufenthalt (Overalls, Socken, Stiefel, Handschuhe, Mützen)
  • Englisch sprechende Guides und Gastgeber

Reisezeit und Preise

Veranstalter: Club Aktiv

maps

Reise Informationen

Weitere Nordlicht-Ausflüge:
  • Geführte Tour zu Fuß durch die winterliche Landschaft in der Nähe.
    Dauer ca. zwei Stunden, 40 EUR p.P.
  • Auf der Jagd nach den Polarlichtern im Rentierschlitten: Was könnte ein besseres Mittel für die Nordlichtjagd sein, als gemütlich im Rentierschlitten zu sitzen und die Ruhe und Schönheit der umgebenden Natur zu geniessen. Mit dem Rentierschlitten fahren Sie zu einem kleinen Hügel mit schönen Aussichten. Mit Glück können Sie von hier aus die Nordlichter am Himmel tanzen sehen.
    Dauer ca. zwei Stunden, 150 EUR p.P.
  • Ein Ausflug im Schlitten: Sie sitzen gemütllich im großen Schlitten, der von Motorschlitten gezogen wird.
    Dauer ca. 2 Stunden, 95 EUR p.P.

Weitere Ausflüge vor Ort:
  • Ein Ausflug zum Eismeer
    Nach dem Früchstück fahren Sie mit dem Auto über Nuorgam zum Eismeer. Sie überqueren die Grenze der EU and fahren durch Norwegen zum Arktischen Ozean. In Varangebotn besuchen Sie das Varanger Sàmi Museum. Im Museum erhalte Sie viele Informationen über Sámi, die an der Küste gelebt haben. Es gibt dort auch Handarbeiten und traditionelle Kleidung zu sehen. Nach dem Museumsbesuch geht es weiter nach Nesseby, welches ein tradtionelles norwegisches Fischerdorf ist. Auf dem Rückweg besuchen Sie das Dorf Tana. In Tana gibt es einige Lebensmittelgeschäfte und einen Laden, der auf Sámi Handarbeiten spezializiert ist. Während des Tages wird ein Picknick-Essen gereicht. Die Fahrt von Utsjoki zum Eismeer dauert etwa eine Stunde.
    Dauer des ganzen Programms ca. 5 Stunden, 190 EUR p.P.
  • Fjälls, Rentiere, Winterfischen
    Nach dem Frühstück beginnt der Tagesausflug in das Fjäll-Gebiet. Sie werden in einem großen, vom Motorschlitten gezogenen Schlitten zu den Fjäll-Seen gebracht, die exellente
    Voraussetzungen zum Eisangeln bieten. Der Fang könnte Saibling, Äsche oder Renke sein.
    Während des Tages können Sie auch Rentiere beobachten und füttern. Ihr Guide erzählt Ihnen über Rentiere und die Rentierwirtschaft. Die Schneeschuhe werden mitgenommen, damit Sie auch eine Schneeschuhtour in der wunderschönen Fjäll-Landschaft unternehmen können. Während des Ausfluges wird ein Picknick-Mittagessen gereicht. Rückkehr am späten Nachmittag.
    Dauer des Ausfluges ca. 4 Stunden, 195 EUR p.P.
  • Eine Langlauftour in der Wildnis
    Skilanglauf ist eine der ältesten Fortbewegungsmethoden der Sámi. Zuerst zeigt Ihr Guide Ihnen die richtige Langlauftechnik und danach beginnen Sie eine Langlauftour durch die winterliche Natur. Während der Tour lernen Sie auch, wie man Kaffee am Lagerfeuer macht. Mit etwas Glück können Sie auch einige Wildtiere sehen - z.B. einen Elch, einen Hasen oder einige Schneehühner. Kaffee oder Tee mit Snacks sind im Preis inklusive.
    Dauer ca. 3 Stunden, 85 EUR p.P.
  • Eine 4-stündige Rentiersafari
    Im Rentierschlitten sitzend fahren Sie wie die Sámi in den alten Zeiten.
    Während der Safari wird ein Picknick-Essen am Lagerfeuer gereicht.
    Dieser Ausflug ist nur im März und April möglich.
    Dauer ca. 4-5 Stunden, 190 EUR p.P.
  • 1-tägige Husky Safari in Tana, in der Norwegischen Fjäll-Landschaft
    Eine Person je Huskyteam, Picknick-Mittagessen, warme Winterkleidung, Transfers, Führung
    440 EUR p.P.

Weitere Informationen

Fakten Finnland

Fläche: 338.432 km²
Einwohner: 5,4 Mio.
Hauptstadt: Helsinki, 604.380 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Republik. Der Präsident wird für 6 Jahre gewählt. Reichstag mit einer Kammer, 200 für je vier Jahre gewählte Abgeordnete.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genügt zur Einreise nach Finnland ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bei der finnischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geldwechsel, Zahlungsmittel
Finnland war das erste Land Europas, dass den Euro eingeführt hat (hier gehen ja die Uhren eine Stunde vor). Gängige Kreditkarten werden meist akzeptiert.

Klima
Das Klima in Finnland kann man als kühl aber beständig bezeichnen.
Im Winter sind Temperaturen bis -30°C möglich, aber eher selten. Nachtfrost gibt es teilweise bis in den Sommer hinein. Während dieser Zeit sind Durchschnittstemperaturen bis 20°C zu erwarten, wobei auch die Wassertemperaturen aufgrund geringer Wassertiefen bis auf diese Werte klettern können. Die Monate Mai und Juni gelten als sehr trocken, während August und September am meisten Regen bringen.
Im Sommer (Ende Mai bis Mitte September) herrscht eine Durchschnittstemperatur von 13 bis17 °C.
Zuverlässige Wettervorhersagen finden Sie unter: fmi.fi

Reiseführer und Bildbände
Reise durch Finnland (Max Galli/Ernst-Otto Luthardt), Bildband
Finnen von Sinnen (Wolfram Eilenberge, Verlag Blanvalet)
Langenscheidts Sprachführer Finnisch
 
Sprache
Finnisch klingt für unsere Ohren fremd. Das Finnische gehört zu den finno-ugrischen Sprachen, welche eine der beiden Unterfamilien des Uralischen darstellen und ist daher entfernt mit dem Ungarischen und eng mit dem Estnischen verwandt. Die englische Sprache wird aber meist verstanden.
Sprachführer: z. B. Finnisch E-Wörterbuch, Yksi, kaksi, kolmem (Finnisch für Deutschsprachige in zwei Teilen).

Zeit
In Finnland gilt die Osteuropäische Zeit (OEZ), d.h. es gibt von Deutschland aus eine Zeitverschiebung von +1 Stunde.

Zollbestimmungen
Für die Einfuhr von Alkohol und Tabak sind die Bestimmungen seit dem EU-Beitritt deutlich gelockert worden. Allerdings gilt für Alkohol ein Mindestalter von 20 Jahren, Tabak mind. 18 Jahren.
Ausführliche Informationen:  http://www.tulli.fi/en/finnish_customs/publications/index.jsp (Englisch)

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Wikipedia „Finnland“

Polarlicht

Das Nordlicht ist ein Naturphänomen, das die Menschen seit tausenden von Jahren fasziniert. Während viele Nordvölker an Nachrichten von Göttern glaubten, betrachtete man sie im Mittelalter als Vorboten für drohendes Unheil. Erst Ende des 19. Jahrhunderts stellten Physiker aus Skandinavien erste wissenschaftliche Theorien auf.
Die Entstehung des Polarlichtes, aurora borealis, zu deutsch Nordlicht, hängt stark von den Sonnenaktivitäten ab. Durch Eruptionen auf der Sonne werden geladene Teilchen ins All geschleudert, es entsteht ein so genannter Sonnenwind. Diese Teilchen werden entlang der Feldlinen des Magnetfelds der Erde zu den Polen gelenkt, wo sie in die Erdatmosphäre eintreten. Aus diesem Grund treten Polarlichter vorwiegend bei 60 Grad Breite auf. Beim Auftreffen der geladenen Teilchen in die Erdatmosphäre regen die Teilchen dort vorhandene Moleküle an. Bei der anschließenden Abregung der Moleküle wird Licht ausgesandt, das wir als Nordlicht wahrnehmen.
Die verschiedenen Farben des Polarlichtes sind abhängig von der Höhe, in der die Teilchen aufeinander treffen sowie von der Art der Moleküle. So erzeugen beispielsweise Sauerstoffatome, die in 100km Höhe aufgeladen werden ein grünes Licht. Treffen die Sonnenwinde die Sauerstoffatome dagegen in 200 km, leuchten sie rot. Stickstoffatome erzeugen violettes oder blaues Nordlicht.
Die Sonne hat einen festen wellenförmigen Aktivitätszyklus. Ein Durchgang dauert etwa elf Jahre. Das Aktivitätsmaximum, in dem besonders häufig starke Eruptionen auftreten, wird daher erst wieder im Jahr 2023 bis 2024 erreicht. Daher werden vermutlich in diesen Jahren besonders häufig Nordlichter zu beobachten sein.