Nordlicht-Reise Finnland: Auf der Jagd nach Nordlicht



Nordlicht-Reise nach Finnland: Unberührte Natur, magische Nordlichter am Himmel und samische Kultur

Die Jagd nach den mystischen Polarlichtern führt Sie bis ganz in den Norden Finnlands. Utsjoki heißt ihr Reiseziel. Das kleine Dorf liegt in der nördlichsten Gemeinde Europas. Im Winter verwandelt sich die Landschaft ringsum in eine Welt aus glitzerndem Schnee. Tagsüber stapfen Sie auf Schneeschuhen knirschend durch die weiße Weite - so muss es sich anfühlen über Wolken zu gehen. Ab und an sinken die Schuhe tief in den Schnee ein. Trotz frostiger Temperaturen wird es dann mollig warm im Thermo-Overall. Die Rentiere mit ihren breiten Hufen haben damit keine Schwierigkeiten. Es klackert wie spanische Kastagnetten, wenn sie die Schlitten langsam über den festgefrorenen Schnee ziehen. Und wo bleiben die Nordlichter? Sie sind nur bei wolkenfreiem Himmel zu sehen. Beobachten Sie den nächtlichen Himmel - wenn Sie Glück haben, sehen Sie nicht nur fantastischen Sternenhimmel, wie kaum an einem anderen Ort, sondern auch am Firmament schwebende Nordlichter.

Erleben Sie auf unseren einzigartigen Nordlicht-Reisen nach Finnland: Polarlicht, Sternenhimmel und den Mond, die die Landschaft in geheimnisvolle Dämmerung hüllen, während Sie auf Schneeschuhen die nächtliche Umgebung des Feriencamps Valle in Utsjoki erkunden. Doch nicht nur abends erleben Sie bei diesem Winterurlaub in Nord-Finnland die Magie der dunklen Jahreszeit. Tagsüber stehen Hundeschlittentouren, Schneeschuhwanderungen und Fahrten mit dem Rentierschlitten auf dem Programm dieser Nordlicht-Reise. Nutzen Sie die Zeit in Utsjoki zur Erholung fernab des Alltags und lernen Sie die samische Kultur kennen.


Veranstalter: WIR.Reisen eG

Kartenansicht
von
07.12.2024
bis
29.03.2025
Preise
p.P. ab
2750 €
Das ist inklusive

An- und Abreise: Eigenanreise bis/ab Ivalo in Nord-Finnland
  • Transfers vom Flughafen Ivalo nach Utsjoki und zurück zum Flughafen Ivalo
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Du/WC im Hotel in Utsjoki
  • Vollpension, ein traditionell samisches Abendessen in einer Kota
  • Programm mit Winteraktivitäten und Nordlicht-Safari wie beschrieben
    • Rentiertour und samische Kultur
    • Schneeschuhwanderung
    • Nordlichtsafari
    • Hundeschlittentour
    • Fjelltour mit dem Schlitten
  • Thermobekleidung für den gesamten Aufenthalt (Overall, Socken, Stiefel, Handschuhe, Mütze)
  • freie Nutzung der Langlauf-Ski und Schneeschuhe
  • Englisch sprechende Guides und Gastgeber

(Preis pro Person bei Unterbringung im Doppelzimmer, Belegung mit zwei Erwachsenen)
 
Termine und Preise

07. Dez - 29. März 25
Reisedauer 8 Tage



Alle Termine anzeigen

TerminPreis p.P. 
 2024 Dezember
 07.12.24 - 14.12.24 2750 €BUCHEN
 14.12.24 - 21.12.24 2750 €BUCHEN
 21.12.24 - 28.12.24 2750 €
 28.12.24 - 04.01.25 2750 €
 2025 Januar
 04.01.25 - 11.01.25 2750 €BUCHEN
 11.01.25 - 18.01.25 2750 €BUCHEN
 18.01.25 - 25.01.25 2750 €BUCHEN
 25.01.25 - 01.02.25 2750 €BUCHEN
 2025 Februar
 01.02.25 - 08.02.25 2750 €BUCHEN
 08.02.25 - 15.02.25 2750 €BUCHEN
 15.02.25 - 22.02.25 2750 €BUCHEN
 22.02.25 - 01.03.25 2750 €BUCHEN
 2025 März
 01.03.25 - 08.03.25 2750 €BUCHEN
 08.03.25 - 15.03.25 2750 €BUCHEN
 15.03.25 - 22.03.25 2750 €BUCHEN
 22.03.25 - 29.03.25 2750 €BUCHEN
 29.03.25 - 05.04.25 2750 €BUCHEN

Impressionen

Winterwoche in Utsjoki (Foto: Holiday Village Valle)

Huskytour in Nord-Finnland (Foto: Holiday Village Valle)

Nordlicht über dem Hüttendorf in Lappland (Foto: Aurora Lapland Travel)

Veranstalter: WIR.Reisen eG

Das sagen unsere Gäste

"Es war eine wunderschöne Reise, an die wir noch lange zurück denken werden."

"Eine Erfahrung, die man meiner Meinung nach, einmal gemacht haben sollte: Polarlichter sehen, eisige Temperaturen (bis -31 °C) und die Touren (Rentier-Tour, Husky-Tour) kann man wohl so nur im Lappland erleben."

"Soooooo ein nettes familiengeführtes Unternehmen. Netter Guide, routiniert, hat uns sicher geführt und all unsere Fragen geduldig beantwortet. 3 Ausflüge und dazwischen Zeit, die wir selber gestalten konnten."

"Wir hatten super Wetter und auch Glück mit Polarlichter. Lappland (Utsoky) ist landschaftlich sehr schön, gerade im Winter. Die Aktivitäten die man dort machen kann, sind schon ein Erlebnis."


Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung


DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

 

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Gut zu wissen: Eine gute Sonnenbrille sowie Sonnencreme mit hohem LSF sind empfehlenswert, da bei Sonnenschein der Schnee reflektiert und stark blenden sowie empfindliche Haut strapazieren kann. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass die Sonnenbrille keine Metallteile besitzt, welche die Haut im Gesicht direkt berühren, da Metall stark abkühlt und somit ein unangenehmes Tragegefühl auslösen kann.

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

Polarlicht


Das Nordlicht ist ein Naturphänomen, das die Menschen seit tausenden von Jahren fasziniert. Während viele Nordvölker an Nachrichten von Göttern glaubten, betrachtete man sie im Mittelalter als Vorboten für drohendes Unheil. Erst Ende des 19. Jahrhunderts stellten Physiker aus Skandinavien erste wissenschaftliche Theorien auf.
Die Entstehung des Polarlichtes, aurora borealis, zu deutsch Nordlicht, hängt stark von den Sonnenaktivitäten ab. Durch Eruptionen auf der Sonne werden geladene Teilchen ins All geschleudert, es entsteht ein so genannter Sonnenwind. Diese Teilchen werden entlang der Feldlinen des Magnetfelds der Erde zu den Polen gelenkt, wo sie in die Erdatmosphäre eintreten. Aus diesem Grund treten Polarlichter vorwiegend bei 60 Grad Breite auf. Beim Auftreffen der geladenen Teilchen in die Erdatmosphäre regen die Teilchen dort vorhandene Moleküle an. Bei der anschließenden Abregung der Moleküle wird Licht ausgesandt, das wir als Nordlicht wahrnehmen.
Die verschiedenen Farben des Polarlichtes sind abhängig von der Höhe, in der die Teilchen aufeinander treffen sowie von der Art der Moleküle. So erzeugen beispielsweise Sauerstoffatome, die in 100km Höhe aufgeladen werden ein grünes Licht. Treffen die Sonnenwinde die Sauerstoffatome dagegen in 200 km, leuchten sie rot. Stickstoffatome erzeugen violettes oder blaues Nordlicht.
Die Sonne hat einen festen wellenförmigen Aktivitätszyklus. Ein Durchgang dauert etwa elf Jahre. Das Aktivitätsmaximum, in dem besonders häufig starke Eruptionen auftreten, wird daher erst wieder im Jahr 2023 bis 2024 erreicht. Daher werden vermutlich in diesen Jahren besonders häufig Nordlichter zu beobachten sein.

Fliegen mit atmosfair


Klimabewusst Fliegen

Ist in den Reiseleitungen Ihrer Reise „atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen“ enthalten, leisten wir einen Klimaschutzbeitrag bei atmosfair. Wir berechnen, wie viel CO2 auf Ihrem Flug entsteht und spenden einen festen Satz pro Tonne. Die Klimaschutzagentur atmosfair nutzt diese Spenden dazu, überall auf der Welt, Projekte zu unterstützen bei denen, oft mit einfachen Mitteln, Treibhausgase eingespart werden können.

Selbstverständlich verschwinden durch die Kompensation die CO2-Emissionen Ihres Fluges nicht, dennoch halten wir es für wichtig, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, und möchten zu einem möglichst umweltneutralen Reisen beitragen. Mehr erfahren Sie unter www.atmosfair.de.

https://www.atmosfair.de/wp-content/themes/inspirekt_child/images/atmosfair_logo_de.png

In 2022 entstanden für alle von uns gebuchten Flüge 104,54 t CO2. Diese haben wir mit atmosfair kompensiert.

Nordlicht-Reise nach Finnland: Unberührte Natur, magische Nordlichter am Himmel und samische Kultur

Die Jagd nach den mystischen Polarlichtern führt Sie bis ganz in den Norden Finnlands. Utsjoki heißt ihr Reiseziel. Das kleine Dorf liegt in der nördlichsten Gemeinde Europas. Im Winter verwandelt sich die Landschaft ringsum in eine Welt aus glitzerndem Schnee. Tagsüber stapfen Sie auf Schneeschuhen knirschend durch die weiße Weite - so muss es sich anfühlen über Wolken zu gehen. Ab und an sinken die Schuhe tief in den Schnee ein. Trotz frostiger Temperaturen wird es dann mollig warm im Thermo-Overall. Die Rentiere mit ihren breiten Hufen haben damit keine Schwierigkeiten. Es klackert wie spanische Kastagnetten, wenn sie die Schlitten langsam über den festgefrorenen Schnee ziehen. Und wo bleiben die Nordlichter? Sie sind nur bei wolkenfreiem Himmel zu sehen. Beobachten Sie den nächtlichen Himmel - wenn Sie Glück haben, sehen Sie nicht nur fantastischen Sternenhimmel, wie kaum an einem anderen Ort, sondern auch am Firmament schwebende Nordlichter.

Erleben Sie auf unseren einzigartigen Nordlicht-Reisen nach Finnland: Polarlicht, Sternenhimmel und den Mond, die die Landschaft in geheimnisvolle Dämmerung hüllen, während Sie auf Schneeschuhen die nächtliche Umgebung des Feriencamps Valle in Utsjoki erkunden. Doch nicht nur abends erleben Sie bei diesem Winterurlaub in Nord-Finnland die Magie der dunklen Jahreszeit. Tagsüber stehen Hundeschlittentouren, Schneeschuhwanderungen und Fahrten mit dem Rentierschlitten auf dem Programm dieser Nordlicht-Reise. Nutzen Sie die Zeit in Utsjoki zur Erholung fernab des Alltags und lernen Sie die samische Kultur kennen.

Fahrt mit dem Rentierschlitten in Finnland (Foto: Aurora Lapland Travel)

Reisebeschreibung  „Nordlicht-Reise Finnland: Auf der Jagd nach Nordlicht”

Tag 1: Anreise nach Finnland

Individuelle Anreise nach Ivalo- Gern sind wir bei der Organisation der Anreise behilflich. Zu Beginn Ihrer Nordlicht-Reise werden Sie am Flughafen Ivalo von Ihrem Guide empfangen. Willkommen in Lappland! Gemeinsam fahren Sie nach Utsjoki (170 km – ca. zwei Stunden Fahrtzeit). Ihr samischer Gastgeber erwartet Sie bereits und zeigt Ihnen Ihre Unterkunft. Je nach Ankunftszeit erhalten Sie noch am Abend Informationen zum Programm Ihres Winterurlaub und essen zu Abend oder werden im Bus mit einem Lunchpaket versorgt. Gerade bei einer späten Ankunft am Flughafen, bestehen bereits während des Transfers gute Chancen Nordlichter zu sehen - was für ein Empfang in Lappland!
Tag 2: Schneeschuhtour und Nordlicht-Safari

Nach dem Frühstück treffen Sie sich mit Ihrem Guide und erhalten die warme Winterkleidung. Danach lernen Sie die richtige Technik und erhalten Tipps & Tricks für die Benutzung der Schneeschuhe. Sie unternehmen eine kurze Tour in die Umgebung auf denen Ihr Guide über die Natur und Tiere der Gegend berichtet. Sie lernen auch, wie man Tierspuren liest, Feuer macht und kochen Kaffee am Lagerfeuer. Dauer des Ausfluges ca. 2 Stunden. Mittagessen im Restaurant. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Auf der geführten Nordlicht-Safari am Abend werfen Sie immer wieder einen Blick in den Himmel - stets auf der Suche nach Nordlicht (auch Polarlicht oder Aurora Borealis genannt). Ihr Guide unternimmt mit Ihnen eine kleine Tour auf Schneeschuhen in der Nähe des Hotels oder - je nach Wetterlage - fährt mit dem Auto zu einem geeigneten Beobachtungsplatz. Er erzählt Ihnen wie die Nordlichter entstehen und wie Sie am besten fotografiert werden können. Auch bei den Einstellungen der Kamera ist er behilflich. Dauer des Ausfluges ca. 2-3 Stunden.
Tag 3: Rentiersafari

Heute lernen Sie die Rentiere, die von besonderer Bedeutung für die Kultur und die Geschichte der Sami sind, näher kennen. Mit dem Auto fahren Sie zu einer nahe gelegenen Rentierfarm. Hier werden Sie bereits erwartet und erfahren vom Rentierzüchter mehr über die Rentiere und das Leben der Sami. Selbstverständlich treffen und füttern Sie die Rentiere, bevor Sie zu einer kurzen Rentiersafari (2 Personen pro Schlitten) aufbrechen. Im Anschluss wird Kaffee in einem “Lavvu“ am offenem Feuer gereicht. Dauer des Ausfluges ca. 2 Stunden. Nach der Rückkehr gibt es Mittagessen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abendessen im Restaurant.
Tag 4: Hundeschlittenfahrt

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer auf die norwegische Seite des Teno-Flusses. Begrüßung durch den Musher (Hundeschlittenführer), Kennenlernen der Hunde und Einweisung ins Lenken der Hundeschlitten. Nun brechen Sie zu Ihrer Hundeschlittensafari in der schönen winterlichen Fjäll-Landschaft auf – zwei Personen fahren je Schlitten, eine Person lenkt das Gespann, die andere fährt sitzend im Schlitten mit (gern können Sie unterwegs wechseln, sodass jede/r die Gelegenheit bekommt den Schlitten selbst zu lenken). Nach der Hundeschlittenfahrt stärken Sie sich mit einem Picknick und Kaffee am Lagerfeuer. Bevor Sie zurück zum Feriencamp fahren, bleibt Ihnen Zeit sich mit den Hunden anzufreunden. Dauer des Ausfluges ca. 2-3 Stunden. Im Feriencamp können Sie am Nachmittag die Ruhe am Fluss genießen oder in der Sauna entspannen.
Tag 5: Wintertag in Utsjoki

Der heutige Tag der Nordlicht-Reise steht Ihnen zur freien Verfügung. Haben Sie Lust noch eine weitere Aktivität hinzuzubuchen oder möchten Sie einfach in Ihrer gemütlichen Unterkunft entspannen? Gern können Sie auf eigene Faust eine Schneeschuh- oder Langlauftour in der Umgebung unternehmen - Ski und Schneeschuhe stehen zur kostenfreien Nutzung bereit. Mittagessen und Abendessen werden im Restaurant serviert.
Tag 6: Tour ins Fjell
Heute nimmt Sie Ihr Guide mit zu einer Tour ins Fjell. Sie sitzen gemütlich im vom Schneemobil gezogenen Schlitten und können im Fjell die Ruhe der umliegenden verschneiten Natur genießen, den Ausblick in Tal des Teno bewundern und mit etwas Glück Rentiere in Ihrer natürlichen Umgebung entdecken. Bei einem heißen Getränk erfahren Sie mehr über das Leben in Utsjoki und seine Bewohner. Dauer des Ausfluges ca. 3 Stunden. Zurück im Camp gehen Sie Ihren eigenen Plänen nach.
Tag 7: Tag zur freien Verfügung

Diesen Urlaubstag gestalten Sie nach Ihrem Geschmack. Vielleicht möchten Sie einfach nur Entspannen und Abschalten. Wenn Ihnen der Sinn mehr nach Aktivität steht, sind weitere Ausflüge buchbar. Haben Sie schon einmal Eisangeln ausprobiert? Im Restaurant werden Mittagessen und Abendessen gereicht.
Das letzte Abendessen der Reise wird in einer Kota (Samizelt aus Holz) bei offenem Feuer gereicht. Auf dem Weg zurück zur Hütte haben Sie vielleicht Glück und entdecken flackerndes Polarlicht am Himmel.
Tag 8: Abreise

Frühstück und Freizeit je nach Ihrer Abflugzeit. Check-Out im Hotel und Transfer zum Flughafen nach Ivalo. Rückflug in Eigenregie. Gern sind wir bei der Planung und Organisation der Rückreise behilflich.
* Hinweis

Änderungen im Reiseverlauf je nach Wetterbedingungen vor Ort möglich.

 

Unterkunft und Verpflegung während der Nordlicht-Reise

Das kleine im Familienbesitz befindliche Feriencamp Valle liegt direkt am Fluss Teno und ist die ideale Unterkunft für Ihre Nordlicht-Reise.

Sie wohnen im gemütlichen Doppelzimmer im Hotelgebäude, welches im Dezember 2016 eingeweiht wurde. Insgesamt stehen 12 Zimmer mit Dusche/WC zur Verfügung. Alle bieten Blick zum Fluss Teno und dem nördlichen Himmel.
In Utsjoki gibt es weiterhin fünf gemütliche Holzhütten für je 2-4 Personen. Alle sind mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer mit Kochnische und Kamin, Sauna/Dusche/WC ausgestattet. Die Hütten können mit zwei, drei oder vier Personen belegt und gegen Aufpreis gebucht werden.
Zum Feriendorf gehört außerdem ein Ferienapartment mit vier gemütlichen Doppelzimmern. Hier im "Grandpa's Apartment" befindet sich ein geräumiger Essbereich sowie gemütlicher Wohnbereich mit Kamin und wunderschöner Aussicht auf den Fluss Teno und die gegenüberliegenden Fjälls. Die vier Doppelzimmer teilen sich zwei Toiletten und Duschen sowie die Sauna.

Einzelzimmer sind gegen Aufpreis buchbar.

Das neue gemütliche Restaurant Deatnu (samischer Name des Flusses Teno) mit 50 Plätzen und wunderschöner Aussicht auf den Teno-Fluss und die gegenüberliegenden Fjälls befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ferienhütten. Genießen Sie im Restaurant die Vielfalt der Natur Lapplands. Die Gastgeber bieten Ihnen sowohl traditionelle nordsamische Hausmannskost genau wie lappländische Spezialitäten und moderne skandinavische Küche. Die Speisekarte variiert ja nach Saison und beinhaltet lokal hergestellte und regionale Produkte. Vollpension während der Reise ist inklusive.

Über Utsjoki

Utsjoki ist die nördlichste Gemeinde Finnlands, in der die meisten Bewohner samischen Ursprungs sind. Etwa 1400 Menschen leben in der Gemeinde, zusammen mit ca. 10.000 Rentieren. Der Ort Utsjoki liegt etwa 2 km vom Feriendorf entfernt.
Hier herrscht eine natürliche Langsamkeit. Bleiben Sie stehen, atmen Sie tief ein und nehmen den Duft der unberührten Natur auf. Schmecken Sie den Wald und das Wasser. In Utsjoki bekommen Ruhe und Regionalität einen neuen Sinn. Die lebendig glühende Kultur der Sami bringt viele Geschichten hervor, für alle sichtbar und erfahrbar, denn noch heute wird die Kultur gelebt. Während Ihres Aufenthalts erfahren Sie vieles über die Natur, Rentiere und Rentierzucht, über die Einwohner und das Leben in diesem nördlichen Dorf. Hören Sie die Natur sprechen und erholen Sie sich in Utsjoki.

Ende November geht die Sonne ein letztes Mal auf, danach verbleibt sie für 52 Tage dauerhaft unterhalb des Horizontes. Es ist die Zeit der Polarnacht. Sanftes, pastellfarbenes Licht hüllt die einsame Landschaft ein. Mitte Januar geht die Sonne erstmals wieder auf und nun werden die Tage zunehmend länger. Auf den Tagesausflügen und Safaris haben Sie dann nicht nur Gelegenheit die arktische Landschaft zu bestaunen, sondern auch Spuren ihrer Bewohner zu entdecken, z.B. leben Elche, Wölfe, Luchse, Vielfraße, Füchse und Adler hier oben im Norden Skandinaviens.

 

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)

  • Flug bis/ab Ivalo: auf Anfrage
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen: +26 EUR
  • Kinderermäßigung für Kinder von 4-11 Jahre (bei Unterbringung in Hütte mit mind. 2 Erwachsenen bzw. Zustellbett im Elternzimmer): -1070 EUR
  • Aufpreis Einzelzimmer: +465 EUR
  • Übernachtung im Doppelzimmer im Hotel: +0 EUR
  • Übernachtung in Ferienhütte mit 2 Personen (nur bei gleichzeitiger Buchung von zwei Personen): +90 EUR p.P.
  • Übernachtung in Ferienhütte mit 3 Personen (nur bei gleichzeitiger Buchung von drei Personen): -150EUR p.P.
  • Übernachtung in Ferienhütte mit 4 Personen (nur bei gleichzeitiger Buchung von vier Personen): -400 EUR p.P.
  • Reiseversicherung

Weitere Ausflüge vor Ort:

  • Aurora-Rentiertour
    Am Abend gehen Sie mit dem Rentierschlitten auf die Jagd nach den Nordlichtern. Am Lagerfeuer oder in einer traditionellen Sámi-Hütte, die als „Laavu“ bezeichnet wird, warten Sie auf das Natur-Phänomen am Nachthimmel. Ihr Guide erzählt Ihnen Geschichten und heiße Getränke und Snacks werden serviert.
    Dauer ca. 2 Stunden, 200 EUR p.P.
  • Winterfischen
    Ein kurze Fahrt mit dem vom Schneemobil gezogenen Schlitten zum nahegelegenen kleinen See. Ihr Guide zeigt Ihnen die Eisangelmethode und danach können Sie selbst Ihr Angelglück versuchen. Ein heißes Getränk ist inklusive.
    Dauer ca. 3 Stunden, 188 EUR p.P.
  • Eine Langlauftour in der Wildnis
    Skilanglauf ist eine der ältesten Fortbewegungsmethoden der Sámi. Zuerst zeigt Ihr Guide Ihnen die richtige Langlauftechnik und danach beginnen Sie eine Langlauftour durch die winterliche Natur. Während der Tour lernen Sie auch, wie man Kaffee am Lagerfeuer kocht. Mit etwas Glück können Sie einige Wildtiere sehen - z.B. einen Elch, einen Hasen oder einige Schneehühner. Kaffee oder Tee mit Snacks sind im Preis inklusive.
    Dauer ca. 2 Stunden, 125 EUR p.P.
  • Ein Ausflug zum Eismeer
    Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Auto zum Eismeer. Sie überqueren die Grenze der EU and fahren durch Norwegen zum Arktischen Ozean. Die Fahrt von Utsjoki zum Eismeer dauert etwa eine Stunde. In Varangebotn besuchen Sie das Varanger Sámi Museum. Im Museum erhalten Sie viele Informationen über Sámi, die an der Küste lebten. Nach dem Museumsbesuch geht es weiter nach Nesseby, ein traditionelles norwegisches Fischerdorf. Auf dem Rückweg besuchen Sie das Dorf Tana. In Tana gibt es u.a. einen Laden, der auf Sámi Handarbeiten spezialisiert ist. Während des Tages wird ein Picknick-Essen gereicht. Bevor Sie nach Utsjoki zurückkehren legen Sie noch einen Stopp in Nuorgam ein, wo Sie Miriams Galerie und einen Lebensmittelladen besuchen können.
    Dauer ca. 5 Stunden, 313 EUR p.P.
  • Workshop Sami-Handwerk
    Haben Sie schon einmal ein Urlaubs-Souvenir selbst hergestellt? Im Workshop lernen Sie mit Rentierhorn, -knochen oder -leder zu arbeiten und gestalten sich ein Andenken. Natürlich erfahren Sie auch mehr über die Bedeutung des Handwerks für die samische Bevölkerung.
    Dauer ca. 1,5 Stunden, 75 EUR p.P.
  • Schneemobilsafari in Nuorgam
    Nach einer Einweisung ins Schneemobil-Fahren berechen Sie zu diesem Ausflug in die verschneite Winterwelt auf.
    Dauer ca. 2 Stunden zzgl. Transfer bis/ab Nuorgam, 282 EUR p.P. (2 Pers. pro Schneemobil; inkl. Versicherung mit Selbstbehalt von max. 960 EUR p.P.)
  • Sauna und Eisbaden
    Am Ufer des Flusses Teno befindet sich die Fass-Sauna in der Sie nach einem Tag im Schnee wunderbar entspannen können. Wagemutige können sich nach dem Sauna-Gang im Schnee oder im Fluss abkühlen.
    Dauer ca. 1 Std., 63 EUR/Std. für 2 Pers.
  • Sauna und Hot-Tub
    Gemeinsame Zeit zu zweit in der Sauna und im Hot Tub? Relaxen Sie in der Sauna und entspannen beim Bad im Hot Tub. Werfen Sie ab und an auch einen Blick in den Himmel, denn vielleicht zeigen sich die fleckernden Nordlichter!
    Dauer ca. 2 Std., 100 EUR/2 Std. für 2 Pers.
  • Ausflug ins Dorf Utsjoki
    Sie beginnen den Ausflug der Fahrt mit dem Auto nach Utsjoki. Hier besuchen Sie das Freilichtmuseum mit seinen Kirchenhütten. Auch der Besuch des Dorfhauses Giisá steht auf dem Programm. Hier treffen sich gern die Einheimischen um das Neuste zu erfahren.
    Dauer des Ausfluges ca. 1,5 Std., 75 EUR p.P.

Eignung für mobilitätseingeschränkte Personen:

nein

Das sagen unsere Gäste

"Es war eine wunderschöne Reise, an die wir noch lange zurück denken werden."

"Eine Erfahrung, die man meiner Meinung nach, einmal gemacht haben sollte: Polarlichter sehen, eisige Temperaturen (bis -31 °C) und die Touren (Rentier-Tour, Husky-Tour) kann man wohl so nur im Lappland erleben."

"Soooooo ein nettes familiengeführtes Unternehmen. Netter Guide, routiniert, hat uns sicher geführt und all unsere Fragen geduldig beantwortet. 3 Ausflüge und dazwischen Zeit, die wir selber gestalten konnten."

"Wir hatten super Wetter und auch Glück mit Polarlichter. Lappland (Utsoky) ist landschaftlich sehr schön, gerade im Winter. Die Aktivitäten die man dort machen kann, sind schon ein Erlebnis."

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung


DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

 

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Gut zu wissen: Eine gute Sonnenbrille sowie Sonnencreme mit hohem LSF sind empfehlenswert, da bei Sonnenschein der Schnee reflektiert und stark blenden sowie empfindliche Haut strapazieren kann. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass die Sonnenbrille keine Metallteile besitzt, welche die Haut im Gesicht direkt berühren, da Metall stark abkühlt und somit ein unangenehmes Tragegefühl auslösen kann.

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

Polarlicht


Das Nordlicht ist ein Naturphänomen, das die Menschen seit tausenden von Jahren fasziniert. Während viele Nordvölker an Nachrichten von Göttern glaubten, betrachtete man sie im Mittelalter als Vorboten für drohendes Unheil. Erst Ende des 19. Jahrhunderts stellten Physiker aus Skandinavien erste wissenschaftliche Theorien auf.
Die Entstehung des Polarlichtes, aurora borealis, zu deutsch Nordlicht, hängt stark von den Sonnenaktivitäten ab. Durch Eruptionen auf der Sonne werden geladene Teilchen ins All geschleudert, es entsteht ein so genannter Sonnenwind. Diese Teilchen werden entlang der Feldlinen des Magnetfelds der Erde zu den Polen gelenkt, wo sie in die Erdatmosphäre eintreten. Aus diesem Grund treten Polarlichter vorwiegend bei 60 Grad Breite auf. Beim Auftreffen der geladenen Teilchen in die Erdatmosphäre regen die Teilchen dort vorhandene Moleküle an. Bei der anschließenden Abregung der Moleküle wird Licht ausgesandt, das wir als Nordlicht wahrnehmen.
Die verschiedenen Farben des Polarlichtes sind abhängig von der Höhe, in der die Teilchen aufeinander treffen sowie von der Art der Moleküle. So erzeugen beispielsweise Sauerstoffatome, die in 100km Höhe aufgeladen werden ein grünes Licht. Treffen die Sonnenwinde die Sauerstoffatome dagegen in 200 km, leuchten sie rot. Stickstoffatome erzeugen violettes oder blaues Nordlicht.
Die Sonne hat einen festen wellenförmigen Aktivitätszyklus. Ein Durchgang dauert etwa elf Jahre. Das Aktivitätsmaximum, in dem besonders häufig starke Eruptionen auftreten, wird daher erst wieder im Jahr 2023 bis 2024 erreicht. Daher werden vermutlich in diesen Jahren besonders häufig Nordlichter zu beobachten sein.

Fliegen mit atmosfair


Klimabewusst Fliegen

Ist in den Reiseleitungen Ihrer Reise „atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen“ enthalten, leisten wir einen Klimaschutzbeitrag bei atmosfair. Wir berechnen, wie viel CO2 auf Ihrem Flug entsteht und spenden einen festen Satz pro Tonne. Die Klimaschutzagentur atmosfair nutzt diese Spenden dazu, überall auf der Welt, Projekte zu unterstützen bei denen, oft mit einfachen Mitteln, Treibhausgase eingespart werden können.

Selbstverständlich verschwinden durch die Kompensation die CO2-Emissionen Ihres Fluges nicht, dennoch halten wir es für wichtig, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, und möchten zu einem möglichst umweltneutralen Reisen beitragen. Mehr erfahren Sie unter www.atmosfair.de.

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In 2022 entstanden für alle von uns gebuchten Flüge 104,54 t CO2. Diese haben wir mit atmosfair kompensiert.
















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