5-tägige Nordlicht-Reise nach Finnland mit zwei geführten Nordlicht-Safaris sowie Hundeschlittenfahrt und Schneeschuhwanderung
  
5-tägige Nordlicht-Reise nach Finnland mit zwei geführten Nordlicht-Safaris sowie Hundeschlittenfahrt und Schneeschuhwanderung
  
5-tägige Nordlicht-Reise nach Finnland mit zwei geführten Nordlicht-Safaris sowie Hundeschlittenfahrt und Schneeschuhwanderung
  
5-tägige Nordlicht-Reise nach Finnland mit zwei geführten Nordlicht-Safaris sowie Hundeschlittenfahrt und Schneeschuhwanderung
  
5-tägige Nordlicht-Reise nach Finnland mit zwei geführten Nordlicht-Safaris sowie Hundeschlittenfahrt und Schneeschuhwanderung
  

Start  >Nordlichtreise-finnland

Arktis-Abenteuer mit Nordlicht in Finnland

5-tägige Reise nach Nellim mit lappländischen Highlights & Nordlicht in Finnland

Eine Winterreise nach Lappland bietet viele Möglichkeiten für Winter-Abenteuer: Hundeschlitten fahren, auf Schneeschuhen durch die verschneiten Wälder stapfen, mit dem Schneemobil auf Nordlicht-Safari in Finnland gehen. Dazu die heiße Sauna am See, ein leckeres Abendessen und ein Abend am Kamin - Finnland im Winter hat einiges zu bieten!




Reisebeschreibung

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Finnland
Individuelle Anreise zum Flughafen. Flug via Helsinki nach Ivalo in Nord-Finnland. Abholung am Flughafen durch Ihre Gastgeber und Transfer nach Nellim (ca. 45 min). Im gemütlichen Speisesaal erwartet Sie ein Willkommens-Dinner. Anschließend beziehen Sie die gemütlichen Hotelzimmer. Vielleicht haben Sie Glück und sehen bereits am ersten Abend in Finnland Nordlichter (auch Polarlichter genannt) über Nellim. Die Bedingungen sind gut, denn der kleine Ort liegt abseits störender Lichtquellen.
2. Tag: Schneemobil-Safari zur Rentierfarm
Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer Schneemobil-Safari auf. Zu Beginn erfolgt eine Einweisung ins Fahren des Schneemobils. Ihr Ziel ist eine Rentierfarm. Hier lernen Sie die Rentiere, ihre Hirten und das Leben eines Rentierzüchters kennen. Nach einem Lunch am Lagerfeuer fahren Sie mit den Schneemobilen zurück nach Nellim (Tagesausflug ca. 5 Std.). In Nellim erwartet Sie ein leckeres Abendessen und die heiße Sauna.
Anschließend wird es Zeit, in Finnland auf Nordlicht-Jagd zu gehen. Sie beziehen das Nordlicht-Camp auf einer Insel im gefrorenen Inari-See.
3. Tag: Hundeschlittentour auf dem Inari-See
Heute steht eine Hundeschlittenfahrt auf dem Programm. Nach einer Proberunde in der Umgebung starten Sie zur Fahrt auf dem Inari-See. Lunch im Hotel Restaurant. (Halbtagesausflug ca. 3 Std.) Nach dem Abendessen machen Sie sich erneut auf die Suche nach Nordlicht in Finnland. Mit den Schneemobilen fahren Sie durch die Nacht und beobachten die Polarlichter am Himmel. (Dauer des Ausfluges ca. 2,5 Std.)
4. Tag: Schneeschuh-Tour
Auf Schneeschuhen erkunden Sie am Vormittag die Umgebung von Nellim. Es geht durch verschneite Wälder und einige Hügel hinauf, die einen schönen Ausblick erlauben. Unterwegs machen Sie wieder ein Picknick mit Lagerfeuer. Der Ausflug dauert etwa 3-4 Std. Zurück im Hotel können Sie in der Sauna entspannen und das leckere Abendessen genießen. Den Abend können Sie auf der Suche nach Nordlicht im Freien verbringen.
5. Tag: Abreise
Am Morgen werden Sie zum Flughafen in Ivalo gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Individuelle Heimreise.

Unterkunft und Verpflegung

Während der Winterreise wohnen Sie im Wildernesshotel Nellim. Sie übernachten in gemütlichen Doppelzimmern mit Du/WC. Vollpension vor Ort ist im Preis inklusive. Die Sauna steht jeden Abend zur Verfügung.
Die Ausflüge vor Ort unternehmen Sie in kleinen, oft internationalen Gruppen mit einem örtlichen Guide.

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)

Reiseleistungen

An-/ Abreise: Flug von Deutschland nach Finnland
  • Flug ab Berlin/Düsseldorf/Hamburg/Frankfurt/München via Helsinki nach Ivalo mit Finnair (N-Klasse)
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen
  • Transfer von Flughafen in Ivalo nach Nellim und zurück
  • 4 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, Saunabenutzung
  • Vollpension
  • Aktivitäten lt. Programm
  • Thermokleidung
  • englischsprachige Guides vor Ort

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
 November
26.11.2017 - 30.11.20172135 EURJetzt buchen
27.11.2017 - 01.12.20172135 EURJetzt buchen
28.11.2017 - 02.12.20172135 EURJetzt buchen
29.11.2017 - 03.12.20172135 EURJetzt buchen
30.11.2017 - 04.12.20172135 EURJetzt buchen
 Dezember
01.12.2017 - 05.12.20172135 EURJetzt buchen
02.12.2017 - 06.12.20172135 EURJetzt buchen
03.12.2017 - 07.12.20172135 EURJetzt buchen
04.12.2017 - 08.12.20172135 EURJetzt buchen
05.12.2017 - 09.12.20172135 EURJetzt buchen
06.12.2017 - 10.12.20172135 EURJetzt buchen
07.12.2017 - 11.12.20172135 EURJetzt buchen
08.12.2017 - 12.12.20172135 EURJetzt buchen
09.12.2017 - 13.12.20172135 EURJetzt buchen
10.12.2017 - 14.12.20172135 EURJetzt buchen
11.12.2017 - 15.12.20172135 EURJetzt buchen
12.12.2017 - 16.12.20172135 EURJetzt buchen
13.12.2017 - 17.12.20172135 EURJetzt buchen
14.12.2017 - 18.12.20172135 EURJetzt buchen
15.12.2017 - 19.12.20172135 EURJetzt buchen
16.12.2017 - 20.12.20172135 EURJetzt buchen
 Januar
08.01.2018 - 12.01.20182135 EURJetzt buchen
09.01.2018 - 13.01.20182135 EURJetzt buchen
10.01.2018 - 14.01.20182135 EURJetzt buchen
11.01.2018 - 15.01.20182135 EURJetzt buchen
12.01.2018 - 16.01.20182135 EURJetzt buchen
13.01.2018 - 17.01.20182135 EURJetzt buchen
14.01.2018 - 18.01.20182135 EURJetzt buchen
15.01.2018 - 19.01.20182135 EURJetzt buchen
16.01.2018 - 20.01.20182135 EURJetzt buchen
17.01.2018 - 21.01.20182135 EURJetzt buchen
18.01.2018 - 22.01.20182135 EURJetzt buchen
19.01.2018 - 23.01.20182135 EURJetzt buchen
20.01.2018 - 24.01.20182135 EURJetzt buchen
21.01.2018 - 25.01.20182135 EURJetzt buchen
22.01.2018 - 26.01.20182135 EURJetzt buchen
23.01.2018 - 27.01.20182135 EURJetzt buchen
24.01.2018 - 28.01.20182135 EURJetzt buchen
25.01.2018 - 29.01.20182135 EURJetzt buchen
26.01.2018 - 30.01.20182135 EURJetzt buchen
27.01.2018 - 31.01.20182135 EURJetzt buchen
28.01.2018 - 01.02.20182135 EURJetzt buchen
29.01.2018 - 02.02.20182135 EURJetzt buchen
30.01.2018 - 03.02.20182135 EURJetzt buchen
31.01.2018 - 04.02.20182135 EURJetzt buchen
 Februar
01.02.2018 - 05.02.20182135 EURJetzt buchen
02.02.2018 - 06.02.20182135 EURJetzt buchen
03.02.2018 - 07.02.20182135 EURJetzt buchen
04.02.2018 - 08.02.20182135 EURJetzt buchen
05.02.2018 - 09.02.20182135 EURJetzt buchen
06.02.2018 - 10.02.20182135 EURJetzt buchen
07.02.2018 - 11.02.20182135 EURJetzt buchen
08.02.2018 - 12.02.20182135 EURJetzt buchen
09.02.2018 - 13.02.20182135 EURJetzt buchen
10.02.2018 - 14.02.20182240 EURJetzt buchen
11.02.2018 - 15.02.20182240 EURJetzt buchen
12.02.2018 - 16.02.20182240 EURJetzt buchen
13.02.2018 - 17.02.20182240 EURJetzt buchen
14.02.2018 - 18.02.20182240 EURJetzt buchen
15.02.2018 - 19.02.20182240 EURJetzt buchen
16.02.2018 - 20.02.20182240 EURJetzt buchen
17.02.2018 - 21.02.20182240 EURJetzt buchen
18.02.2018 - 22.02.20182240 EURJetzt buchen
19.02.2018 - 23.02.20182240 EURJetzt buchen
20.02.2018 - 24.02.20182240 EURJetzt buchen
21.02.2018 - 25.02.20182240 EURJetzt buchen
22.02.2018 - 26.02.20182240 EURJetzt buchen
23.02.2018 - 27.02.20182240 EURJetzt buchen
24.02.2018 - 28.02.20182240 EURJetzt buchen
25.02.2018 - 01.03.20182240 EURJetzt buchen
26.02.2018 - 02.03.20182135 EURJetzt buchen
 März
05.03.2018 - 09.03.20182135 EURJetzt buchen
12.03.2018 - 16.03.20182135 EURJetzt buchen
19.03.2018 - 23.03.20182135 EURJetzt buchen
26.03.2018 - 30.03.20182135 EURJetzt buchen

Veranstalter: Club Aktiv

maps

Weitere Informationen

Fakten Finnland

Fläche: 338.432 km²
Einwohner: 5,4 Mio.
Hauptstadt: Helsinki, 604.380 Einwohner
Staatsform: Parlamentarische Republik. Der Präsident wird für 6 Jahre gewählt. Reichstag mit einer Kammer, 200 für je vier Jahre gewählte Abgeordnete.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genügt zur Einreise nach Finnland ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bei der finnischen Botschaft in Berlin nach den genauen Einreisebestimmungen.

Geldwechsel, Zahlungsmittel
Finnland war das erste Land Europas, dass den Euro eingeführt hat (hier gehen ja die Uhren eine Stunde vor). Gängige Kreditkarten werden meist akzeptiert.

Klima
Das Klima in Finnland kann man als kühl aber beständig bezeichnen.
Im Winter sind Temperaturen bis -30°C möglich, aber eher selten. Nachtfrost gibt es teilweise bis in den Sommer hinein. Während dieser Zeit sind Durchschnittstemperaturen bis 20°C zu erwarten, wobei auch die Wassertemperaturen aufgrund geringer Wassertiefen bis auf diese Werte klettern können. Die Monate Mai und Juni gelten als sehr trocken, während August und September am meisten Regen bringen.
Im Sommer (Ende Mai bis Mitte September) herrscht eine Durchschnittstemperatur von 13 bis17 °C.
Zuverlässige Wettervorhersagen finden Sie unter: fmi.fi

Reiseführer und Bildbände
Reise durch Finnland (Max Galli/Ernst-Otto Luthardt), Bildband
Finnen von Sinnen (Wolfram Eilenberge, Verlag Blanvalet)
Langenscheidts Sprachführer Finnisch
 
Sprache
Finnisch klingt für unsere Ohren fremd. Das Finnische gehört zu den finno-ugrischen Sprachen, welche eine der beiden Unterfamilien des Uralischen darstellen und ist daher entfernt mit dem Ungarischen und eng mit dem Estnischen verwandt. Die englische Sprache wird aber meist verstanden.
Sprachführer: z. B. Finnisch E-Wörterbuch, Yksi, kaksi, kolmem (Finnisch für Deutschsprachige in zwei Teilen).

Zeit
In Finnland gilt die Osteuropäische Zeit (OEZ), d.h. es gibt von Deutschland aus eine Zeitverschiebung von +1 Stunde.

Zollbestimmungen
Für die Einfuhr von Alkohol und Tabak sind die Bestimmungen seit dem EU-Beitritt deutlich gelockert worden. Allerdings gilt für Alkohol ein Mindestalter von 20 Jahren, Tabak mind. 18 Jahren.
Ausführliche Informationen:  http://www.tulli.fi/en/finnish_customs/publications/index.jsp (Englisch)

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Polarlicht

Das Nordlicht ist ein Naturphänomen, das die Menschen seit tausenden von Jahren fasziniert. Während viele Nordvölker an Nachrichten von Göttern glaubten, betrachtete man sie im Mittelalter als Vorboten für drohendes Unheil. Erst Ende des 19. Jahrhunderts stellten Physiker aus Skandinavien erste wissenschaftliche Theorien auf.
Die Entstehung des Polarlichtes, aurora borealis, zu deutsch Nordlicht, hängt stark von den Sonnenaktivitäten ab. Durch Eruptionen auf der Sonne werden geladene Teilchen ins All geschleudert, es entsteht ein so genannter Sonnenwind. Diese Teilchen werden entlang der Feldlinen des Magnetfelds der Erde zu den Polen gelenkt, wo sie in die Erdatmosphäre eintreten. Aus diesem Grund treten Polarlichter vorwiegend bei 60 Grad Breite auf. Beim Auftreffen der geladenen Teilchen in die Erdatmosphäre regen die Teilchen dort vorhandene Moleküle an. Bei der anschließenden Abregung der Moleküle wird Licht ausgesandt, das wir als Nordlicht wahrnehmen.
Die verschiedenen Farben des Polarlichtes sind abhängig von der Höhe, in der die Teilchen aufeinander treffen sowie von der Art der Moleküle. So erzeugen beispielsweise Sauerstoffatome, die in 100km Höhe aufgeladen werden ein grünes Licht. Treffen die Sonnenwinde die Sauerstoffatome dagegen in 200 km, leuchten sie rot. Stickstoffatome erzeugen violettes oder blaues Nordlicht.
Die Sonne hat einen festen wellenförmigen Aktivitätszyklus. Ein Durchgang dauert etwa elf Jahre. Das Aktivitätsmaximum, in dem besonders häufig starke Eruptionen auftreten, wird daher erst wieder im Jahr 2023 bis 2024 erreicht. Daher werden vermutlich in diesen Jahren besonders häufig Nordlichter zu beobachten sein.