8-tägige Silvesterreise nach Inari mit deutschsprachiger Reisebegleitung und Durchführungsgarantie
  
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Finnland - Frohes neues Jahr in Inari

Silvesterreise nach Finnland

Weit im Norden Finnlands verbringen Sie den Jahreswechsel 20/21: Die Silvesterreise führt Sie nach Inari in Finnisch-Lappland. Hier erwartet Sie eine wunderbar verschneite Winterwelt, in der Sie tagsüber Huskies, Rentiere und die Kultur der Sami kennenlernen und abends auf die Jagd nach den mystischen Polarlichtern gehen. Zum Programm der Gruppenreise gehören eine Huskysafari mit einem eigenen Gespann, zwei geführte Schneeschuhwanderungen sowie der Besuch des Sami-Museums.



Reisebeschreibung

Reiseverlauf der Silvesterreise

29.12.20: Anreise
Individuelle Anreise zum Flughafen nach Frankfurt (andere Abflughäfen sind auf Anfrage möglich). Per Linienflug geht es in den Norden Finnlands nach Ivalo. Kurzer Transfer zum Hotel in Inari und Zimmerbezug. Ihre Reiseleitung geht mit Ihnen auf Erkundungsspaziergang durch den Ort Inari. Gemeinsames Abendessen im Hotel.
30.12.20: Schneeschuhtour, ca. 7 km, ca. 2 Std.
Heute schnuppern Sie Polarluft und unternehmen eine geführte Schneeschuhwanderung entlang des Flusses Juutua. Am Nachmittag besuchen Sie das Sami Siida Museum in Inari, in dem Sie mehr über die bewegte Geschichte der samischen Bevölkerung erfahren. In der Ausstellung lernen Sie die acht Jahreszeiten der Sami kennen und erleben das Zusammenspiel von Traditionen und Moderne in der heutigen Zeit. Auch Filmvorführungen können im Museum angeschaut werden - u.a. über die Nordlichter und den Inarisee.
31.12.20: Silvester
Sie beginnen den letzten Tag des Jahres mit einer Rentierschlittenfahrt. Sie sitzen warm eingepackt im Holzschlitten, der von einem Rentier gezogen wird. Am Lagerfeuer wird heißer Saft gereicht, bevor Sie zurück zur Unterkunft fahren. Am Abend erwartet Sie das festliche Silvesteressen. Um Mitternacht stoßen Sie mit einem Glas Sekt an und beobachten am Nachthimmel vielleicht die farbigen Nordlichter.
01.01.21: Tag zur freien Verfügung
Den heutigen Tag gestalten Sie nach Ihren Wünschen. Sie können optional weitere Ausflüge wie eine Motorschlittentour oder Eisangeln hinzubuchen. Wenn Sie den Tag lieber aktiv angehen möchten, können Sie mit Schneeschuhen oder auf Skiern die Umgebung von Inari erkunden. Beleuchtete und gespurte Loipen machen es möglich. Selbstverständlich ist auch die Sauna im Hotel bestens für einen entspannenden Tag geeignet.
02.01.21: Sami und Polarlicht
Am Vormittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Es lohnt sich ein Besuch des Sajos Sami Zentrums. Das besondere Gebäude fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und steht in Einklang mit der Natur. Hier tagt das oberste beschlussfassende Organ der Sami: das Sami-Parlament. Am Abend gehen Sie im privaten Minibus auf die Jagd nach den Nordlichtern (ca. 19 bis 23 Uhr). Die wichtigste Voraussetzung ist Sonnenaktivität sowie wolkenfreier Himmel. Letzterer sorgt dafür, dass Sie zum Teil größere Strecken zurücklegen um gute Chancen zu haben die Nordlichter mit eigenen Augen zu sehen.
03.01.21: Schneeschuhwanderung, ca. 9 km, ca. 4 Std.
Der Bus bringt Sie zum Ausgangspunkt der heutigen Schneeschuhwanderung. Ihr Ziel ist die Kirche von Pielpajärvi, die zu den ältesten Gebäuden Nordlapplands gehört. Am Lagerfeuer legen Sie eine Pause ein und wärmen sich auf. Gut gestärkt treten Sie den Rückweg an.
04.01.21: Huskysafari
Einer der Höhepunkte der Reise steht heute an: Die Fahrt mit den eigenen Hundeschlittengespann. Bei Ankunft auf der Huskyfarm erwarten Sie die Hunde mit Gebell und können den Ausflug kaum erwarten. Zuvor erfolgt aber die Einweisung in den Umgang mit dem Gespann sowie für das Fahren des Hundeschlittens. Als Abschluss der Tour erfahren Sie mehr über die Hunde und genießen ein heißes Getränk im Tipizelt. Dauer des Ausflugs von ca. 10 bis 13 Uhr.
05.01.21: Rückreise
Nach einem letzten Frühstück im Hotel geht Ihre Silvesterreise zu Ende. Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Individuelle Heimreise.  

Unterkunft und Verpflegung

Ihre Silvesterreise verbringen Sie im 3-Sterne Hotel Inari. Sie wohnen im Standard-Doppelzimmer. Gegen Aufpreis sind Superior-Doppelzimmer mit eigener Sauna buchbar. Das familiär geführte Hotel Inari liegt direkt am Inarisee, dem "Meer der Sami". Im Reisepreis enthalten ist Halbpension mit Frühstück und Abendessen im Hotel.
Alleinreisende haben die Möglichkeit gegen Aufpreis ein Einzelzimmer zu buchen oder auch ein halbes Doppelzimmer. Findet sich kein/e Zimmerpartner/in wird nur die Hälfte des Einzelzimmerzuschlages berechnet.  

Anforderungen

Für die Reise ist eine normale Grundkondition ausreichend. Sie sind viel in der Natur und gestalten ihre Tage aktiv, besondere Vorkenntnisse für die Winteraktivitäten sind jedoch nicht erforderlich. Die Dauer der täglichen Aktivitäten beträgt zwischen 2 und 5 Stunden inkl. Pausen.  

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)
  • Einzelzimmer: +445 EUR
  • Rail&Fly Zugticket für die An- und Abreise nach Frankfurt a.M.: +75 EUR
  • Zubringerflug zum Abflughafen Frankfurt: auf Anfrage
  • atmosfair-Spende für klimabewusstes Fliegen: +26 EUR
  • Superior-Doppelzimmer mit eigener Sauna: +125 EUR
  • Superior-Einzelzimmer mit eigener Sauna: +250 EUR
  • 2-stündige Schneemobiltour, 2 Personen pro Schneemobil: +120 EUR (gültigen Führerschein nicht vergessen)
  • 2-stündige Schneemobiltour, 1 Person pro Schneemobil: +150 EUR (gültigen Führerschein nicht vergessen)
  • Reiseversicherung
 

Eignung für mobilitätseingeschränkte Personen

nein

Reiseleistungen

An- und Abreise: Linienflug ab Deutschland
  • Linienflug mit Finnair ab Frankfurt nach Ivalo und zurück
  • Flughafensammeltransfers zwischen Flughafen und Hotel in Inari
  • 7x Übernachtung im 3-Sterne Hotel Inari
  • 7x Halbpension
  • 2 geführte Schneeschuhwanderungen
  • Eintritt ins Sami Siida Museum in Inari
  • Programm mit Aktivitäten wie beschrieben: Huskysafari, Rentiersafari, Nordlichtsafari
  • deutschsprachige Highländer-Reiseleitung

Reisezeit und Preise

TerminePreis p.P. 
29.12.2020 - 05.01.20212.495,00 EURJetzt buchen

Teilnehmer: min. 1 max. 16 Personen

Veranstalter: Highländer Reisen GmbH

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Reise Informationen

Voraussichtliche Flugzeiten

Anreise am 29.12.20 ab Frankfurt: 11:40
an Helsinki: 15:10
ab Helsinki: 16:40
an Ivalo: 18:20

Rückreise am 05.01.21 ab Ivalo: 13:55
an Helsinki: 15:25
ab Helsinki: 16:55
an Frankfurt: 18:35

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.





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