10-tägiger Winterurlaub mit Ski- und Schneeschuhtouren in Norwegen inkl. komfortabler Anreise per Fähre von Kiel
  
10-tägiger Winterurlaub mit Ski- und Schneeschuhtouren in Norwegen inkl. komfortabler Anreise per Fähre von Kiel
  
10-tägiger Winterurlaub mit Ski- und Schneeschuhtouren in Norwegen inkl. komfortabler Anreise per Fähre von Kiel
  
10-tägiger Winterurlaub mit Ski- und Schneeschuhtouren in Norwegen inkl. komfortabler Anreise per Fähre von Kiel
  
10-tägiger Winterurlaub mit Ski- und Schneeschuhtouren in Norwegen inkl. komfortabler Anreise per Fähre von Kiel
  

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Winterurlaub in Hindseter - Elche, Eis, Schnee und Stille

Winterwoche im norwegischen Hindseter - Erleben Sie den Norden

Bei der 10-tägigen Reise nach Hindseter erwartet Sie ein erlebnisreicher Winterurlaub. Hindseter bietet viele Möglichkeiten für Ski- und Schneeschuhtouren in unberührter Natur und Stille, die es nur an wenigen Orten Europas noch zu erleben gibt. Nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Norwegenfans, bietet diese Reise wundervolle neue Eindrücke.




Reisebeschreibung

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise nach Kiel
Individuelle Anreise nach Kiel. Um 14 Uhr legt die Fähre nach Norwegen ab. Genießen Sie an Bord der komfortablen Fähre einen entspannten Urlaubsbeginn. Übernachtung an Bord.
Tag 2: Fahrt von Oslo nach Hindseter
Die norwegische Hauptstadt Oslo erreichen Sie um 10 Uhr morgens. Mit dem Auto fahren Sie nun in nordwestliche Richtung nach Hindseter am Rande des Jotunheimen Gebirges. Am Abend erwartet Sie im Hindseter Fjellhotel das 3-gängige Abendessen.
Tag 3: Langlauf-Kurs und Schnuppertour auf Ski
Nach dem Frühstück erhalten Sie die Langlaufski, die Sie die Woche über nutzen können. Es folgt die 1-2 stündige Einweisung ins Langlaufen und die Technik. Anschließend brechen Sie zu einer Schnuppertour in die Umgebung auf. Skiloipen und Schneeschuhtracks durchziehen die Winterlandschaft, sodass Sie gut auf eigene Faust unterwegs sein können. Nach dem Abendmenü besprechen Sie mit Ihren Gastgebern das Programm des Winterurlaubs - gemütlich am Kaminfeuer.
Tag 4: Schneeschuhwanderung
Gemeinsam mit einem Guide gehen Sie heute auf Schneeschuhtour. Die einfache Tagestour führt durch das Naturreservat sowie abwechslungsreiche Berg- und Waldlandschaft, in der oft Elche zu entdecken sind. Unterwegs legen Sie eine Pause ein, machen Lagerfeuer und lassen sich das Lunchpaket schmecken. Zurück im Hotel erwartet Sie die heiße Sauna und das gemütliche Kaminzimmer.
Tag 5: Tag zur freien Verfügung oder Hundeschlittentag
Den heutigen Tag gestalten Sie nach Ihren Wünschen. Sie können Ski- oder Schneeschuhtouren unternehmen und erhalten im Hotel Wanderkarten sowie Tipps zur Tourengestaltung. Auch eine Hundeschlittentour in der Nachbarschaft des Hotels ist möglich, gut geeignet für alle, die das Hundeschlitten fahren einmal ausprobieren möchten. 
Am Abend gehen Sie auf eine geführte Schneeschuhtour – im Mondlicht, unter den Sternen und mit viel Glück Nordlicht!
Tag 6: Eiswanderung
Heute unternehmen Sie eine Eiswanderung in Begleitung eines erfahrenen Guides. Die spektakuläre, einfache Tagestour führt nicht nur entlang des gefrorenen Sjoa Flusses sondern auch durch den Fluss. Erkunden Sie mit uns die Eishöhlen hinter gefrorenen Wasserfällen und erleben Sie Eis in allen Farben.
Tag 7: Schneeschuhtag
Besteigen Sie einen Gipfel oder erkunden Sie die Schneeschuhpfade in der Umgebung des Hotels. Entdecken Sie dabei die Stille des norwegischen Winters. Am Abend sind Sie herzlich zum Schlittenrennen und einen norwegischen Glögg eingeladen.
Tag 8: Skitour nach Lemonsjøen
Genießen Sie den letzten Tag Ihres Winterurlaubs auf der Skitour nach Lemonsjøen. Etwa 20 km sind es bis zum Nachbarort, wo Sie am Nachmittag abgeholt werden.
Tag 9: Fahrt nach Oslo
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg zurück nach Oslo. Um 14 Uhr legt die Fähre von Color Line am Kai in Oslo ab. Übernachtung an Bord.
Tag 10: Ankunft in Kiel
Nach einem erlebnisreichen Winterurlaub erreichen Sie am Morgen Kiel. Von hier aus treten Sie die individuelle Heimreise an.


Unterkunft und Verpflegung

Sie verbringen Ihren Winterurlaub im Hindseter Fjellhotel. Das kleine historische Hotel liegt an Rande des Jotunheimen Nationalparks und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge an Ski oder Schneeschuhen. Sie übernachten in Doppelzimmern mit Du/WC. Vollpension ist in Reisepreis inbegriffen. Bekannt ist das Hotel vor allem durch seine ausgezeichnete Küche. (Nicht inklusive: Getränke, Kuchen am Nachmittag.)
Die An- und Abreise erfolgt mit der Fähre von Kiel nach Oslo und zurück. An Bord der Color Line-Fähre übernachten Sie in 2-Bett-Innenkabinen. Das Frühstücksbuffet ist inklusive.

Zubuchbare Leistungen

(Preise pro Person)
  • Einzelzimmer/Einzelkabine: ab +540 EUR
  • Kabine mit Promenadenblick: +20 EUR
  • Außenkabine an Bord der Fähre: +60 EUR
  • Abendbuffet an Bord der Fähre Kiel-Oslo: ab +38 EUR
  • Abendbuffet an Bord der Fähre Oslo-Kiel: ab +38 EUR
  • Reiseversicherung

Reiseleistungen

An-/Abreise: mittags ab Kiel, vormittags an Kiel
  • Fährüberfahrt mit Color Line Kiel-Oslo-Kiel
  • 2x Übernachtung in 2-Bett-Innenkabine
  • 2x Frühstücksbuffet an Bord
  • Pkw-Mitnahme auf der Fähre nach Norwegen
  • 7x Unterkunft im DZ mit Du/WC, Saunabenutzung im Hindsæter Fjellhotel
  • Halbpension: Frühstück, Lunch-Paket für den Tag, 3-4-gängiges Abendessen
  • Ski- und Schneeschuhverleih
  • Programm laut Ausschreibung u.a. mit Langlaufkurs, geführter Schneeschuhtour mit Lagerfeuer, Eiswanderung
  • ausführliche Reiseunterlagen
 

Reisezeit und Preise

TerminePreise 
02.02.2018 - 11.02.20181375 EURJetzt buchen
09.02.2018 - 18.02.20181435 EURJetzt buchen
16.02.2018 - 25.02.20181495 EURJetzt buchen
23.02.2018 - 04.03.20181495 EURJetzt buchen
02.03.2018 - 11.03.20181435 EURJetzt buchen
09.03.2018 - 18.03.20181375 EURJetzt buchen

Veranstalter: Club Aktiv

Weitere Informationen

Zwiebelprinzip - Tipps und Details zur Kleidung

DAS ZWIEBELPRINZIP BEI DER BEKLEIDUNG

In Skandinavien gibt es noch richtigen Winter. Gerade im Norden sind Temperaturen von bis zu -20°C nicht selten. Da der Spaß und Komfort bei der Reise auch von der richtigen Bekleidung und Temperatur abhängt, sollte man sich vor Reisebeginn einige Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen.

Da die Außentemperatur ständig wechselt und der Mensch je nach Aktivitätsgrad mehr oder weniger Wärme produziert, gibt es das perfekte Kleidungsstück leider nicht. Aus diesem Grund ist das sogenannte Zwiebelprinzip, d.h. das Tragen von mehreren Schichten, nach wie vor am besten geeignet für einen angenehmen Komfort. Beim Zwiebelprinzip gilt: lieber viele dünne Schichten, als wenige dicke. Als Grundmodell, das aber natürlich an die entsprechenden Touren-Bedingungen angepasst werden muss, kann folgende Schichten-Abfolge empfohlen werden:

 

1. Schicht
Unterwäsche und Shirts, direkt auf der Haut getragen, aus Microfaser z.B. Polyamide, Polyester oder Naturfaser z.B. Wolle, lang oder kurz oder beides übereinander. Dünne Kunstfasersocken helfen auch, Blasenbildung zu verhindern.

2. Schicht
- Leichte Fleece-Bekleidung, z. B. als Zippulli, Jacke z.B. Polarlite® micro oder thermic oder Hemd z.B. Polarlite®  oder Polartec® Classic 100
- Warme Fleece-Kleidung als Jacke, Pullover z.B. Polarlite® classic oder Polartec® Classic 300

3. Schicht

Windabweisende, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. Salewa Softshells aus Stormwall, Polartec® Power-shield® oder Polartec® Wind Pro. Diese ersetzen bei trockenem Wetter die 4.Schicht.
4. Schicht

Wasser- und winddichte, strapazierfähige Funktionskleidung z.B. GORE-TEX® oder POWERTEX® Entsprechend den herrschenden Außenbedingungen lassen sich die einzelnen Schichten natürlich auch einzeln tragen. Abgedeckte Reißverschlüsse an den Hosenbeinen sind hilfreich zum einfachen An- und Ausziehen.
Daunenjacken funktionieren hervorragend bei trockener Kälte als Wärmeisolierung, aber wenn man sich viel bewegt sind diese oft zu warm. Sie sind eher geeignet für die Pausen oder für’s Campieren z.B. um sich nachts zusätzlich zum Schlafsack warm zu halten.

 

Wichtig: Handschuhe, Kopfbedeckung, Stirnband und Mütze nicht vergessen!

Bei Hundeschlittentouren gibt es Wärmeoveralls, die sich aber schlecht regulieren lassen. So kommen die Musher ins Schwitzen, wenn es mal anstrengender wird, haben aber keine Möglichkeit, sich des Overalls zu entledigen. Also besser: Zwiebelschalen-Prinzip!

  

Tipp zum Packen:
Nur so wenig mitnehmen wie möglich, aber soviel wie nötig. Profis machen eine Packliste und gehen sie nach der Tour durch. Dadurch lässt sich mit der Zeit die Ausrüstung minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten!

 

Das Zwiebelprinzip beinhaltet je nach Einsatz verschiedene, aufeinander abgestimmte Bekleidungsschichten mit verschiedenen Aufgaben. Ziel ist es, bei jedem Wetter ein angenehmes Klima für den Körper zu erhalten, um somit die eigene Leistungsfähigkeit zu bewahren und das Wohlbefinden zu gewährleisten.

 

 

1. Funktionswäsche (1. Schicht)
Die erste Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, ist die Funktionsunterwäsche. Diese besteht oft aus verschiedensten Kunstfasergeweben, bzw. Gewebemischungen, welchen gemeinsam ist, dass sie die Feuchtigkeit (Schweiß) zwar von der Haut ableiten, aber diese dann nicht speichern (dies ist zum Beispiel bei Baumwolle der Fall). Kunstfaserwäsche verteilt die abgegebene Feuchtigkeit auf eine größere Fläche, sodass diese wesentlich schneller verdunsten kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kommt es kaum zu einer Auskühlung des Körpers durch Verdunstungskälte. Somit wird Energie gespart und die Leistungsfähigkeitdes Körpers bleibt erhalten. Jede Funktionswäsche ist antibakteriell ausgestattet und hat meistens Flachnähte, um unangenehmes Scheuern auf der Haut zu verhindern.

2. Isolationsschicht (2. Schicht)
Auch bei der zweiten Schicht kommen wieder Kunstfasergewebe zum Einsatz. Am häufigsten wird als Zwischenschicht mit guter Isolationsfähigkeit noch immer Fleece genutzt. Fleece wird in verschiedensten Formen und Varianten verarbeitet und ist somit für die unterschiedlichsten Ansprüche einsetzbar.
Die Vorteile sind ähnlich der Funktionswäsche: schnelles Trocknen, geringes Gewicht, Isolation auch noch im feuchten Zustand, kuschelig weich, sehr pflegeleicht und robust.

Es existieren noch weitere “Sonderformen” wie zum Beispiel dehnbares Fleece (Stretch), wasserabweisend behandeltes Fleece mit extra eingearbeiteter Ausrüstung (DWR: Durable Water Repellency) und bipolares Fleece bei dem die Innen- und die Außenseite unterschiedlich verarbeitet sind (innen flauschig weich, außen dichter und fester). Bekanntester Hersteller ist Malden Mills mit seinem Polartec®-Fleece. Es gibt aber inzwischen auch verschiedene andere hochwertige Fabrikate wie z.B. unser Polarlite®. Anhand des Polartec® Systems von Malden lassen sich Fleecematerialien recht anschaulich einteilen. Es gibt 100er (auch als Microfleece bezeichnet), 200er und 300er Fleece. Hierbei bezieht sich die Zahl jeweils auf das Gewicht pro m². Alternativen im Bereich der Isolationsschicht sind mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Bekleidungsstücke, welche häufig in der Lage sind, sehr viel warme Luft zu speichern, aber oftmals auch etwas dicker auftragen und für viele Zwecke eventuell schon zu warm sein können.

 

3. Wind- und Wetterschutz (3. und 4. Schicht)
Diese Schicht stellt die äußerste und damit dem Wetter am meisten ausgesetzte Bekleidungsschicht des Zwiebelprinzips dar. Auch innerhalb der Produkte dieser Schicht gibt es die verschiedensten Ausführungen. Je nach Art der Nutzung kommen hier winddichte und/oder wasserdichte Materialien zum Einsatz:

A. Im Bereich der winddichten Bekleidung findet man häufig den Windstopper® der Firma Gore oder vergleichbare Produkte z.B. Power Shield® von Malden Mills. Diese Materialien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu 100% winddicht sind und somit ein schnelles Auskühlen des Körpers durch ein Zerstören der warmen Luftschicht (“Windchilleffekt”) verhindern. Weitere positive Eigenschaften der winddichten Materialien kann die stark wasserabweisende Wirkung (wasserabweisend, aber nicht zu 100% wasserdicht!) sein (=Softshell), die relativ hohe Atmungsaktivität, das angenehme oftmals weiche Tragegefühl sowie die Vielseitigkeit der Anwendung.

B. Daneben gibt es noch wasserdichte Kleidung. Ein Bekleidungsstück welches wasserdicht sein soll, muss natürlich auch an den Nähten dicht sein. Hierzu werden die Nähte alle mit einem Nahtband von innen versiegelt. Grundsätzlich gilt es, im Bereich der wasserdichten Materialien zwischen “atmungsaktiven” und nicht “atmungsaktiven” Materialien (z.B. Raintec) zu unterscheiden.
Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass der Begriff “atmungsaktiv” eigentlich so nicht richtig ist. Richtig ist: “wasserdampfdurchlässig”! Die Wasserdampfdurchlässigkeit beruht auf der Struktur der Membranen oder Beschichtungen. Dampfdurchlässige Membranen und Beschichtungen haben Poren bzw. sind mikroporös. Diese Poren sind so groß, dass Wasserdampf entweichen kann, Wassertropfen auf der Außenseite aber nicht eindringen können.
Um die Dampfdurchlässigkeit zu gewährleisten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Innerhalb der Bekleidung muss eine höhere Temperatur herrschen, als außerhalb der Kleidung, weil ein höherer Druck nötig ist. Es kann also unter Umständen auch dazu kommen, dass auch eine hochwertige GORE-TEX®-Membrane nicht “funktioniert” (Das feucht-warme Klima in den Tropen ist ein solches Beispiel).
Aber auch unter optimalen Bedingungen ist die “Atmungsaktivität” eingeschränkt. Zur Zeit erreichte Höchstwerte sind ca. 200 bis 300 Gramm Dampf pro Stunde pro m². Bei vielen Aktivitäten wird jedoch mehr Schweiß produziert, so schwitzt man zum Beispiel beim Wandern, Radfahren oder Skifahren bis zu zwei Liter pro Stunde. Um auch unter diesen Umständen ein angenehmes Klima zu erhalten, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten benötigt.
Zur Zeit gibt es Bemühungen, einen einheitlichen Wert für die Dampfdurchlässigkeit eines Materials zu erhalten. Der RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) misst den Widerstand eines Materials am fertigen Bekleidungsstück! (nicht nur an der Membran) für den Dampfdurchgang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen, wie Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

Fakten Norwegen

Fläche: 385.199 km², wovon ca. 61.000 km² auf Spitzbergen entfallen
Die Entfernung Luftlinie vom Nordkap nach Lindesnes beträgt 1.752 km. Die Küstenlinie des Festlands ist ca. 21.437 km lang. An der breitesten Stelle ist das Land 430 km breit, an der schmalsten 6,3 km.
Einwohner: 5,06 Mio.
Hauptstadt: Oslo, 623.000 Einwohner
Staatsform: Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie. König Harald V. bestieg den Thron am 21.2.1991 als Nachfolger seines Vaters Olav V. Das Parlament (storting) besteht aus einer Kammer mit 165 Abgeordneten, wobei die dünn besiedelten nördlichen Bezirke im Verhältnis zu ihrer Stimmenzahl stärker repräsentiert sind als der dichter besiedelte Süden.

Einreisebestimmungen
Für Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich genügt zur Einreise nach Norwegen ein gültiger Personalausweis. Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, erkundigen Sie sich bitte bei der norwegischen Botschaft.

Geldtausch
Die norwegische Währung sind norwegische Kronen (NOK). 1 Krone=100 Öre. Beim Einkaufen wird der Betrag meist zu einem glatten Betrag auf- oder abgerundet.  
Zur Zeit gilt folgender Umtauschkurs (Stand März 2014):
1 Euro = 8,3 NOK  
100 NOK = 12,05 Euro
Meist ist es günstiger, im Reiseland Devisen zu tauschen. Die erste Gelegenheit, Bargeld oder mit EC-Karte, besteht an Bord der Fähre. Der Kurs ist akzeptabel, es entfällt die übliche Wechselgebühr.
Am Bankautomat können Sie Geld abheben. Euroschecks werden in Norwegen  nicht akzeptiert, Kreditkarten (VISA, Eurocard) sind weit verbreitet.

Klima
Angesichts der großen Entfernungen (von Oslo bis zum Nordkap sind es knapp 1500 km Luftlinie) sind allgemeingültige Aussagen zum Wetter schwierig. Im Mai treiben oft noch Eisschollen auf den nördlichen Flüssen, neben der Nordkapstraße kann noch Schnee liegen. Der Herbst beginnt in Lappland Ende August, die Touren sind bis Mitte September sicher fahrbar. Erfahrungswerte zeigen, dass Ende Juli/Anfang August oft recht stabile, schöne Wetterverhältnisse herrschen. Das Klima Norwegens ist wärmer als gemeinhin angenommen. Durch den Einfluss des Golfstroms sind auch die Küsten im Winter eisfrei.
Zuverlässige Wettervorhersagen finden Sie unter www.yr.no

Reiseliteratur
„Reiseführer Norwegen“, Baedeker
Ebba D. Drolshagen, „Gebrauchsanweisung für Norwegen“
Anne Holt „Der norwegische Gast“

Sprache/Verständigung
In Norwegen gibt es drei offizielle Sprachen: Das bokmål leitet sich mehr aus dem Dänischen ab und wird vornehmlich in den Städten gesprochen. Auf dem Land hören Sie oft nynorsk, das sich an das Altnorwegisch anlehnt und als Gegensprache zum bokmål im vorletzten Jahrhundert entstand. Samii ist die offiziell anerkannte Sprache der Samen (“Lappen”) in Lappland. Daneben gibt es noch unzählige Dialekte, die es dem ungeübten Ohr manchmal schwer machen, Norwegisch zu verstehen. Dann hilft oft Englisch weiter, das die meisten Norweger verstehen (auch, weil englischsprachige Filme nicht synchronisiert werden). Und wenn Norweger Deutsch sprechen, werden sie darauf drängen, sich mit Ihnen auf Deutsch zu unterhalten.

Zeit
Eine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Norwegen gibt es nicht, es gilt die MEZ bzw. MESZ.

Zollbestimmungen
Für Skandinavien benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Pass. Zollfrei mitnehmen können Sie (pro Erwachsenem):
a) 1l hochprozentigen Alkohol (bis 60%) und 1,5 l Wein (bis 22%) und 2l Bier
b) 3l Wein und 2l Bier
c) 5l Bier dazu jeweils 1 Stange Zigaretten.
Informationen im Internet: www.norwegen.no/travel/zoll/