Start der Reise: Mit dem Bus von Hamburg nach Schweden
Freitag, Hamburg, 10 Grad, 16:45 Uhr. Sechs Personen stehen erwartungsvoll an Bushaltestelle 15 am Hamburger ZOB. „Rucksack Reisen nach Schweden“ steht auf der Anzeigetafel. Der Bus lässt etwas auf sich warten (Stau bei Bremen), aber dann geht es los: Ab nach Schweden.
Bereits um 20 Uhr nehmen wir die Fähre von Puttgarden nach Rødby in Dänemark. Am Freitagabend ist reger Betrieb an Bord. „This is the place to be“ meint ein Schwede, den wir im Restaurant treffen. Er ist auf der Rückreise aus Deutschland und freut sich, dass wir sein Heimatland besuchen werden. Auch er war schon in Idre und wünscht uns einen schönen Urlaub!
Nach 45 Minuten Überfahrt verlässt der Bus die Fähre und es kehrt nach allgemeinem Geraschel Ruhe an Bord ein. Die Nackenkissen sind positioniert, die Decken ausgepackt und die Sitze nach hinten geklappt.
Gegen 23 Uhr ist die nächste Fähre erreicht. In 20 min setzen wir von Dänemark nach Schweden über. Zeit sich noch einmal kurz die Beine zu vertreten, die Fähre zu erkunden und die Abfahrt im Hafen mitzuerleben. Während wir in Helsingør ablegen, ist Helsingborg bereits zu sehen.
In der Nacht passieren wir Göteborg. Ich schaue gerade aus dem Fenster, als wir am Volvo-Museum vorbeirauschen. Ein interessantes Gebäude!
Gegen halb sechs werde ich wach - es dämmert bereits. Noch im Halbschlaf denke ich: Es ist die perfekte Zeit um einen Elch zu sehen. Nach einer Bilanz von 15 Rehen, 2 Pferden, 1 Katze, 6 Hasen und vielen Elchwarnschildern gebe ich vorerst auf. Aber es macht Spaß aus dem Fenster zu schauen. Es ist eine ländliche Region mit einzeln stehenden bunten Schweden-Häusern, vielen Bauernhöfen, Feldern, Wald und riesigen Seen.
Und dann - 9:16 Uhr: Elch auf rechts! 9:23 Uhr: Zwei Elche auf links!
Der Winterurlaub kann beginnen: Ankunft im Wintercamp Idre
Samstag, Idre, 3 Grad, 10 Uhr. Wir sind da! Im Camp Idre erwartet uns nach der langen Fahrt ein leckeres Frühstück. Campleiter Milan empfängt uns herzlich und gibt uns schon einige Informationen zum Aufenthalt und dem Programm der nächsten Tage. Da wir über Nacht angereist sind, liegt nun der ganze Tag noch vor uns. Wir können unsere Hütten oder wahlweise Zimmer beziehen, uns frisch machen und dann folgt der erste Programmpunkt: der Shuttle zum Skiverleih. Für morgen benötigen wir Langlaufski und lassen uns im Shop mit Schuhen und Ski ausstatten. Zurück geht es zu Fuß durch das Dorf Idre und über den zugefrorenen See.
Im Camp bleibt Zeit, sich etwas auszuruhen und da die Sonne scheint, für einen zweiten Erkundungsspaziergang. Wir entscheiden uns für den Weg, der entlang der Loipen durch den Wald führt. Wir drehen eine zweite Runde durch den Ort und gehen über den See zurück „nach Hause“. Dort hat sich gerade eine Wagemutige ins Eisbad gewagt - eine willkommene Abkühlung nach der heißen Sauna, wie sie sagt!
Die Köchin Moni hat für uns Köttbullar zubereitet - schwedischer geht es nicht! Dazu gibt es verschiedene Salate und Vanilleschnecken zum Nachtisch. Rundum satt und glücklich verschwinden wir aber doch bald in den Hütten - voller Vorfreude auf morgen!
Sonntag: Langlauf-Schule im Idre Fjell
Nach dem Frühstück fahren wir ins Skigebiet, nur 10 Minuten mit dem Transferbus vom Camp aus. Hier beginnt unsere Langlauf-Schule. Einige von uns haben Vor-Erfahrungen, andere sind blutige Neulinge, und so üben wir zuerst im flachen Skistadion, wie es sich mit den langen Brettern unter den Füßen anfühlt. Wir drehen uns um uns selbst und zeichnen schöne Muster in den Schnee. Wir üben das Gleiten und werden dann in die Loipe geschickt - zunächst ohne Stöcke. Nachdem das einigermaßen klappt, bekommen wir Stöcke dazu, und gleich ist alles sehr viel schwieriger. Der linke Arm und das rechte Bein… Bloß nicht zu viel Nachdenken! Wir genießen unsere Lunchpakete in der Sonne und nach der Mittagspause, erklärt uns Lorenz wie wir Bremsen können. Später nutzen wir die Doppelstocktechnik, um Fahrt aufzunehmen und schneiden an einem Mini-Hang Pizza-Stücke, um zu bremsen. Dann geht es auf unsere erste Tour: Die Runde „Platten 1“ mit 2,5 km ist genau das Richtige für uns!
Zufrieden mit uns und dem Tag entspannen wir im heimischen Camp in der Sauna und lassen uns die Nudeln mit vier verschiedenen Soßen sowie die Mousse au chocolat gut schmecken. Nach dem Essen stellt Campleiter Milan uns den Wochenplan vor. Transfers, Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Huskytour, abendliche Skitouren… Wie soll man sich da entscheiden? Dazu kommt die Planung der passenden Skiausrüstung. Wir tragen uns erst einmal für Montag für die Hundeschlittenfahrt und am Abend für die Langlauftour auf der beleuchteten Loipe ein. Den Rest der Woche lassen wir auf uns zukommen und sind gespannt!
Montag: Hundeschlittenfahrt mit dem eigenen Huskygespann und abendliche Langlauftour
Nach dem Frühstück verteilen sich heute die Campbewohner auf verschiedene Touren: Einige gehen auf Schneeschuhwanderung zum Elgåhøgda nach Norwegen, andere nehmen den Transfer nach Idrefjell, sie wollen die Pisten unsicher machen. Viele nehmen an der geführten Backcountry Skitour teil, und wir wollen die Huskies treffen. Wir wünschen uns gegenseitig einen schönen Tag und freuen uns auf die Tourenberichte am Abend.
Um 10:30 startet unser Transfer zur Huskyfarm in Drevdalen. Dort angekommen, begrüßt uns Sabi mit den beiden Hunden Ulv und Alfred. Mit Ulv soll ich mich gut stellen - er gehört zu meinem Huskyteam! Nun werden wir erst einmal eingekleidet: Thermooverall, auf Wunsch Mütze und Handschuhe sowie eine extra Schicht Fleece. Und Schuhe - echte Riesenlatschen!
Jetzt geht es zu den Hunden. Kaum, dass wir den Kennel betreten haben, beginnt ein aufgeregtes Jaulen der Hunde - sie freuen sich noch mehr auf die Tour als wir!
Bevor die Hunde eingespannt werden, erklärt uns Sabi zuerst den Umgang mit dem Schlitten, denn wenn die Huskies erst einmal vor dem Schlitten stehen, gibt es kein Halten mehr und wir würden sie überhaupt nicht mehr verstehen. Dabei übertönt sie nur knapp den Jubel der Hunde.
Die Regeln sind schnell erklärt: Wir sollen aufpassen, dass die Hauptleine immer straff gespannt ist, damit sich kein Hund verheddert. Wir sollen den Schlitten gut festhalten, dürfen uns nicht überholen und müssen bremsen, wenn es zu schnell geht. Nun werden Schlitten für Schlitten die Huskyteams eingespannt. Sie sind kaum zu halten und wollen los.
Und dann geht es los! Der erste Schlitten saust durch das Tor und hinunter zum See. Der zweite folgt. Dann bin ich an der Reihe: Startposition einnehmen: Ein Fuß auf der großen Metallbremse, der andere auf der Bremsmatte und vorsichtig loslassen. Das bemerken die Hunde sofort und schon düsen wir los. Der Schlitten zieht an und mit der vollen Energie von fünf aufgeregten Schlittenhunden geht es rasant vom Hof. Schnell hole ich auf und habe bald darauf den Schlitten vor mir eingeholt - nicht so schnell! Also etwas bremsen und Abstand halten. Die Hunde sind nun ganz in ihrem Element, schon nach wenigen Hundert Metern ist es ganz still. Es schneit leicht und wir fahren durch die Winterwelt. Wenn wir stoppen müssen, schaut Ulv ganz vorwurfsvoll nach hinten. Warum halten wir an? Pearl und Piña hüpfen auf und ab - können wir endlich weiter?
Wir fahren einen Rundkurs. Vorweg fährt der Schlitten des Guides, wir mit vier Gespannen hinterher. Auf der Rückfahrt lassen es meine fünf Hunde ruhiger angehen, ich muss sie nicht mehr so stark bremsen.
Zurück auf dem Hundehof gibt es ausgiebige Streicheleinheiten für alle. Außerdem können wir beim Ausziehen der Geschirre helfen. Am Lagerfeuer fragen wir Sabi über die Arbeit mit den Hunden aus. Ulv und Alfred dürfen natürlich nicht fehlen!
Zurück im Camp erwarten uns bereits Kaffee und Kekse. Nach und nach kehren alle Gruppen zum Camp zurück. Und, wie war es bei euch? Alle berichten von ihren Winterabenteuern.
Wie immer um 17 Uhr erfolgt der Transfer zum Skishop, um Material abzugeben, zu tauschen oder neu auszuleihen. Danach bleibt Zeit für die Sauna und alle freuen sich auf das Abendessen.
Wer mag, kann nun noch einmal ins Idrefjell mitfahren, um auf den beleuchteten Loipen eine Runde zu drehen. Selbst Anfänger können nun schon die Loipe Platten 2 (5,5 km) befahren.
Tagsüber hat es im Tal Schneeregen gegeben, im Fjell allerdings Schnee und so ist die Loipe nur noch zu erahnen. Die ersten von uns „spuren“ daher für die nachfolgenden. Dennoch fährt es sich wie angeklebt, sogar bergab geht es nicht richtig voran. So kommen wir nach einer guten Stunde wieder am Ausgangspunkt an, geschafft aber mit glücklichen Gesichtern, denn die gezuckerten Bäume im Schein der Laternen, des Mondes und des Schnees sehen einfach herrlich aus!
Dienstag: Schnuppertag Alpinski im Idrefjell
Auch am Dienstag verteilen sich die Campbewohner auf verschiedene Aktivitäten: Einige gehen auf Schneeschuh-Expedition. Andere fahren ins Fjell zum Langlaufen. Wir entscheiden uns für einen Schnuppertag Alpin-Skifahren. Als Anfänger ist der Kinder-Hügel der Richtige für uns. Zusammen mit den Kindern der Skischule nutzen wir das Förderband den Hügel hinauf, um dann möglichst kontrolliert und langsam hinunter zu fahren. Nach einigen Versuchen trauen wir uns mit dem Tellerlift zum „Gipfel“ und meistern im Schneepflug erste Abfahrten. Nach und nach werden wir mutiger und bewegen uns in leichten Schwüngen den Hang hinab. Auf unseren letzten Abfahrten am Nachmittag schaffen wir auch einen Slalom, um die aufblasbaren Schneemänner und Rentiere! Was für ein Erfolg!
Bei Ankunft im Camp stehen im Haupthaus Kaffee und Tee sowie einige Süßigkeiten bereit. Eine Gruppe nach der anderen kehrt zurück, sodass reger Austausch über das Erlebte herrscht.
Wir nehmen den abendlichen Ablauf wieder auf: Transfer zum Skishop, Sauna und Abendessen. Moni präsentiert: Heute haben wir für euch Salat und Kartoffelsalat, Schnitzel, Falafel, dicke Bohnen, Pommes. Und als Highlight: Den Nachtisch draußen im Tipi-Zelt am Lagerfeuer! Milan und Lorenz backen fleißig Waffeln über dem Feuer, dazu gibt es Zaubertrank!
Mittwoch: Auf großem Fuß hinauf ins Fjäll - Schneeschuhwanderung zum Wasserfall
Um 9:20 treffen wir uns an der Garage im Camp und erhalten die Schneeschuhe für unsere heutige Wanderung zum Wasserfall. Durch die Winterlandschaft geht es mit dem Kleinbus zum Startpunkt. Im Tal ist durch die letzten warmen, sonnigen Tage der Schnee wirklich schnell dahingeschmolzen, in höheren Lagen ist dagegen noch alles herrlich weiß. Da: Rentiere! Nach einer Fahrt von ca. 45 min erreichen wir den Ausgangspunkt der Schneeschuhtour im Nationalpark Fulufjället.
Auf der Karte zeigt uns Lorenz die heutige Tour. Der Wind pfeift eisig und ich muss bereits jetzt eine zusätzliche Schicht anziehen. Dann schnallen wir uns die Schneeschuhe unter unsere Wanderstiefel und stapfen los. Es ist ein ungewöhnliches Gefühl, aber einfach zu Laufen, in etwas bereitbeiniger als normal. Der Schnee ist festgefroren und ich habe Angst wegzurutschen, diese Angst ist jedoch unbegründet. Die Schneeschuhe haben, ähnlich wie Fußballschuhe, Stollen an der Unterseite, die sich in den Untergrund graben. Es hört sich an, als würde man die Frontscheibe des Autos mit einem Eiskratzer bearbeiten.
Nach einigen Minuten fühlt sich das Schneeschuhwandern vertraut an, mir wird warm und ich kann mich mehr auf die Umgebung konzertieren. Die Sonne strahlt, der Schnee glitzert und wir wandern im Gänsemarsch durch offenes Gelände mit Nadelbäumen. Bald ist unser erstes Etappenziel - der Wasserfall Njupeskär - erreicht. Er präsentiert sich im Wintergewand und ist auf seiner ganzen, beeindruckenden Fallhöhe gefroren. Er liegt im Schatten den Fjälls und dennoch strahlt das Blau der eisigen Wassermassen.
Die Schneeschuhe überraschen uns nun mit der Stöckelschuh-Funktion: Bügel umklappen und den Berg in nahezu gerader Fußposition hinaufsteigen - unsere Waden danken es uns! Immer höher geht es hinauf ins Fjäll, die Bäume werden weniger und kleiner, bis wir schließlich einen unversperrten Blick auf die Landschaft genießen können. Dafür ist der Wind hier oben in seinen Element. Wir setzen die Skibrillen auf, ziehen die Schals höher ins Gesicht und streifen auch die Kapuzen über.
Das Gelände ist nun flach, die Stöckelschuhe klappen wir also wieder ein und wandern durch das Fjäll. Teils ist der Untergrund wie blank gefegt, an anderem Stellen türmen sich Schneehügel und Schneeverwehungen auf. Hier zeigen die Schneeschuhe was sie können - wir sinken durch unsere große Oberfläche an den Füßen kaum ein.
Auf dem Weg zu unserer Pausenhütte entdecken wir einige Schneehühner, die perfekt getarnt sind und nur durch ihr Umherflattern auf sich aufmerksam gemacht haben.
Die Pausenhütte ist so zugeweht, dass wir sie etwas vom Schnee befreien müssen, um windgeschützt sitzen zu können. Wir verspeisen die mitgebrachten Lunchpakete und machen uns dann an den Abstieg. Wagemutige laufen schnellen Schrittes den Abhang hinunter und springen in den tiefen Pulverschnee. Aber es geht auch langsam.
Am Nachmittag schließen wir uns dem Transfer zum Skishop an - morgen wollen wir auf Skitour gehen.
Donnerstag: Backcountry Skitour in Grövelsjöen
Nachdem wir vor einigen Tagen das Langlaufen kennengelernt haben, trauen wir uns zu heute an einer Backcountry-Tour teilzunehmen. Der Transfer bringt uns nach Grövelsjöen, wo wir die Tourenski mit Stahlkanten anlegen und uns auf den Weg ins Fjell machen. Die Bedingungen sind für Anfänger jedoch gelinde gesagt schwierig. Im Zick-Zack winden wir uns den Berg hinauf, vereiste Abschnitte machen es aber schwierig Halt zu finden. So geht es nur langsam voran. Auch heute pfeift ein kalter Wind. Unser Guide entscheidet die Tour abzukürzen, und so legen wir nur eine kurze Pause unterwegs ein. Auch die Abfahrt mit wechselweise Eisfeldern und Pulverschneehügeln ist eher anspruchsvoll. Zuerst geht es ungewollt rasant vorwärts - dann wird man abrupt gestoppt. Noch einmal passen wir die Route an und folgen den Loipen ins Tal. Alle meistern die Herausforderungen und wir sind sehr zufrieden mit uns.
Freitag: Schneeschuhwanderung zur Waffelhütte
Zum Ende unseres Aufenthaltes wollen wir noch einmal auf Schneeschuhtour gehen. Unser heutiges Ziel ist eine Waffelhütte. Zuerst geht es durch den Wald, die Sonne scheint und der Schnee glitzert. Wir folgen dem verschlungenen Pfad durch hügeliges Gelände und dann hinab ins Tal. Unterwegs entdecken wir viele Tier-Spuren. Die geradlinigen Fährten stammen von einem Fuchs. Eine andere Spur könnte einem Vielfraß gehören. Auch Vögel sind durch den Schnee gehüpft und hier und dort sind Mäuse entlang getrippelt.
Im Tal angekommen, erreichen wir einen See - hier findet heute ein großer Eisangel-Wettbewerb statt. Überall haben sich Angler verteilt und hoffen auf den großen Fang im Eisloch.
Wir folgen dem Flusslauf und erreichen die Waffelhütte. Es ist ein uriges Gelände mit alten Holzhäusern. Es gibt einige Plätze im Inneren der Hütte, ganz gemütlich mit tollem Ausblick und Fellen. Wir entscheiden uns aber für den Platz draußen am Lagerfeuer. Auf Rentierfellen sitzen wir rund um das Feuer, genießen die warmen Sonnenstrahlen und die Waffeln mit heißer Schokolade.
Die Waffelhütte ist der Endpunkt unserer Tour und wir werden abgeholt. Zurück im Camp tragen wir die Ausleihe für die Schneeschuhe in der Strichliste ein - neben den vor Ort verzehrten Getränken und dem geliehenen Saunatuch. So ist alles unkompliziert geregelt.
Samstag: Unser letzter Tag in Idre
Nach einer abwechslungsreichen Woche mit vielen Winteraktivitäten steht heute die Rückreise bevor. Wir reinigen unsere Unterkünfte und fahren noch einmal hinauf ins Fjäll. Da der Bus erst am Abend Richtung Heimat aufbricht, bleibt uns der Tag noch für eine weitere Langlauftour. Die Waffelhütte am Vortag hatte es uns besonders angetan, sodass wir sie mit den Langlaufski erneut ansteuern. Es ist mit etwa 15 km eine längere Tour und wir kommen angenehm erschöpft um 13 Uhr wieder am Treffpunkt an. Es geht zurück nach Idre, wo die große Endabrechnung im Skishop ansteht. Über die gesamte Woche hatten wir verschiedenste Ausrüstung geliehen und sind nun positiv erstaunt über den Gesamtpreis von ca. 130 Euro p.P.
Im Camp bleibt Zeit sich frisch zu machen, wer möchte schließt noch einen letzen Saunagang an und Moni erwartet uns zum letzen Abendessen. Wir lassen uns Lachssalat, gefüllte Paprika, Reis und Hühnchen schmecken.
Schließlich geht am Samstag Abend unser Aufenthalt vor Ort zu Ende. Der Bus steht bereit und das Schild in der Windschutzscheibe sagt alles: „Heim geht’s“. Über Nacht fahren wir durch Schweden und erreichen am frühen Morgen die erste Fähre. Kurz darauf bleibt Zeit für ein Frühstück an Bord der zweiten Fähre und gegen 10 Uhr erreichen wir Hamburg. Schön war’s!